Sonntag, 5. März 2017

Rezension: Zapfig

Ein Fall für die Kalte Sofie
von Felicitas Gruber, erschienen im Diana Verlag.



Erschienen am 13.02.2017
Taschenbuch, Broschur
304 Seiten
ISBN: 978-3-453-35851-5

Beschreibung laut Verlag
In der Giesinger Privatbrauerei Rößlbier führt Uschi Roßhaupter seit Jahrzehnten ein strenges Regiment. Und ihr Sohn Tobias macht immer noch brav, was die Mama sagt. Eigentlich – denn die Heirat mit Sekretärin Nathalie war nicht vorgesehen. Wen wundert’s, dass die junge Dame kurz vor der Trauung einer bedauerlichen Vergiftung zum Opfer fiel? Dr. Sofie Rosenhuth jedenfalls nicht. Sie hat die Roßhaupter Uschi gleich im Verdacht, doch ihr Kommissar Joe weiß sie zu bremsen. Also wird ordentlich ermittelt in der Münchner Schickeria. Ärgerlich nur, dass die grimmige Uschi kurz darauf ertrunken in einem ihrer Braukessel liegt …

Rezension
Am Morgen nach seinem Junggesellinnenabschied sollte man nicht tot aufgefunden werden. Doch genau das passiert Nathalie Grimm. Und wie sich herausstellt, starb sie keines natürlichen Todes - da hat jemand nachgeholfen.

Dr. Sofie Rosenhuth - Rechtsmedizinerin ihres Zeichens - hat recht schnell die nun-nicht-mehr- zukünftige Schwiegermutter des Opfers als Täterin auserkoren: Uschi Roßhaupter, Eigentümerin der Privatbrauerei Rößlbier. Es sieht nämlich fast so aus, als ob Nathalie nicht aus Liebe, sondern eher wegen der Brauerei ein Auge auf ihren Sohn, den Tobias, geworfen hat.

Doch Kommissar Lederer schaut sich auch in andere Richtungen um. Und bei dem, was dort alles ans Tageslicht kommt, ergeben sich noch ganz andere Motive...

Fazit
Dieses ist der vierte Fall um die kalte Sofie - die aber eigentlich alles andere als kalt ist. Bei Lichte besehen ist sie eher eine ganz Nette mit gesundem Appetit und dem ein oder anderen winzig kleinem Gewichtsproblemchen. Das stört aber weder ihren Freund Joe, noch ihren Bewunderer Charly (der mir persönlich viel sympathischer ist ;0)... aber ich schweife schon wieder ab.

Felicitas Gruber ist das Pseudonym der Autorinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch und den beiden merkt man ihrer Liebe zu München - besonders zum Stadtteil Giesing - an. So entsteht beim Lesen ein heimeliges Bild von der Umgebung in dem sich die Charaktere, die man mittlerweile natürlich ins Herz geschlossen hat, bewegen. Dazu kommt eine gut ausgearbeitete spannende Geschichte und man hat einen packenden Wohlfühlkrimi in der Hand, den man nur schlecht beiseitelegen kann.

Sehr gut gefallen hat mir dieses Mal auch, dass die beiden Autorinnen das aktuelle Zeitgeschehen mit eingearbeitet haben. Das passt einfach.

Das einzig Dumme an dieser Serie ist jetzt nur, dass dieses Buch gerade erst im Februar erschienen ist, dass man es ganz schnell gelesen hat und man nun eine Weile auf den nächsten Teil warten muss... seufz... da hoffe ich einfach mal ganz egoistisch, dass es nicht so lange dauert!

Meine Empfehlung für die Reihe habt ihr auf jeden Fall zu 100%!

Reihenfolge:
1. Die Kalte Sofie
2. Vogelfrei
3. Blaues Blut
4. Zapfig

Viele Grüße von der Numi

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen