Sonntag, 9. Oktober 2016

Rezension: The Finest Hours

 
Veröffentlichung am 18.08.2016
FSK: ab 12 Jahren
Laufzeit: ca. 117 Min.
Bildformat: 16:9,  2.39:1
Sprache:
Deutsch: DTS-HD HR 5.1, Englisch: DTS-HD MA 7.1,
Italienisch: DTS Digital Surround 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch
Anzahl Discs: 1
8 717418 482237
© 2016 Disney
 
Beschreibung laut Filmverleih
Am 18. Februar 1952 trifft ein gewaltiger Sturm mit voller Wucht auf New England und lässt die Menschen an der Ostküste um ihr Leben bangen. Noch hilfloser sind die Schiffe auf See, darunter der Öltanker SS Pendleton, der vom Sturm buchstäblich auseinandergerissen wird. Über 30 Seeleute werden im Heck der schnell sinkenden SS Pendleton eingeschlossen. Als ranghöchster Offizier an Bord übernimmt Ray Sybert (CASEY AFFLECK) die Führung der verängstigten Mannschaft. Zur gleichen Zeit gibt der auf dem Festland wachhabende Offizier Daniel Cluff (ERIC BANA), kürzlich erst zum Stationschef der Küstenwache ernannt, den Befehl zu einer waghalsigen Rettungsmission. Obwohl die Chancen alles andere als gut stehen, stechen vier Männer unter Führung des Steuermanns Bernie Webber (CHRIS PINE) in einem hölzernen Rettungsboot mit kleinem Motor in See, um eisigen Temperaturen, 20 Meter hohen Wellen und einem wütenden Sturm zu trotzen und die Männer an Bord der SS Pendleton zu retten.
  
Rezension
1952. Ein Sturm tobt an der Ostküste bei New England. Der Öltanker SS Pendleton ist dem Meer hilflos ausgeliefert und wird einfach auseinandergerissen. Über 30 Seeleute warten auf ihr Ende - eingeschlossen im Heck des Schiffes, das langsam, aber sicher, sinkt.
 
Trotz der ausweglosen Situation, schickt der leitende Offizier der Küstenwache Daniel Cluff (Eric Bana) seine Leute raus auf eine Rettungsmission. Steuermann Bernie Webber (Chris Pine) wagt sich zusammen mit drei freiwilligen Kameraden hinaus in den Sturm um die Männer der SS Pendleton zu retten.


Während die Seeleute verzweifelt auf Rettung hoffen und die Menschen auf dem Festland sich vor dem Sturm zu schützen versuchen, kämpfen Webber und seine Männer um ihr Leben. 20 Meter hohe Wellen, keine funktionierende Navigation und das in einer Nussschale von Boot...


 
Fazit
Dieser Film ist wirklich bildgewaltig mit einer entsprechend guten Geräuschkulisse und doch... irgendetwas fehlt... etwas in Richtung Cayennepfeffer oder Chili vielleicht...
 
Obwohl die Schauspielerriege nicht die schlechteste ist - mit Chris Pine (der neue alte Captain Kirk), Erik Bana (Der Zeitreisende aus 'Die Frau des Zeitreisenden') oder Casey Affleck (Ocean 11, 12, 13) - erschienen mir die Figuren einfach ein wenig... blass und das lag nicht nur an der Kälte und dem ganzen Wasser.
  
Vielleicht lag es aber einfach auch nur daran, das Holliday Grainger (Webbers Verlobte) - trotz auszustehender Ängste mit vollkommen faltenfreier Stirn - mir überhaupt nicht zusagte. Weder ihr Schauspiel noch ihr Text gefielen mir. Ich muss zugeben... als sie einen bestimmten Satz zum vierten Mal in Folge aussprach, hätte ich ihr am liebsten die Fernbedienung an den Kopf geworfen.
  
Auf den Punkt gebracht: Ja, man kann sich den Film ansehen. Aber ich würde sagen, dass dieses eine Mal dann auch reicht. Er wird also nicht in meiner Sammlung landen.
 
Übrigens: der Film basiert auf einer wahren Begebenheit und nein, ich verrate natürlich nicht, wie es endet.
 
Viele Grüße von der Numi

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