Samstag, 4. Juni 2016

Rezension: Lifjord

Die komplette erste Staffel


Erschienen am 02.06.2016
Koch Media
FSK: 12
Laufzeit: ca. 450 Min.
Bildformat:
1:1,78, 16:9
Sprache: Deutsch Dolby Digital 5.1, Norwegisch Dolby Digital 2.0
Anzahl Discs: 3
 
Beschreibung laut Koch Media
Der norwegische Originaltitel FRIKJENT steht für das Urteil, das vor zwanzig Jahren über Hauptfigur Aksel Borgen (Nicolai Cleve Broch, MAX MANUS) gesprochen wurde: Freispruch im Fall des Mordes an einem jungen Mädchen. Doch die Bewohner der Kleinstadt Lifjord, allen voran die Mutter des Mädchens (Lena Endre, KOMMISSARIN LUND, MILLENIUM-TRILOGIE) halten ihn immer noch für schuldig. Gebrandmarkt verschwindet Aksel aus Norwegen und macht Karriere in Asien. Mit seiner bildschönen Frau Angeline (Elaine Tan) und seinem Sohn lebt er als erfolgreicher Geschäftsmann in Kuala Lumpur.
Bis er eines Tages einen Anruf aus seinem Heimatdorf erhält. Die größte Firma, Existenzgrundlage fast aller Dorfbewohner, steht kurz vor der Pleite. Obwohl Aksel sofort zurückkehrt, um sein Dorf zu retten, ist das Vergangene nicht vergessen. Statt Dankbarkeit erfährt er Verachtung, Ablehnung und Vorbehalte, da ihn nach wie vor fast jeder für den Mörder hält. Was in der Nacht wirklich geschah, scheint niemand zu wissen oder erfahren zu wollen. Ein Netz aus Vorwürfen, Vermutungen, Verletzungen und Wut liegt seitdem über Lifjord.
 
Rezension
20 Jahre ist es her, dass Aksel (Nicolai Cleve Broch) seine Heimat Norwegen verließ. Heute lebt er als erfolgreicher Geschäftsmann mit seiner Frau Angeline (Elaine Tan) und seinem Sohn Tim (Mathias Romano) in Kuala Lumpur und denkt kaum noch an damals zurück.
 
 
Das ändert sich, als er einen Anruf aus seinem Heimatort bekommt. Die größte Firma vor Ort - Arbeitgeber der meisten Bewohner - steht kurz vor dem Ruin. Die Bitte um Hilfe bringt Aksel dazu heimzukehren. Aber die Leute haben nichts vergessen...
 

 
Vor 20 Jahren stand Aksel vor Gericht - er würde verdächtigt seine damalige Freundin getötet zu haben. Allerdings sprach man ihn frei mangels Beweisen. Doch auch heute halten ihn noch fast alle Bewohner für den Täter - allen voran die Mutter des Mädchens Eva (Lena Endre - Erika Berger aus der Millennium Trilogie). Was geschah damals? Hat Aksel seine Freundin getötet? Stimmte sein Alibi? War sein schnell aufbrausender Jähzorn Schuld an ihrem Tod? Und was wird aus der Firma... nehmen die Bewohner von Lifjord seine Hilfe trotz ihres Verdachtes an?

 
Fazit
Ein norwegischer Krimi, ruhig, düster vor einer wunderschönen Kulisse, die wirklich atemberaubend ist. Die eingefangene Stimmung passt zu der Geschichte, die Rollen sind gut besetzt.

Allerdings war mir das Ganze etwas zu langatmig. Es geschieht - für meinen Geschmack - zu viel drum herum, was mit dem eigentlichen Fall nichts zu tun hat. Etwas weniger wäre in dem Fall mehr gewesen.

Viele Grüße von der Numi

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