Montag, 3. Oktober 2016

Rezension: Die Farben des Mörders

von Miriam Rademacher, erschienen im Carpathia Verlag.


Erschienen im Juli 2016
Klappenbroschur
304 Seiten
ISBN 978-3-943709-10-0
 
Beschreibung laut Verlag
Die »kleinen Gefälligkeiten«, die Ex-Tanzlehrer Colin von Pfarrer Jasper Johnson für verlorene Dartpartien auferlegt bekommt, sind ihm inzwischen fast zur lieben Gewohnheit geworden. Doch ausgerechnet Tanztherapiestunden? Für die Senioren in Hodge House? Immerhin ein Trost ist es da, dass er Jasper dazu verdonnern kann, am gleichen Ort Malstunden zu geben. Aber dann stolpert Colin am Rande des Seniorenheims über die nicht mehr ganz frische Leiche einer Frau. Doch wer von den alten Leuten könnte die Tote auf dem Gewissen haben? Und wird sich der Täter in den Tanz- und Malstunden verraten? Zusammen mit Jasper, seiner jungen Freundin Lucy und Krankenschwester Norma macht sich Colin auf die Jagd nach dem Mörder – auch wenn er findet, dass man sowas eigentlich der Polizei überlassen sollte. 
 
Rezension
Eigentlich hat sich Ex-Tanzlehrer Colin bereits damit abgefunden ständig gegen Pfarrer Jasper beim Dartspielen zu verlieren - und die Aufgaben, die ihm als 'Strafe' auferlegt werden, machen ihm im Grunde genommen meist auch Spaß. Aber dieses Mal.... Tanztherapiestunden für die Senioren in Hodge House.... Tanztherapie? ... Wie stellt sich Jasper das vor?... Im Kreis tanzen nach dieser grauenvollen Musik?
 
'Aber die Rache ist mein' sprach der Tanzlehrer und so landet auch Jasper in Hodge House mit dem Auftrag Malstunden zugeben - ausgerechnet Malen... wo doch sein künstlerisches Talent eher im ... nicht-kreativen Bereich liegt.
 
Als Jasper im Garten von Hodge House aber dann aus Versehen mal wieder über eine Leiche stolpert, ist ihr Aufenthalt bei den Senioren plötzlich gar nicht mehr so tragisch.
 
Im Gegenteil - selbst Norma, die kleinwüchsige Freundin der Beiden zeigt auf einmal reges Interesse ihnen zu helfen und gemeinsam machen sie sich daran herauszufinden, wer die Tote war und warum sie im Garten entsorgt wurde. Als 'Insider' kommt man schließlich viel besser an Informationen als die Polizei... oder etwa nicht?
 
Fazit
Genau, wie der erste Teil um das sympathische Trio 'Der Tanz des Mörders', bereitet einem auch der zweite Teil ein richtiges Lesevergnügen. Ruckzuck ist man in der Geschichte gefangen und es war mir eine Freude Colin, Jasper und Norma wiederzusehen.
Der Schreibstil ist fluffig leicht zu Lesen, die Charaktere liebevoll beschrieben und die Seiten fliegen nur so vorbei während man ein Schmunzeln im Gesicht trägt. Selbst den Themen Alter, Gebrechen und Vergesslichkeit kann man auf diese Art etwas abgewinnen.
 
Mir haben beide Teile sehr gut gefallen und ich kann sie nur empfehlen. Spannende Krimis mit einem guten Schuss Humor - so macht Lesen Spaß!
Reihenfolge
Der Tanz des Mörders
Die Farben des Mörders
 
Viele Grüße von der Numi 

Kommentare:

  1. Scheint in mein Beuteschema zu passe - danke für die Rezi.

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  2. Schon alleine wegen dem Cover ist das ja direkt ein Must-Read! Danke für die Rezension! :)

    Glg
    Claudia

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