Sonntag, 23. April 2017

Rezension: Hotel Imperial / Grand Hotel

 
VÖ-Datum: 25.04.2014 - 26.06.2015
FSK: 12
Laufzeit: 2970 Minuten (66 x 45 Min.) + umfangreiches Bonusmaterial
Bildformat: 16x9 anamorph (1,78:1)
Sprache: Deutsch, Spanisch - Dolby Digital 2.0
Ländercode: 2
Anzahl Discs: 19


VÖ-Datum: 25.11.2016
FSK: 12
Laufzeit: ca. 675 Minuten (12 Folgen)
Bildformat: 16x9 anamorph (1,78:1)
Sprache: Deutsch Dolby Digital 2.0
Ländercode: 2 Anzahl Discs: 3

Rezension
Ein luxuriöses Hotel Anfang 1900. Ein junger Mann macht sich auf den Weg um seine Schwester zu besuchen, die dort als Zimmermädchen arbeitet. Doch als er ankommt erfährt er, dass sie vor kurzer Zeit spurlos verschwunden ist. Angeblich soll sie etwas gestohlen haben. Doch das kann er einfach nicht glauben.

Kurzerhand nimmt er – unter falschem Namen - eine Arbeit als Kellner im Hotel an um herauszufinden, was mit seiner Schwester geschehen ist. Doch dabei stößt er auf viel mehr, als er eigentlich sucht. Erpressung, Intrigen, Verrat, Betrug – ja sogar ein Serienmörder geht in der Gegend umher, dessen Tatwaffe aus dem Hotel stammt.

Auf seiner Suche bekommt er Hilfe vom Sohn der Hausdame – ebenfalls Kellner - und einer der Töchter der Hoteleigentümerin und dabei geraten alle Drei nicht nur einmal in Gefahr.

Fazit
Die gleiche Geschichte, zweimal verfilmt. Unterschiede gibt es aber zuhauf. Die Namen der Figuren sind andere, das Grand Hotel liegt in Spanien, das Hotel Imperial in Südtirol etc. und was natürlich den absoluten Unterschied ausmacht –die Serie 'Hotel Imperial' ist…wie abgehackt, was sich schon an der Laufzeit unschwer erkennen lässt (2970 min. zu 675 min.) :0) 


Während man bei 'Grand Hotel' eine spannenden Serie schaut - inklusive Mord und Totschlag, Liebe und Liebelei, verfolgt 'Hotel Imperial' nur einen der vielen Handlungsstränge bis zum Schluss. Warum das so gemacht wurde? Das kann ich mir ehrlich gesagt nicht erklären. 


Mich hat Grand Hotel, das ich mir glücklicherweise als Erstes angesehen habe, sehr gut unterhalten. Gute Schauspieler, passende Synchronstimmen, wovon mir bei Hotel Imperial zwei überhaupt nicht gefallen haben, stilgerechte Ausstattung, anständig in Bild und Ton. Kurzweilig, charmant, spannend. Ach ja und eine abgeschlossene Geschichte - so macht eine Serie Spaß :0) 


Viele Grüße von der Numi

Donnerstag, 13. April 2017

Rezension: Doctor Foster

Staffel 1


Erschienen am 31.03.2017
FSK: ab 16
Laufzeit: ca. 290 Min. (5 x 58 Min.)
Bildformat: 16:9
Sprache: Deutsch, Englisch in DTS-HD 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch

Anzahl Discs: 2

Inhalt

Überlebe die Wahrheit oder lebe die Lüge …
Gemma Fosters Leben fällt ganz plötzlich wie ein Kartenhaus zusammen. Sie ist eine angesehene Ärztin und das Herz ihrer Gemeinde, eine liebende Ehefrau und Mutter – jemand, dem die Menschen vertrauen und die ihr Leben unter Kontrolle hat. Doch dann gerät Gemmas heile Welt ins Wanken, als sie plötzlich ihren Ehemann verdächtigt, eine Affäre zu haben. Fest entschlossen die Wahrheit aufzudecken, stößt sie auf dunkle Geheimnisse, die alles bedrohen, was sie liebt. Brächte sie diese ans Tageslicht, so würde sie gleich mehrere Menschen ins Unglück stürzen und auch das Leben einiger ihrer Patienten zerstören. Während ihr Leben aus den Fugen gerät, ist nur eine Sache sicher – Gemma  hätte sich nie auch nur vorstellen können, dass sie jemals derartige Rachepläne schmieden könnte …


Rezension
Gemma Fosters Leben ist einfach schön - sie hat einen Job, der sie mehr als nur ausfüllt, einen liebevollen, treusorgenen Ehemann und einen tollen Sohn. Eventuell kommt die Familie manchmal zu kurz, aber als Ärztin ist das Schicksal ihrer Patienten ihr schließlich wichtig und das kostet manchmal Zeit.

Trotzdem ist Gemma zufrieden - bis zu dem Moment, als ihr Mann ihr seinen Schal leiht und sie darin ein langes, blondes Haar findet, das zu niemanden aus ihrer kleinen Familie passt... aber es würde z.B. zur Assistentin ihres Mannes passen... oder zur Nachbarin... oder zu wem eventuell noch...? Gemma findet keine Ruhe mehr und beschließt ein wenig nachzuforschen, was ihr Mann so treibt, während sie arbeitet... und das lässt ihr Leben einstürzen, wie ein Kartenhaus...

Fazit
Schon wieder eine neue Arztserie? Mmmm... von BBC... die bringen ja meist gute Serien auf den Markt.... Aber warum trägt die Ärztin ein spitzenbesetztes Nachthemd statt einem Kittel? Oooohh okay - doch keine Arztserie, aber ist Doctor Who ja auch nicht ;0)


Was zunächst noch nach übertriebener Eifersücht aussieht, entwickelt sich Stück für Stück zu einer bösen Geschichte. Ich hätte definitiv anders reagiert, aber wenn ich ehrlich sein soll, wäre mir dabei so einiges an kalt servierter Rache entgangen und das wäre zu schade gewesen - an dieser Stelle entfährt mir ein leicht gehässiges 'hehee'.


Die Schauspieler der Hauptrollen - Suranne Jones als Gemma und Bertie Carvel als Ehemann Simon - kannte ich bisher noch nicht, aber beide spielen ihre Rolle sehr gut. Obwohl die Staffel eine abgeschlossene Geschichte erzählt, ist die Serie so gut angekommen, dass es eine zweite Staffel geben wird. Da bin ich mal gespannt, wie es weiter geht.


Wer also einen spannend gemachten, psychologisch durchdachten, mit kalter Rache gewürzten Rosenkrieg sehen mag, ist hier genau richtig und es bekommt auf jeden Fall der Richtige sein Fett weg!

Viele Grüße von der Numi

Donnerstag, 6. April 2017

Rezension: Criminal Minds

Staffel 11
 
 

Erschienen am 09.03.2017
FSK: ab 16
Laufzeit: 880 Min.
Bildformat: 1,78:1 / 16:9
Sprache: Deutsch, Englisch, Französisch - alle in Dolby-Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Französisch, Niederländisch, Englisch für Hörgeschädigte
Anzahl Discs: 5
© ABC Studios and CBS Studios, Inc.

 
Inhalt
In der elften Staffel von Criminal Minds muss sich die BAU (Behavioral Analysis Unit) des FBI gegenüber einem schonungslosen und unerbittlichen Feind behaupten, der das Berufsleben des Teams bedroht und zudem auch noch unglaubliche persönliche Opfer fordert. Als Special Agent Aaron Hotchner (Thomas Gibson) und seine erfahrene Spezialeinheit sowie das neue Mitglied des Teams, die forensische Psychologin Dr. Tara Lewis (Aisha Tyler), ein Netzwerk für dunkle Machenschaften bekämpfen wollen, verlieren sie sich in tiefster Dunkelheit und bringen dadurch ihr Leben wie noch nie zuvor in Gefahr. Währenddessen müssen sie sich der schmerzlichen Wahrheit stellen, dass sie noch etliche Serienmörder ergreifen müssen und deshalb auch nie zur Ruhe kommen werden – der Preis, den sie dafür zahlen, ist gigantisch hoch. Wenn das Schlimmste vom Schlimmsten das Leben gefährdet, braucht es die Besten der Besten, um alles zu retten. Erleben Sie unermessliche Spannung in 22 Episoden der wahrscheinlich dunkelsten Reihe der ABC-Studios-Serie Criminal Minds – Die komplette elfte Staffel

 
Rezension
Weiter geht es mit den Ermittlungen der BAU (Behavioral Analysis Unit) auf der Jagd nach Serientätern. Die Arbeit fordert von den Agenten viel und noch viel mehr. Dieses Mal gerät Garcia in Bedrängnis und auch Agent Morgan und seine Freundin Savannah geraten in Gefahr. 

 
 
Doch wer sich mit einem der Gruppe anlegt, bekommt es auch weiterhin mit dem kompletten Team zu tun … und das endet meist nicht gut… für die Täter. 

  
Fazit
Bereits die 11. Staffel um die BAU, aber es wird nicht langweilig. Die Qualität der Serie – egal ob Story, Schauspieler, Bild oder Ton bleibt gleichwertig hoch.


Was mir besonders gefällt?
Teammitglieder kommen und gehen und ich muss sagen, die Neuen fügen sich hervorragend ins Team ein, so wie dieses Mal Aisha Tyler als Dr. Tara Lewis. Und auch A. J. Cook als JJ (Jennifer Jareau) ist, nach einer Schwangerschaft im wirklichen Leben und als Serienagentin - wieder zurück.

 
 
Wobei ich zugeben muss, dass der Abschied von einem Stamm-Teammitglied … von dem ich zwar wusste, es aber verdrängt hatte… das kann schon *schluck* zu tränenden Augen führen *schnief*. (Ich werde… es vermissen!!!) *räusper*

  

Abgesehen davon bin ich von der Serie weiterhin begeistert – muss aber wieder dazu sagen, dass sie eigentlich nichts für zartbesaitete Gemüter ist. Bei den Verbrechen handelt es sich zum Großteil wirklich um überaus … fiese, brutale, grauenvolle Taten und ich für meinen Teil bin froh, dass es eher um die Ermittlungen geht und nicht so sehr um das Ausleuchten des Tathergangs. 
 
    
Also meine beiden Daumen sind weiterhin oben für Leute ohne ganz schwache Nerven :0) 
    
Viele Grüße von der Numi

Sonntag, 2. April 2017

Rezension: Voll von der Rolle

Loretta Luchs’ 8. Fall
von Lotte Minck, erschienen bei Droste.



Erschienen im Februar 2017
Taschenbuch
304 Seiten
ISBN 978-3-7700-1560-3

Beschreibung laut Verlag
Wie viele Arten, den Namen Keanu falsch auszusprechen, gibt es? Was machen Freddy Krüger und das Phantom der Oper im Ruhrgebiet? Und wieso war die Schraube locker? Viele wichtige Fragen stellen sich der unkonventionellen Sexhotline-Mitarbeiterin Loretta Luchs auch wieder in ihrem neuen, mittlerweile achten Fall.

Alles fängt so schön an: Lorettas Freund Frank hat seinen Lebenstraum verwirklicht und einen Kiosk übernommen. Mit Feuereifer stürzen sich Loretta und ihre Freunde auf die Verschönerung von „Kropkas Klümpchenbude“. Doch schon bald tauchen die ersten Schmierereien am Büdchen auf. Keiner hat gesehen, wer es war – auch nicht die drei Oppas JuppZwo, Locke und Steiger, die ihre Freizeit auf einer Bank direkt neben der Bude verbringen und gerne alles kommentieren. Lorettas Verdacht richtet sich gegen eine dreiste Jugendbande, die auch an anderen Orten für Ärger sorgt.

Während sie noch diese Spur verfolgt, stolpert sie eines Morgens über eine Leiche – und damit im wahrsten Sinne des Wortes in den nächsten Mordfall. Die Polizei geht von einem Unfall aus, denn der Tote liegt neben seinem Skateboard an einer Treppe. Aber Loretta glaubt nicht an solche Zufälle, handelt es sich doch hier um den Anführer der Jugendbande. Sie nimmt die Ermittlungen zwischen Kiosk-Tratsch, Verfolgungsjagden mit dem Hollandrad und konspirativen Treffen auf. Und findet schnell heraus, dass es einige Leute gibt, denen der Tod des jungen Skaters nicht ungelegen käme …

Rezension
Lorettas Kumpel Frank freut sich riesig – er kann einen Kiosk übernehmen und sich damit den Traum von der eigenen Klümpchenbude erfüllen. Alle Freunde fassen mit an, es wird gewerkelt und geschraubt, gepinselt und geschrubbt. Der Tag der Eröffnung kann kommen – Frank ist happy.

Und wirklich – alles könnte so schön laufen, wenn da nur nicht diese Jungs mit ihren Skatboards wären, die nur für Ärger sorgen. Die Farbbomben, die auf den neuen Kiosk geworfen wurden… das waren bestimmt diese Typen. Loretta behält die Bande lieber im Auge… naja… außer an dem Morgen als sie aus Versehen über einen von ihnen stolpert. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn einer von ihnen, der Keanu, liegt tot in der Nähe des Kiosks, der schon wieder frisch verschmiert wurde.

Da stimmt doch etwas nicht…. Kann das ein Zufall sein?... Einfach nur ein Unfall?... Wo die Jungs doch so viele Ärger gemacht haben in der ganzen Umgebung…

Loretta lässt die Geschichte keine Ruhe – schließlich ist Frank plötzlich total unglücklich mit seinem Traum und das geht ja mal überhaupt nicht. Also macht sie sich an die Ermittlung, auf die Suche nach Spuren, denn schließlich lassen sich die restlichen Jungs nicht vom Tod ihren Kumpels davon abhalten einfach weiterzumachen. Und so geht es wirklich nicht weiter…

Fazit
Kurz hintereinander zwei Teile um Loretta Luchs & Co zu lesen, das macht Freude! Und dann geht es dieses Mal noch um einen Kiosk – hachz – da werden Kindheitserinnerungen wach. Ich weiß wirklich nicht, wie oft wir damals zur Bude in der Nähe gelaufen sind. Da gab es wirklich alles was das Herz begehrte und dort wurde jeder Groschen zu Glück in Tüten umgewandelt.

Wassereis, Bonbons, Weingummi, Lakritze, Sammelalben und jede Menge passende Aufklebertüten, und zu Sylvester kleine Feuerwerkskörper (Zisselmännchen) – nee, wat war dat schöööön. Ganz ehrlich: diese Büdchen fehlen mir hier im Norden so richtig. Ich weiss gar nicht genau, wie die Kinder hier oben zurechtkommen - so ganz ohne… seufz.

Aber mal Spaß beiseite – auch die achte Krimödie hat mir gefallen und das nicht nur wegen der Klümpkes (Bonbons). Loretta geht zwar auch diesmal wieder ziemliche Risiken ein, aber was tut man nicht alles für seine Freunde.

Wer einen ernsten Kriminalroman sucht, sollte einen Bogen um die Reihe machen. Wer es aber humorvoll, spannend und das in Serie mag ist bei Loretta Luchs genau richtig und ich warte dann jetzt mal, das der neunte Teil erscheint … seufz… hoffentlich dauert es nicht so lange.

Reihenfolge
1. Radieschen von unten
2. Einer gib den Löffel ab
3. An der Mordseeküste
4. Wenn der Postmann nicht mal klingelt
5. Tote Hippe an der Strippe
6. Cool im Pool
7. Die Jutta saugt nicht mehr
8. Voll von der Rolle

Viele Grüße von der Numi

Samstag, 25. März 2017

Nach der Messe ist vor der Messe :0)

Nee - wat war dat wieda schöööön - anstrengend aber schööön!!!

Am Donnerstag war es soweit - morgens um 9:15 Uhr haben wir uns auf den Weg gemacht zur Leipziger Buchmesse - vom Hotel aus sind es nur 10 Minuten bis dorthin. Uff, da war aber schon so einiges los. Der Presseparkplatz war bereits voll, aber die Meister der Parkplätze hatte alles super im Griff und es konnte unbeschwert losgehen.

Erst ging es zum Pressestand. Dort bekommt man ein Programmheft... nee eigentlich ist es eher ein Programmbuch in dem alle Veranstaltungen der jeweiligen Tage angegeben sind - sowohl in den einzelnen Messehallen als auch in Leipzig selber. Ich habe es für Donnerstag mal überschlagen: etwas über 700 Sachen hätten wir uns anschauen können: also Lesungen, Diskussionen, Präsentationen, Workshops und und und. Es gibt wirklich Momente im Leben, da könnte man gut so einen Zeitumkehrer gebrauchen, wie ihn Hermine Granger hatte - der wäre an so einem Tag so etwas von coooool !!!

Dazu bekommt man noch einen Katalog 'Who´s who' - also wen finde ich wo, wer gehört zu welchem Sachgebiet und das inklusive der Aussteller der Manga-Comic-Con und der Antiquariatsmesse. Ganz ehrlich - bei der Menge an Ausstellern ist das Teil absolut praktisch. Wir haben wirklich versucht uns alle Stände wenigstens kurz anzusehen, aber da sind sooooo viele Gänge und dann sieht man hier was und da was und plötzlich weiss man gar nicht mehr, wo man herkam und wo man hinwollte ;0)


Ach ja - die Hülle und das Band für den Presseausweis bekommt man auch direkt am Pressestand - so hat man das Teilchen immer griffbereit um den Hals hängen.

Und dann ging es - gut ausgerüstet - mit klopfendem Herzen und einem Dauergrinsen im Gesicht in den Messebereich!

Wie soll ich es in schnöde Worte fassen, was einen dort in den Messehallen erwartet? Natürlich geht es um Bücher... aber mehr als einfach 'nur' darum. Ich sprudel mal los, was ich gesehen habe: Buchdrucker, Buchbinder, Leute die Bücher wieder schön werden lassen, also ... Bücherrestauratoren, Musikverlage, die nicht nur ihre Bücher, sondern auch die passenden Instrumente ausgestellt hatten, Schulbücher, Globen, ein riesiger gut besuchter Bereich mit Antiquariatsschätzen


und natürlich Bücher - nigelnagelneue Bücher in Hülle und Fülle - zum Großteil wunderschön beleuchtet und zur Geltung gebracht. Ich zeig Euch mal meine Lieblingsregale, die ich auch dieses Mal wieder nicht mitnehmen durfte ;0)


Einmal die Eule vom Ullstein Verlag und dann das *schluck* traumhafte 'Regal' von Droemer Knaur.



Gigantisch oder? Davor steh ich jedes Mal und bekomme den Mund nicht mehr zu *schmacht*.

Dieses Mal war ich aber richtig eisern. Ich habe mir nicht ein einziges Buch gekauft - nein, nein - das kann ich auch in der Buchhandlung vor Ort und brauch es nicht dort mitzuschleppen. Ich habe mir nur zwei, drei Verlagsprogramme mitgenommen und einige Leseproben von Büchern, die mir die liebe Frau Wendler bei meinem Termin beim Gmeinder Verlag empfohlen hat. 



Die Leipziger Buchmesse gefällt mir richtig, richtig gut. Nicht nur, dass man dort alles zu sehen bekommt, was das Leserherz begehrt. Ich finde es auch toll, dass es überall ... Chill-Out-Zonen gibt (ja, stand an einer so dran) - also einfach Bereiche, wo man sich hinsetzen, ausruhen, sich umschauen und auch noch kostenlos surfen kann per WLAN.



Für das leibliche Wohl wird natürlich auch in jeder Halle gesorgt - das allerdings nicht kostenlos ;0)

 

Zwischen den einzelnen Hallen kann man einmal kurz frische Luft schnappen oder man geht durch die schönen Glasgänge hinüber - wirklich schick gemacht. (Das Auge isst ja bekanntlich mit :0)

 

Im Gegensatz zum letzten Jahr war es auch am Donnerstag schon recht gut besucht.


Abgesehen davon waren wir natürlich auch in der Manga-Con-Halle (Wie könnte es anders sein?!)

Ich kann nur sagen, dass ich nicht so der Manga Fan bin. Ansonsten kann man hier wirklich arm werden... seufz... allein schon an den ganzen Figuren... hachz... ich hoffe, man kann sie auf dem Foto einigermaßen erkennen - sie standen alle in beleuchteten Vitrinen.

 

Ein Alien haben wir auch noch getroffen, aber es war ganz, ganz ruhig und zahm... hab mich trotzdem ganz vorsichtig angeschlichen... man weiß ja nie.... und bei der Größe...
mit einem Haps ist man im Mund, nech?!


Wir hatten auf jeden Fall einen tollen Tag - es hat Spaß gemacht. Mittlerweile brennen meine Füße auch gar nicht mehr und der Muskelkater in den Beinen lässt hoffentlich auch bald nach.

Viele Grüße von der couchquälenden Numi

Montag, 20. März 2017

Die Uhr tickt...

Göga macht mich beim fotografieren schon mal zum Fruchtzwerg

 

oder auch zum Scheinriesen.

 

Aber egal, wie groß ich auch bin - der Pulli, den ich für die Buchmesse gewerkelt habe, ist fertig.

 
 Und ganz ehrlich - trotz der schönen Stickerei

 

gefällt er mir jetzt doch nicht soooo gut - aaaaarrrrrgggghhhh. So was blödes.... aber egal, ich hab ja noch Zeit, nech?!

Hauptsache mein Handtäschchen ist schon mal rausgesucht und bestückt. Es geht voran ;0)


Viele Grüße von der Numi

Sonntag, 19. März 2017

Rezension: Die Jutta saugt nicht mehr

eine Ruhrpott-Krimödie mit Loretta Luchs
von Lotte Minck, erschienen bei Droste.


Erschienen im August 2016
Taschenbuch
299 Seiten
ISBN 978-3-7700-1559-7

Beschreibung laut Verlag
Als Freund Pascal kurzfristig auf Geschäftsreise muss, steht für Loretta fest: Ablenkung muss her. Leider laufen die Geschäfte in der frisch eröffneten Detektei von Loretta und Erwin bisher eher schleppend an. Ein Glück also, dass sich just an diesem Tag mit der biederen Frau Berger der erste vielversprechende Fall in die brandneuen Büroräume verirrt. Ihre Nachbarin, die Jutta, sei verschwunden, der vermeintlich sitzengelassene Ehemann mehr als verdächtig.
Eine vermisste Hausfrau? Womöglich ermordet? Auf jeden Fall besser als untreue Ehemänner, entführte Hunde oder Schlüpfer-von-der-Wäscheleine-Klauer, denkt sich das Ermittler-Duo und schleust Loretta undercover als Putzhilfe beim Verdächtigen ein. Wie gut, dass Erwins „Täubchen“ Doris sie zur Tarnung noch schnell in Sachen professioneller Grund- und Tiefenreinigung unterweist. Doch was haben ein verwaister Staubsauger, ein verstaubter Rockstar und eine neugierige Nachbarin mit Juttas Verschwinden zu tun? Die Revier-Ermittlerin muss ihr ganzes detektivisches Können und Wissen über Putzmittel einsetzen, um der Sache auf den Grund zu gehen.

Rezension
Loretta hat mit ihrer Arbeit wirklich das große Los gezogen. Sie arbeitet weiterhin bei Dennis an der Sexhotline, kann jetzt aber auch z.B. die Einstellungsgespräche führen und – da Dennis und Erwin nun gemeinsam eine Detektei in den angrenzenden Räumen eröffnet haben – kann sie gleichzeitig ihrer kriminalistischen Leidenschaft frönen. Es fehlen nur noch interessante Aufträge.

Just als Lorettas Freund Pascal für einige Wochen durch die Weltgeschichte reisen muss, erfüllt sich der Wunsch: Eine Frau Berger vermisst ihre Nachbarin Jutta, die scheint plötzlich verschwunden zu sein – ohne vorher Bescheid zu geben – tze. Und ihr merkwürdige Ehemann behauptet doch tatsächlich, sie hätte ihn verlassen. Grund genug hätte Jutta ja gehabt, bei dem Mann. Aber da hätte sie sie – also die Frau Berger – doch informiert. Sie wäre doch nicht einfach so weg. Nee. Da stimmt was nicht und Erwin und Loretta bekommen den Auftrag herauszufinden, was mit Jutta passiert – bzw. was ihr Ehemann ihr angetan hat.

Gut das besagter Mann gerade eben eine Putzhilfe sucht. Nach einem Crashkurs bei Doris ist Loretta bereit undercover nicht nur dem Schmutz und den Bakterien, sondern auch dem vermeintlichen Verbrecher zu Leibe zu rücken.

Fazit
Auch der siebte Fall um Loretta Luchs und Co war wieder das reinste Lesevergnügen. Spannend, humorvoll und dieses Mal sogar überaus lehrreich. An dieser Stelle vielen Dank an dem Erwin seine Doris für die genialen Tipps rund ums Thema ‚Gründlich reinigen im farbenfrohen Design‘ – einfach nur … erhellend :0)

Obwohl ich ja selber eine Ruhrpottgöre bin, hat mich Frank, der leider nur mal kurz auftaucht, dieses Mal regelrecht auf die Probe gestellt. Originalton: »Hömma, wat habbich gehört? Du has ma widda so ’n Andakawwa-Ding am Laufen? Erzähl ma.« Peinlicherweise musste ich mir das doch tatsächlich selber laut vorlesen um ihn zu verstehen – pruuuuuuust.
Ansonsten trifft der Humor von Frau Minck bei mir genau ins Schwarze. Wenn Dennis die übel gelaunte Loretta fragt: ‚Was ist mit dir denn los? Hast du heute Morgen die böse Hexe des Westens gefrühstückt?‘ wird mein Grinsen so breit, das es kaum noch in mein Gesicht passt – herrlich!

Also meine Empfehlung habt ihr weiterhin zu 100% und ich bin froh, dass der achte Teil schon auf das Lesen wartet!

Reihenfolge
1. Radieschen von unten
2. Einer gibt den Löffel ab
3. An der Mordseeküste
4. Wenn der Postmann nicht mal klingelt
5. Tote Hippe an der Strippe
6. Cool im Pool
7. Die Jutta saugt nicht mehr
8. Voll von der Rolle

Viele Grüße von der Numi

Samstag, 18. März 2017

Rezension: Tod am Deich


Von Ulrike Busch, erschienen bei Klarant.

  
Erschienen am 03. März 2017
Taschenbuch
ISBN-13: 978-3955735845
  
Beschreibung laut Verlag
Hauptkommissar Tammo Anders traut seinen Augen kaum. Durch Zufall entdeckt er eine Leiche, direkt am Deich in Greetsiel! Bei dem Toten handelt es sich um Folkert Petersen, einen der angesehensten Teehändler der Region. Einen Tag später taucht ausgerechnet Enno Duwe im Ort wieder auf. Er hatte sich als junger Mann in Greetsiel viele Feinde gemacht und war vor 25 Jahren verschwunden. Und seit jenem Tag ist auch Tina Petersen, die Tochter des Ermordeten, wie vom Erdboden verschluckt … Kann das alles ein Zufall sein, oder ist Enno in den Mord an Folkert Petersen verstrickt? Tammo Anders und seine Kollegin Fenna Stern ermitteln in alle Richtungen. Doch dem Kommissar fällt es schwer, objektiv zu bleiben, denn mit dem Hauptverdächtigen hat er noch eine bittere Rechnung offen...

Rezension
Hauptkommissar Tammo Anders hat vor auf seine neue Kollegin einen guten Eindruck an ihrem ersten Tag zu machen. Und das gelingt ihm auch. Denn auf seiner morgendlichen Runde mit seinem Hund fängt er sich bei einem Sturz vom Rad nicht nur einen schmerzenden Fuß ein, sondern sorgt auch direkt für Arbeit für sein Team. In den Speichen seines Rades hat sich eine Hand verfangen, die eines Toten, des Teehändlers Folkert Petersen.

Zeitgleich taucht in Greetsiel ein bekanntes Gesicht wieder auf. Vor 25 Jahren verschwand Enno Duwe – zusammen mit Tina Petersen, der Tochter des Toten. Niemand im Ort hatte ihn vermisst, denn er war damals ein überaus unangenehmer Kerl, der für viel Ärger sorgte. Und das scheint sich bis heute nicht geändert zu haben. Schnell steht für ganz Greetsiel fest, dass er der Täter sein muss – auch für Tammo.

Doch seine neue Kollegin ist da weit objektiver – schließlich verbindet sie nichts mit Duwe. Von daher gilt für sie, dass eine genaue Ermittlung notwendig ist und zwar in alle Richtungen und Tammo weiß ja dass sie recht hat….also machen sie sich an die Arbeit und das gründlich.

Fazit
Die Schreibweise von Ulrike Busch gefällt mir richtig gut – das wusste ich ja schon von ihren beiden Kripo-Wattenmeer-Krimis und von ihrem letzten Ostfrieslandkrimi. Als ich mitbekam, dass sie eine neue Krimireihe auf den Markt bringt, habe ich von daher schon ganz leicht mit den Hufen gescharrt und ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil – ich glaub dieses Buch hat mir bisher am besten gefallen oder liegt es einfach nur daran, dass ich es zuletzt gelesen habe? :0)

Das Zusammenspiel der beiden Ermittler hat mir sehr gut gefallen – auf der einen Seite Tammo, der eher etwas … überreagiert, auf der anderen Seite die vernünftige, ruhigere Fenna, die abgeklärte an die Sache herangeht. Das harmoniert sehr gut und ein klitzekleines bisschen sprühen da einige Fünkchen zwischen den Beiden hin und her.

Die Mischung zwischen Privatleben und Ermittlung ist für den ersten Teil hervorragend gelungen. Die Geschichte selber hat mir gefallen, nachvollziehbar, spannend, zum miträtseln und auch dazu gut in die vollkommen falsche Richtung zu galoppieren… oder etwa nicht?

Das Buch hat mich auf jeden Fall sehr gut unterhalten und ich bin froh, dass es der Beginn einer neuen Serie ist - freu mich schon auf den zweiten Teil, der hoffentlich nicht lang auf sich warten lässt.

Viele Grüße von der Numi

Reihenfolge
Tod am Deich

To be continued...

Die neuen Karten sind pünktlich angekommen ...


und ein neuer Pulli ist in Arbeit.


Die Vorbereitung für die Buchmesse laufen - hachz - ik freu mir!

Viele Grüße von der Numi

Freitag, 17. März 2017

Rezension: Empire

Staffel 2


Erschienen am 23.02.2017
20th Century Fox
FSK: 12
Laufzeit: über 13 Stunden
Bildformat: 16:9, 1,78:1
Sprache: Deutsch, Englisch: DD 5.1

Untertitel: Deutsch, Englisch u.a.
Anzahl Discs: 5

Inhalt
Drei Monate nach der schockierenden Festnahme von Lucious Lyon (OSCAR®-Nominierter Terrence Howard) wird er entlassen und tritt mit Cookie (Taraji P. Henson in ihrer GOLDEN GLOBE®-prämierten Rolle) in einen aufgeheizten Wettstreit, die Musikindustrie zu dominieren. Inmitten der andauernden Fehde zwischen ihren Söhnen Jamal und Hakeem könnte ein unfassbarer Betrug die Familie gegen eine Übernahme der Firma Empire Records von außen wieder vereinen. Gleichzeitig enthüllt Cookie ein furchtbares Geheimnis ihres Geliebten und eine Tragödie stellt Andres Glauben auf die harte Probe.

Rezension
Während Lucious Lyon (Terrence Howard) noch im Gefängnis sitzt, bemüht sich seine Ex-Frau Cookie (Taraji P. Henson) durch eine 'feindliche Übernahme' an das Musiklabel Empire zu kommen. Zusammen mit ihrem Sohn Hakeem versucht sie das nötige Geld dafür aufzutreiben - aber auch Lucious kämpft weiter um seine Firma.


Während die beiden alles dafür tun, den jeweils anderen zu übertreffen, versuchen sie dabei zeitgleich ihre drei Söhne in ihr jeweiliges Boot zu ziehen. Und dabei scheint wirklich jedes Mittel recht zu sein - Lügen, Betrügen, Morden - alle Register werden gezogen - alles zum Wohle von Empire und angeblich auch dem Wohl der Familie...

 
   

Fazit
Und weiter geht es mit guter Musik. Mein Göttergatte befürchtet schon, dass ich nach ein bis zwei weiteren Staffeln dieser Serie zuhause mit dem passendem Soundtrack auftauche - die CDs zu den ersten beiden Staffeln sind tatsächlich schon zu haben - ist aber eigentlich auch kein Wunder. Die Musik hat ein wenig... Ohrwurmcharakter ;0)


Die zweite Staffel fand ich sogar noch interessanter und spannender als die Erste - nur das hier in den letzten 3 Folgen ... etwas... geschieht, mit dem ich... nichts anfangen kann ... oder vielleicht... noch nichts anfangen kann. Von daher bin ich schon richtig gespannt darauf wie es weitergeht und ich hoffe, dass sich... das dann irgendwie... relativiert. (Nein, nein, nein - ich werde nicht spoilern ;0).

An Gaststars hat auch die zweite Staffel wieder einiges zu bieten, wie z.B. Naomi Campbell, Courtney Love, Alicia Keys, Chris Rock und wahrscheinlich noch einige mehr, die ich übersehen oder nicht erkannt habe.

Empire ist eine Drama-Serie, die dank der guten Musik und der passenden Schauspielern - allen voran Taraji P. Henson - richtig 'dope' ist. Ja, ich habe mein Vokabular erweitert: 'dope' ist klasse und 'bitch' ist, glaub ich, alles und jeder ;0.

 
  
Es bleibt also dabei: wer diese Musik mag oder sie zumindest hören kann, sollte mal in Empire reinschauen - es lohnt sich!

Viele Grüße von der Numi

Samstag, 11. März 2017

Rezension: Böse Leute



von Dora Heldt, erschienen bei dtv.


Erschienen am 07. April 2017
Taschenbuch
464 Seiten
ISBN 978-3-423-21677-7

Beschreibung laut Verlag
Sylt wird von einer mysteriösen Einbruchserie erschüttert: Nicht die millionenschweren Luxusvillen werden überfallen, sondern die Häuser älterer, alleinstehender Frauen. Die Polizei ist ratlos. Ex-Hauptkommissar Karl Sönnigsen will den ehemaligen Kollegen unter die Arme greifen – und zwar auf seine ganz eigene Art: Mit Freund Onno, Strohwitwe Charlotte und seiner langjährigen Bekannten Inge stellt Karl ein mit allen Wassern gewaschenes Ermittlerteam auf die Beine.

Rezension
Auf Sylt wird in Häusern eingebrochen. Aber nicht, wie man vermuten würde, in leerstehende Ferienhäuser, nein, direkt bei Bewohnern der Insel. Und jedes Mal trifft es ältere alleinstehende Frauen. Gestohlen wird zwar nichts Großartiges, aber dafür geht einiges zu Bruch. Die Polizei scheint einfach nicht weiter zu kommen bei ihren Ermittlungen.

Die Meinung vertritt zumindest Karl Sönnigsen, der Ex-Hauptkommissar. Sein Nachfolger bekommt das Ganze nicht hin und Hilfe annehmen will er auch nicht. Was bleibt Karl da anderes übrig, als sich selbst einzuschalten… eigentlich nichts. Also aktiviert er seinen besten Freund Onno und seine Chorschwestern Inge und Charlotte und gemeinsam machen sich die Vier unter Karls fachmännischer Leitung auf die Suche nach dem Täter.

Fazit
Frau Heldt hat schon einige Bücher geschrieben, aber dieses hier ist ihr erster Krimi. Wen wundert es also, dass es das erste Buch von ihr ist, dass ich in die Finger bekommen habe? :0)

Ich muss sagen ihre Handschrift gefällt mir und zwar richtig gut. Fluffig und entspannt zu lesen. Der Kriminalfall ist eher unblutig, aber doch spannend. Die Protagonisten sind liebevoll gezeichnet und sehr sympathisch. Auch wenn man Karl vielleicht manchmal ein klitzekleines bisschen schütteln möchte wegen seiner Ohne-mich-geht-nichts-Art, macht er es auf andere Weise wieder gut, in dem er gewisse Dinge überhaupt nicht merkt.

Wie ich jetzt im Nachhinein gelesen habe sind wohl einige der Protagonisten schon aus ihren anderen Nicht-Krimi-Büchern bekannt – das ist doch mal eine witzige Idee. Vielleicht sollte ich meinem Lieblingsgenre zur Abwechslung wieder untreu werden…

Allerdings gönne ich mir erst den zweiten Teil um die fleißige Rentnerband – der erscheint nämlich demnächst. Für mich war es ein kurzweiliges Lesevergnügen und ich freu mich schon darauf, wie es weitergeht!

Reihenfolge
Böse Leute
Wir sind die Guten - erscheint am 9. Juni 2017

Viele Grüße von der Numi