Sonntag, 16. Oktober 2016

Rezension: Rebecca

Digital remastered & neu abgetastet.
 

 
Erschienen am 27. Februar 2015
Produktionsjahr: 1940
FSK: ab 16 Jahren
Laufzeit: ca. 130 Min.
Bildformat: 1.37:1 S/W (Originalformat) 1080P

Sprache: Deutsch, Englisch DTS-HD 2.0 (Mono)
Anzahl Discs: 1
  
Beschreibung laut Cover
Maxim de Winter (Laurence Olivier) ist durch den plötzlichen und unerwarteten Tod seiner bezaubernden Frau Rebecca wie betäubt. Das ändert sich erst, als er im Urlaub in Monte Carlo eine junge und hübsche Gesellschafterin (Joan Fontaine) kennenlernt. Kurzentschlossen hält er um die Hand der jungen Frau an und nimmt sie daraufhin mit nach Manderley, seinem prachtvollen Anwesen an der Küste Cornwalls. Dort angekommen muss die frischgebackene Mrs. de Winter feststellen, dass die verstorbene Ehefrau in dem zwar prachtvollen aber auch düsteren Gemäuer noch allgegenwertig ist. Als die Leiche der ursprünglichen Mrs. de Winter gefunden wird, gerät Maxim unter Mordverdacht, der tief in seinem Herzen die Wahrheit über ihren Tod verborgen hält. Ist er der Mörder von Rebecca?

Rezension
Der Vater verstorben, nicht aus reichem Hause - was bleibt einer jungen Frau da anderes übrig, als sich als Gesellschafterin zu verdingen? Die Arbeit ist nicht immer angenehm, aber man kommt um die Welt. So lernt sie eines Tages durch Zufall den Witwer Maxim de Winter kennen.
 
Warum der reiche, gutaussehende charmante Mann seine Zeit ausgerechnet mit ihr verbringt, ist ihr zwar vollkommen schleierhaft, aber sie genießt jede Minute an seiner Seite. Und als er ihr unerwartet einen Heiratsantrag macht, kann sie ihr Glück kaum fassen.
 
Die Flitterwochen sind herrlich, Maxim ist ein wunderbarer Ehemann, das Leben ist ein Traum. Doch dann geht es nach England. Sie werden auf Manderley erwartet - Maxims prachtvollem Anwesen an der Küste Cornwalls. Dort lebte Rebecca, die erste Mrs. de Winter. Und anscheinend ist sie immer noch dort - für das Personal, für die Umgebung, für das Haus. In jedem Zimmer, in jedem Gegenstand - überall scheint Rebecca anwesend zu sein - die wunderschöne, bewundernswerte, heiß geliebte Rebecca.

Doch dann wird plötzlich ihre Leiche gefunden und Maxim gerät unter Verdacht seine Frau getötet zu haben. Kann das sein? Ist er wirklich ein Mörder?
 
Fazit
1938 wurde das Buch 'Rebecca' von Daphne du Maurier veröffentlicht und 1940 von Alfred Hitchcock verfilmt, wobei die Geschichte ganz dicht an der Buchvorlage bleibt. Was für einen Klassiker er damit gezaubert hat!

Der schwarz/weiß Film abends angeschaut, wenn es draußen bereits dunkel ist, bei dämmrigem Licht oder Kerzenschein... immer wieder ein Genuss. Vor allem Joan Fontain als zweite Mrs. de Winter spielt ihre Rolle der schüchternen, zurückhaltenden jungen Frau hervorragend. Über Mimik und Gestik vermittelt sie den Charakter ihrer Figur erstklassig.
 
Auch Judith Anderson verkörpert ihr Rolle der Haushälterin Mrs. Danvers einmalig - ich muss zugeben, dass dieses Weib mir auch heute noch eine Gänsehaut über den Rücken laufen lassen könnte, wenn ich nicht schon so groß wäre - buuuaaaa ;0)

(Schaut Euch mal das Foto der Beiden auf der Rückseite des Covers an - kann man da schon erahnen, was ich meine?)
 
Ich habe übrigens keine Ahnung, was digital remastered und neu abgetastet genau bedeutet, aber was ich weiß: es ist toll geworden. Den Film habe ich schon das ein oder andere Mal gesehen *hüstel*, aber noch nie in einer so guten Qualität. Hut ab - wirklich klasse gemacht!

Für mich ist dieser Film ein Hitchcock-Klassiker par excellence. Auch wenn er mittlerweile 76 Jahre alt ist (uff) hat er noch nichts von seiner Spannung und seinem Grusel verloren. Meine Empfehlung habt ihr zu 100%!

Ach ja: nein, die neue Mrs. de Winter hat wirklich keinen Namen in dem Film ;0)

Viele Grüße von der Numi

1 Kommentar:

  1. Das "Original" habe ich noch gar nicht gesehen. Ich kenne nur die Verfilmung von 1996 und das Buch. Irgendwann gucke ich mir die Hitchcook-Verfilmung auch noch an.
    Danke für Deine Rezi.
    Liebe Grüße, Inge

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