Sonntag, 20. November 2016

Rezension: Fringe

Staffel 1 - 5 oder halt direkt die komplette Serie :0)


Warner Home Video
FSK: ab 16
Laufzeit: über 74 Std.

Inhalt Staffel 1...
Aus der Feder von J.J. Abrams, Roberto Oci und Alex Kurtzman stammt diese Serie, in der die FBI-Agentin Olivia Dunham auf mysteriöse Fälle angesetzt wird. Nach der Landung einer Maschine auf dem internationalen Flughafen in Boston sind die gesamte Besatzung und alle Passagiere tot. Olivia wird zum Flughafen gerufen und mit der Untersuchung der Todesfälle beauftragt. Als sie die Maschine betritt, entdeckt sie, dass alle Menschen an Bord auf grausame Art und Weise entstellt sind. Olivias Partner und heimlicher Geliebter John Scott wird bei der Aufklärung des Falles selbst zum Opfer dieser Entstellung. Sie sucht verzweifelt nach Hilfe und stößt dabei auf den Wissenschaftler Dr. Bishop, der seit fast 20 Jahren in einer geschlossenen Psychiatrie sitzt. Olivia muss feststellen, dass sie nur durch Bishops Sohn Peter an den verwirrten Doktor herankommt. Schon bald findet das Ermittler-Team heraus, dass dieser fatale Flug und Johns Entstellung nur der Anfang einer noch größeren Tragödie ist.

Rezension
Alles beginnt mit einem Flugzeugabsturz bei dem es keine Überlebenden gibt. Im Gegenteil - die Toten sind allesamt regelrecht entstellt. Die FBI-Agentin Olivia Dunham übernimmt die Ermittlungen und so startet ihre Mitarbeit in der Fringe Devision unter der Leitung von Agent Phillip Broyles - der Abteilung für ... Grenzwissenschaften.


Schon bald stellt sich heraus, das für die kommenden Fälle ein bestimmter Mann unentbehrlich ist - Dr. Walter Bishop - ein Wissenschaftler der bereits über 17 Jahre in einer Nervenheilanstalt einsitzt. Um an ihn heranzukommen muss Olivia seinen Sohn Peter überreden, seinen Vater aus der Anstalt herauszuholen und die Vormundschaft für ihn zu übernehmen. Nicht ganz einfach das Ganze, aber ... machbar.


Zusammen mit FBI-Agentin Astrid Farnsworth, die sich hauptsächlich um Walter kümmert, bilden die Vier das Stammteam der Fringe Devision. Und es bleibt nicht einfach nur bei mysteriösen, geheimnisvollen Fällen...



Fazit
Was für eine fantastische Serie. Zuerst dachte ich ja, es wäre so eine Art Abklatsch der X-Akten - zumindest bei den ersten Folgen. Also mysteriöse Fälle, deren Ursprung man nicht wirklich ermitteln kann, die im Endeffekt zu keiner richtigen Lösung führen. Aber weiiiiiit gefehlt.

Fringe ist wirklich eine gutdurchdachte Mysterie/Science-Fiction-Serie mit einigen Krimi-/Thriller-Elementen, einem Hauch Grusel, viel Spannung, gewürzt mit einwandfreiem Humor und das Ganze hört sich auch noch wissenschaftlich einwandfrei an... zumindest, wenn man Walter und Peter Bishop zuhört.

Man muss allerdings schon aufmerksam dabeibleiben, ansonsten überrollen einen die Ereignisse. Die Macher haben sich wirklich etwas einfallen lassen. Fantasievoll, abwechslungsreich, kreativ, intelligent, geistreich... also einfach klasse!

Zum Teil liegt meine Begeisterung natürlich auch an John Noble - für mich einer der beiden besten Schauspieler, die es zurzeit gibt. Ich hatte ihn vorher nur einmal als Denethor, Truchsess von Gondor, beim Herrn der Ringe bemerkt. Dort fand ich ihn recht ... fies. Hier bei Fringe zieht er sämtliche Register.


Manchmal könnte man ihn in den Arm nehmen und kräftig durchknuddeln und ein anderes Mal ist man versucht ihm auf die Schuhe zu spucken und sich eiskalt von ihm abzuwenden voller Abscheu. Für mich ein brillanter Schauspieler, der mich absolut begeistert.

Lange Rede, kurzer Sinn. Für mich ist Fringe eine absolut tolle Serie, die ich nun schon zum zweiten Mal komplett durchgeschaut habe und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein. Ihr habt also mein absolute Anguckempfehlung!

Viele Grüße von der Numi

1 Kommentar:

  1. Ich hab die Serie leider nie gesehen. Ein toller Bericht ist das hier :-). Vielleicht suche ich sie mal raus, wenn ich nicht gerade wieder in einem Buch vertieft bin gg*. Lg Nadine von Nannis Welt

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