Montag, 27. Februar 2017

Rezension: Orphan Black - Staffel 4


Erschienen am 06.02.2017
Polyband
FSK: 16
Laufzeit: ca. 440 Min. (10 x 44 Min.) + 65 Min. Bonus
Bildformat: 1920x1080 (1,78:1)


Sprache: Deutsch DTS-HD 5.1, Englisch DTS-HD 5.1
Untertitel:  Deutsch + Englisch
Ländercode: ABC
Anzahl Discs: 2
  
Inhalt laut Polyband
Die Organisation Neolution hat Sarah in ihrem Exil in Island aufgespürt und plant einen Angriff. Der bislang unbekannte Leda-Klon MK gibt Sarah den retteten Hinweis, so dass sie rechtzeitig nach Hause flüchten kann. Von dort heftet sie sich an die Spuren des neuen, mysteriösen Klons, der wie eine Verbündete erscheint aber zugleich eine gefährlich-nahe Vergangenheit mit dem Klon hat, von dem alles ausging: Beth Childs.
Währenddessen setzt Neolution bereits die nächste, erschreckende Stufe um – eingepflanzte Biotechnik im Menschen. Bald wird klar, egal wie schnell und weit Sarah und ihre Schwestern flüchten, es ist nie weit genug. Denn neue Gefahren lauern überall, ob von neuen Feinden oder alten Widersachern. Der Druck auf den Klon-Club nimmt bislang ungeahnte Ausmaße an …


Rezension
Vorab wieder meine Empfehlung: Fangt mit der ersten Staffel an - es lohnt sich!

Sarah und ihre Sestras... bzw. ihre Klon-Schwestern kommen nicht zur Ruhe. Im Gegenteil. Die Neolution arbeitet mittlerweile mit Biotechnologie, die in Menschen eingepflanzt wird - vielleicht auch in Klone?


Während Cosima weiterhin nach einem Heilmittel sucht und das eventuell über den Ursprung des Leda und des Castor-Projektes, versucht Sarah mit MK - einem Klon der mit Beth Childs zu tun hatte -  an die Führung der Neolution zu kommen.


Indes bemüht sich Helena bei Alison Fuß zu fassen, derweil Felix auf der Suche nach seinen eigenen Wurzeln ist. 

Fazit
Weiter geht die rasante Fahrt und ja es macht immer noch Spaß dabei zu sein. 

Und es bleibt auch so, dass man wachsam dabeibleiben muss. Bevor ich mit Staffel 4 anfing, schaute ich mir noch einmal die letzten Folgen von Staffel 3 an und das werde ich mit der 5 und wohl letzten Staffel genauso halten.

Tatiana Maslany ist für mich einfach ein Phänomen. Sie spielt die Rolle von Beth, Sarah, Alison, Helena, Cosima, Rachel, MK und all den anderen Klonen richtig, richtig gut - und zwar so, dass man tatsächlich meint, man hätte es einfach 'nur' mit Mehrlingen zu tun.

Ich bin also weiterhin begeistert von Orphan Black, bin gespannt auf die fünfte Staffel und kann Euch die Serie einfach nur empfehlen!

Viele Grüße von der Numi

Sonntag, 26. Februar 2017

Rezension: Inspector Swanson...

und der Magische Zirkel
von Robert C. Marley, erschienen im Dryas Verlag.


Erschienen am 12. Mai 2016
Taschenbuch
250 Seiten
ISBN: 978-3-940855-64-0

Beschreibung laut Verlag
London 1894. The Great van Dyke, einer der berühmtesten Illusionisten der Welt, ist für seine gefährlichen und atemberaubenden Zauberkunststücke bekannt. Als van Dyke bei der Vorführung der spektakulären „Wasserfolter“ nur knapp dem Tod entrinnt und ein weiterer Zauberkünstler bei einem misslungenen Trick im Adelphi Theater beinahe getötet wird, beginnt das Team um Chief Inspector Donald Swanson zu ermitteln.
Schnell stellt sich heraus, dass jemand die Requisiten manipuliert hat. Und Swanson ist sich sicher: Einer aus van Dykes eigenem Ensemble muss der Täter sein. Wenn er ihn nicht bald findet, geht der nächste Anschlag womöglich tödlich aus …

Rezension
London 1894 - endlich mal wieder ein Abend an dem Chief Inspector Donald Swanson seine Gattin Annie schön ausführen kann. Viel zu sehr spannt ihn seine Arbeit ein, aber heute werden sie beide einen wundervollen Abend im Adelphi Theater verbringen. Dort werden sie 'The Great van Dyke' bewundern können, einer der besten Illusionisten der Welt und andere Zauberkünstler. Die Vorfreude ist groß.

Doch dann kommt alles ganz anders. Nur durch Swansons beherztes Eingreifen überlebt der große Van Dyk einen seiner Zaubertricks - die Wasserfolter. Wie sich schnell herausstellt, hat jemand an dem Requisit herumgefuscht. Und dieser 'Zwischenfall' war nicht der Erste seiner Art. Jemand scheint es auf die Künstler abgesehen zu haben.

Schon steckt Chief Inspector Swanson in den Ermittlungen zu einem neuen Fall und die Zeit läuft...

Fazit
Zum dritten Mal geht es mit dem Einspänner durch die Straßen von London und auch dieses Mal hat es mir richtig gut gefallen. Ein viktorianischer Krimi funktioniert prima auch ohne modernen Schnickschnack, wie Telefon, Computer oder Auto :0)

Robert C. Marley bedient sich eines angenehmen Schreibstiles, flüssig und leicht zu lesen. Vor meinem inneren Auge entsteht das alte London, die einzelnen Charaktere in der damals üblichen Kleidung sehe ich in schwarz/weiß durch die Stassen ziehen. Inspector Swanson und sein Team bestechen durch ihre integre, clevere Art und Weise.

Was mir auch immer wieder richtig gut gefällt ist die Verflechtung von Roman und Realität. Zum Beispiel Chief Inspector Donald Sutherland Swanson gab es tatsächlich - er war unter anderem an den Ermittlungen zum Fall  Jack the Ripper beteiligt. Oscar Wilde tauchte bisher in jedem Band auf, dieses Mal lernt man selbst den großen Houdini kennen und auch die Davenports brachten mich zum Schmunzeln...

Zum Cover möchte ich ausnahmsweise auch etwas sagen - Die drei Bände nebeneinander machen richtig was her. Zum einen natürlich die Blautöne, aber auch der farbige Buchschnitt - jeder Band eine andere Farbe... das hat schon was :0)

Also meine beiden Daumen sind oben für Inspector Swanson und seine Fälle!

Reihenfolge
Inspector Swanson und der Fluch des Hope-Diamanten
Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper
Inspector Swanson und der Magische Zirkel
Inspector Swanson und das Schwarze Museum (Juni 2017)

Viele Grüße von der Numi

Montag, 13. Februar 2017

Rezension: Empire

Staffel 1


Erschienen am 05.11.2015
20th Century Fox
FSK: 16
Laufzeit: ca. 9 Stunden
Bildformat: 16:9, 1,78:1
Sprache: Deutsch 5.1 DTS, Englisch 5.1
DTS HD Master
Untertitel: Deutsch, Englisch u.a.
Anzahl Discs: 3

Inhalt
Nachdem bei Musik-Mogul Lucious Lyon (Terrence Howard) eine tödliche Krankheit festgestellt wird, muss er entscheiden, welcher der drei Söhne seine legendäre Plattenfirma „Empire Entertainment“ übernehmen soll. Die Spielregeln ändern sich als seine ehemalige Geschäftspartnerin und Exfrau Cookie (Taraji P. Henson) wegen guter Führung vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen wird und sie Anspruch erhebt. Der gefährliche Konkurrenzkampf um Macht und Ruhm beginnt, nicht nur zwischen Lucious und Cookie … 

Rezension 
Lucious Lyon (Terrence Howard) - Gründer und Leiter des Hip-Hop Labels 'Empire Entertainment' erhält eine niederschmetternde Diagnose. Seine Zeit läuft ab. Doch er will unbedingt noch seine Firma an die Börse bringen und seinen Nachfolger bestimmen. Dafür kommt für ihn nur einer seiner drei Söhne infrage - Andre (Trai Byers), Jamal (Jussie Smollett) oder Hakeem (Bryshere Y. Gray).

Zeitgleich wird die Mutter der jungen Männer und Lucious Exfrau Cookie (Taraji P. Henson, 'Person of Interest') aus dem Gefängnis entlassen. 17 Jahre lang hatte sie dort eingesessen wegen Drogenhandels. Und da Empire mit dem damals ... 'verdienten' Geld aufgebaut wurde, verlangt sie nun, den ihr zustehenden Posten und die Hälfte der Firma.

Von Lucious angetrieben beginnt ein Kampf um Macht, Geld, Anerkennung und Ruhm und vor allen Dingen um 'Empire' und dabei geht Lucious nicht nur sprichwörtlich über Leichen...


Fazit
Ich mag Musik! Also nicht unbedingt Dark Metal oder Helene Fischer. HipHop, Rap, Soul oder R&B kann ich mir da schon eher gerne mal anhören. Eine Serie um ein Musik-Label? Ja, warum nicht.
 
Eine herzlich harmonische Familiengeschichte sieht anders aus, wäre aber wahrscheinlich auch einiges langweiliger. Diese hier erinnert mich eher etwas an Dallas oder Denver - die Älteren unter Euch werden sich erinnern - es ist also eher ein Familien-Drama. Ein empathieloser narzisstischer Vater der die Söhne gegeneinander aufhetzt, eiskalt bestraft oder belohnt, dem nur sein Imperium heilig ist, eine Mutter, die versucht ihre Söhne zu manipulieren und sich den Weg nach oben freiräumt, drei Söhne die zum Spielball werden und selber auch gern kräftig mitmischen.


Dazu gibt es jede Menge Musik - ob beim Komponieren, im Tonstudio, in Clubs, beim Videodreh, bei Feiern - egal, sie ist immer dabei. 

Die Schauspieler sind passend ausgewählt, wobei mir Taraji P. Henson als lautstarke Bienenkönigin am ehesten ins Auge fällt. Gaststars, wie z.B. Snoop Dogg oder Naomi Campbell tauchen zwischendurch auch auf. 

 

Eventuell ist die Story leicht überzeichnet und etwas klischeehaft... zumindest hoffe ich das für die Musik-Branche - allerdings liest man ja immer mal wieder von erschossenen Sängern etc. - meine Hoffnung kann also auch trügen...

Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es mit den Lyons weitergeht und freue ich mich schon auf die zweite Staffel!

Viele Grüße von der Numi 

Samstag, 11. Februar 2017

Rezension: totgequatscht

Maggie Abendroth und der Teppich des Todes
von Minck & Minck, erschienen bei KBV.


Taschenbuch
330 Seiten
ISBN: 978-3-942446-60-6

Beschreibung laut Verlag
Kann es für Maggie Abendroth was Schöneres geben, als im Advent in der Bestellannahme eines Shoppingkanals an der Strippe hängen zu müssen? Aber sicher! Sie hört am anderen Ende der Leitung, wie jemand umgebracht wird, und Hauptkommissar Winnie Blaschke verpasst ein Abendessen, weil er vergeblich nach dem Mordopfer sucht. Kaum hat sich die Aufregung gelegt, taucht bei der jährlichen Friedhofsausstellung ausgerechnet in Herrn Mattis schönstem Sargmodell, dem Mafioso 2000,  ein unerwartetes Exponat auf: männlich, kalt, tot. Die Spurensicherung liefert Ergebnisse, die Mattis Mitarbeiter Rudi Rolinski schuldig sprechen. Da kann nur noch ein Weihnachtswunder helfen, denn: DNA und Fingerabdrücke lügen nicht – oder doch?

Rezension
Leichen pflastern ja bekanntlich Maggie Abendroths Weg. Doch dieses Mal - nachdem sie während ihres neuesten Jobs als TV-Shopping-Bestellannahme-Fastfachkraft Ohrenzeugin eines Mordes wird, können Winnie Blaschke und seine Kollegen beim besten Willen einfach keine Leiche finden. Sollte sich Maggie wirklich verhört haben? Oder ist sie einem schlechten Scherz aufgesessen?

Doch schon kurze Zeit später taucht in ihrem Dunstkreis dann doch noch eine Leiche auf. Und das auf dem Friedhof. Also genauer gesagt bei der jährlichen Friedhofsausstellung. Da liegt doch tatsächlich in Matties Ausstellungsstück Milano - ein hochglanzpolierter Sarg mit geteiltem Deckel für die Abschiednahme - ein Toter! Und zwar ein neuer Toter, nicht so ein Gebrauchter vom Friedhof.

Das Problem ist nur... wer ist der Mann? Wie kommt er in den Sarg? Ausgerechnet in Matties Sarg. Und wie kommen Spuren von Matties Helfer Rolf Rolinski an den Toten? Für die Polizei scheint es keine Frage zu sein. Aber Maggie kann es einfach nicht glauben... gerade jetzt, wo es doch für Rolf und Elli so gut läuft. Was bleibt ihr da anderes übrig, als sich zu kümmern? Richtig: Nix!
:0)

Fazit
An dieser Stelle entfährt meinem Herzen erst einmal ein tiefer Seufzer, denn bei diesem Werk handelt es sich tatsächlich nicht nur um den fünften - nein - es ist auch der letzte Teil aus der Maggie Abendroth-Reihe. Wäre jetzt nicht eine kleine Trauerrede angebracht?

Nee... tut mir leid... das bringe ich jetzt einfach nicht über´s Herz. Dafür habe ich mich viel zu gut amüsiert während meiner Zeit mit der ganzen Mischpoke. Ich glaube einfach fest daran, dass es Maggie und den Anderen weiterhin gut gehen wird - auch wenn ich nicht mehr dabei bin!

Und wenn ich demnächst mal wieder daheim im Pott bin, werde ich einfach... nache nächste Bude (Kiosk) gehn un ma guckn, ob ich da Brausepudel kriech - so jetz weisse Bescheid, ne?!

Es bleibt dabei: Wer sich ein paar amüsante Krimistunden gönnen möchte, ist hier wirklich allerbestens aufgehoben. Die fünf Teile stehen nun nebeneinander in meiner Sammlung und entlocken mir beim Ansehen immer wieder ein Grinsen :0)

Reihenfolge
1. totgepflegt
2. abgemurkst
3. umgenietet
4. ausgeträllert
5. totgequatscht

Viele Grüße von der Numi 

Freitag, 10. Februar 2017

Rezension: Marvel´s Jessica Jones

Die komplette erste Staffel


Erschienen am 08.12.2016
© 2016 Marvel & ABC Studios
FSK: 16
Laufzeit: ca. 640 Min.
Bildformat:
1,78:1, 16:9
Sprache: Deutsch, Englisch, Französisch
: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Französisch, Englisch für Hörgeschädigte
Anzahl Discs: 4

Inhalt
Nach einer Tragödie, die ihre Welt zerstört hat, lässt sich Jessica Jones (Krysten Ritter, "Breaking Bad") in "Hell´s Kitchen" in New York City nieder und eröffnet ihre eigene Detektiv-Agentur "Alias Investigationsö", in der Hoffnung, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Als sie bemerkt, dass der Grund für ihr Trauma - der sadistische Superschurke Kilgrave - wieder aufgetaucht ist, setzt sie ihre besondere Gabe ein, um ihn aufzuspüren, bevor er noch mehr Schaden in ihrem oder anderen Leben anrichten kann.

Rezension
Durch ihr Vergangenheit traumatisiert, bemüht sich Jessica Jones (Krysten Ritter, 'Breaking Bad') um ein Leben als Privatdetektivin in New York City. Über Wasser hält sie sich, mehr schlecht als recht, mit Aufträgen aller Art - auch von der skrupellosen Anwältin Jeri Hogarth (Carrie-Anne Moss, 'Matrix') - und mit Alkohol.


Ihr neuster Fall - die Suche nach einer vermissten Tochter - sieht zunächst gar nicht so spektakulär aus, doch schon bald wird Jessica eines Besseren belehrt. Hinter der ganzen Geschichte steckt ihr Erzfeind, der Mann, der ihr Leben zerstörte, Kilgrave (David Tennant 'Doctor Who'). Mit seiner Fähigkeit Gedanken zu manipulieren stößt er immer wieder andere Menschen in den Abgrund. Doch dieses Mal gibt Jessica ihrem Fluchtreflex nicht nach. Dieses Mal will sie das Problem lösen und zwar ein für alle Mal !!!

Fazit
Eine Superheldin... nein Moment... eine Frau - mit einigen besonderen Fähigkeiten und vielen Problemen - die versucht, ihr Leben in den Griff zu bekommen... und ein Mann - überaus bösartig und egoistisch manipulativ, der sie nicht in Ruhe lässt. Das Ganze vor einem düsteren Hintergrund mit Schauspielern, die ihre Rollen überzeugend ausfüllen - das passt!


Ich bin nicht der Marvel-Comic-Auskenner. Das ein oder andere Spiderman- und Hulkheft ging zwar durch meine Finger, aber von Jessica Jones hatte ich bisher noch nichts gehört. Mir gefällt diese Superheldengeschichte ohne knallenge, bunte Kostüme und ohne das die Kräfte zu sehr in den Vordergrund gerückt werden allerdings richtig gut.

David Tennant - mein Lieblings-Doktor-Who -  in einer so ... tödlichen Rolle zu sehen, war mal etwas Anderes. Aber Hut ab - auch das spielt er ... sadistisch gut :0)


Diese abgeschlossene Staffel dürfte auch Nicht-Superhelden-Fans gefallen. Und ich bin bereits gespannt, wie es in der zweiten Staffel weitergeht!

Viele Grüße von der Numi

Donnerstag, 9. Februar 2017

Mein zweiter Doctor-Who-Pullover ist nun auch fertig - ich wäre also bereit, falls die Tardis sich mal blicken lässt.... :0)





Liebe Grüße von der wartenden Numi :0)

Montag, 6. Februar 2017

Juuuuuuuuubeeeeeeeeeeel!

Hachz - ik freu mir!!!


Freitag, 3. Februar 2017

Rezension: Die Musketiere

Staffel 3


Erschienen am 25.11.2016
Polyband
FSK: 12
Laufzeit: ca. 550 Min. (10 x 55 Min.) + Bonus
Bildformat: 16:9 anamorph (1,78:1)
Sprache: Deutsch DTS-HD 5.1 , Englisch
DTS-HD 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch
Ländercode: ABC
Anzahl Discs: 3

Inhalt laut Polyband
Mit Unterstützung der brutalen Roten Garde ist der korrupte Gouverneur Feron an die Spitze der Macht gestiegen. Doch er ist nicht der einzige Gegner für die vier Helden, die geschworen haben die Krone mit allen Mitteln zu verteidigen.

Auch in der finalen Staffel müssen die Musketiere wieder gegen eine Reihe von neuen Bösewichten kämpfen – für die Liebe, für die Ehre und für das Abenteuer!

Rezension

Frankreich befindet sich im Krieg mit Spanien - Tod und Hunger ziehen durch das Land. Der König (Ryan Gage) jedoch hat andere Sorgen - wer wäre geeignet als sein Nachfolger? Sein Sohn, der Dauphin, ist noch viel zu jung. Zu seiner Frau hat er keinerlei Vertrauen mehr. Doch da wären ja noch seine beiden illegitimen Halbbrüder...

Der Eine - der Marquis de Feron und Gouverneur von Paris (Rupert Everett) - bereichert sich durch Korruption an der Notsituation des Landes und auch der andere Bruder steht ihm charakterlich in nichts nach. Bei so einer Familie braucht man eigentlich gar keine anderen Feinde mehr.

Gut das es noch die Musketiere gibt!


Fazit
Auch die dritte und letzte Staffel dieser Serie hat mich begeistert. Und sie kommt auf jeden Fall ... düsterer und spannender als die beiden Vorgänger daher.

Rupert Everett, den ich bisher eher in amüsanteren Rollen kannte ('Die Hochzeit meines besten Freundes', 'Ein perfekter Ehemann') spielt hier einen Bösewicht, sodass ich ihn zunächst - ehrlich gesagt - gar nicht erkannt habe. Gut gemacht!


Die Serie wurde mit dieser letzten Staffel rund abgeschlossen. Schade drum, aber besser als wenn sie sich irgendwann totlaufen würde. So hat man eine fertig vollendete Serie ohne offenes Ende, die man sich mit Vergnügen ansehen kann. Kurzweilig, spannend, mit guten Schauspielern vor einer passenden Kulisse. Ja, diese Musketiere - ganz ohne Klamauk und Slapstickeinlagen - haben mir sehr gut gefallen.

Meine beiden Daumen sind oben für die komplette Serie!

Viele Grüße von der Numi