Montag, 27. Juni 2016

Renzension: Prey - Die Beute

Die komplette zweite Staffel


Erschienen am 27.05.2016
Polyband
FSK: 16
Laufzeit: ca. 135 Min. (3 x 45 Min.)
Bildformat: 16:9, 1,78:1
Sprache: Deutsch, Englisch DTS-HD 5.1

Ländercode: ABC
Anzahl Discs: 1
 

Inhalt laut Polyband 
Dave Murdoch (Philip Glenister) ist ein unauffälliger Mann, der als Beamter in einem Frauengefängnis in Manchester arbeitet. Als eine der Insassinnen, Jules Hope (MyAnna Buring), ohnmächtig zusammenbricht, muss er sie ins Krankenhaus begleiten. Eigentlich eine Routineangelegenheit, doch die Dinge gerieten plötzlich außer Kontrolle als er einen Anruf von seiner hochschwangeren Tochter Lucy erhält. Sie sei entführt entführt worden und der Entführer würde sie umbringen, wenn Murdock die Polizei einschalten würde – Die Forderung lautet, Jules aus dem Krankenhaus zu bringen. Das Leben seiner Tochter ist massiv bedroht. Er hat keine Wahl und geht den Deal ein. Er muss die Wahrheit herausfinden, bevor es vielleicht zu spät ist …


Rezension
Eigentlich verbringt Dave Murdoch (Philip Glenister) einen normalen Arbeitstag als Gefängniswärter eines Frauengefängnisses in Manchester. Als eine der Gefangenen - Jules Hope (MyAnna Buring) - in Ohnmacht fällt, bringt er die junge Frau zusammen mit einer Kollegin ins nahegelegene Krankenhaus. Alles läuft soweit ruhig, bis sein Handy plötzlich klingelt.
 
Seine hochschwangere Tochter meldet sich vollkommen aufgelöst - sie wurde entführt und wenn ihr Vater Jules Hope nicht zur Flucht verhilft, wird sie getötet.
 
Was bleibt Murdoch anderes übrig? Schließlich geht es um das Leben seiner Tochter. Er muss den Anweisungen folgen, um sie nicht zu verlieren. Plötzlich sieht er sich auf der anderen Seite des Gesetztes Er muss alles riskieren, gegen seine Überzeugungen handeln, selbst zum Verbrecher werden um seine Tochter zu retten.
 
Fazit
Obwohl ich ja die erste Staffel nicht ganz so prickelnd fand, habe ich mir die Zweite trotzdem angeschaut. Und das war gut so! :0)
 
Diesmal stimmt die Handlung - sie ist gut durchdacht und in sich schlüssig. Die Schauspieler haben einen guten Job abgeliefert. Mit dabei Rosie Cavaliero, die ja bereits in der ersten Staffel als DS Susan Reinhart glänzte und MyAnna Buring, die in einigen Folgen von Downton Abbey als Ausrutscher des Hausherrn zu sehen war - sie hat mir in dieser zweiten Staffel von Prey richtig gut gefallen.

Keine Serien, die man unbedingt in seine Sammlung aufnehmen muss, aber eine stimmige zweite Staffel mit düsterer Stimmung und einigen unerwarteten Wendungen, die die Spannung bis zum Ende hält - ja, gefällt mir.

Viele Grüße von der Numi

Samstag, 25. Juni 2016

Rezension: Die Shannara Chroniken - Elfensteine

von Terry Brooks, erschienen bei blanvalet.


Erschienen am 15.02.2016
Taschenbuch, Broschur
736 Seiten
ISBN: 978-3-7341-6104-9 
  
Beschreibung laut blanvalet
Der Ellcrys, der heilige Baum der Elfen, stirbt. Mit ihm vergeht auch der Bann, der die Dämonen aus der Welt der Sterblichen fernhält, und die ersten dieser Bestien haben die magische Grenze bereits überwunden. Amberle Elessedil, die Tochter des Königs der Elfen, ist die einzige, die einen neuen Ellcrys pflanzen kann. Um das letzte Samenkorn des Ellcrys zum Leben zu erwecken, begibt sie sich auf gefährliche Reise zum Wildewald. Denn die Dämonen wissen von ihrer Aufgabe und sie werden alles tun, um sie aufzuhalten. Zum Glück steht ihr der junge Heiler Will zur Seite – und mit ihm die Elfensteine von Shannara.
  
Rezension
Seit langer, langer Zeit beschützt der Ellcrys - der heilige Baum der Elfen - die Welt der Sterblichen vor dem Bösen. Sein Bann hält die Dämonen in der Verfemung gefangen. Nun aber liegt der Ellcrys im Sterben und mit ihm verblasst auch sein Bann.

Es bleibt nur eine einzige Möglichkeit der Rettung: die Auserwählte - Amberle Elessedil - muss den letzten Samenkorn des Ellcrys zum Blutfeuer bringen um die Wiedergeburt des Baumes zu bewirken. Zu Ihrem Schutz wird der junge Heiler Will bestimmt und mit ihm sind auch die Elfensteine von Shannara unterwegs auf dem gefährlichen Weg.

Und Gefahren lauern auf die Reisenden überall, denn die Feinde wissen von ihnen und ihrer Aufgabe und lassen nichts unversucht um die Beiden zu töten.

Fazit
Vorab: Das Serien-Highlight zu diesem Buch kenne ich nicht, aber das schadet beim Lesen überhaupt nicht.

Der Schreibstil des Buches ist flüssig. Die Charaktere der 'guten Seite' sind ausführlich beschrieben und gerade Amberle und Will sind sehr sympathisch und man bangt mit ihnen um den Erfolg ihrer Reise.
 
Das Terry Brooks ein Tolkien-Fan ist, kann man gerade am Anfang der Geschichte durchaus erahnen, aber sie entwickelt sich dann doch in eine ganz andere Richtung. Leider hat sie auch an besagtem Anfang einige Längen, sodass sich die Geschichte etwas zieht bis sie sich richtig warmläuft.

Für mich eine jugendlichere dem Herr-der-Ringe-ansatzweise ähnliche Geschichte, die durchaus spannend ist und auch über einen kleinen Hauch Romanze verfügt. Ich fand das Buch lesenswert und auf die Serie werde ich wohl auch mal einen Blick werfen ;0)

Viele Grüße von der Numi

Sonntag, 19. Juni 2016

Rezension: Leberkäsjunkie

von Rita Falk, erschienen bei dtv.


Erschienen am 22. Januar 2016
dtv premium
Originalausgabe
320 Seiten
ISBN
978-3-423-26085-5
 

Inhalt laut Verlag
Der siebte Fall für den Eberhofer
Schluss mit Fleischpflanzerln von der Oma oder mit »Warmen« vom Simmerl - die Cholesterinwerte vom Eberhofer sind so hoch wie die Laune im Keller. Dazu macht die Susi ihm Stress mit dem Sprössling: knallhart durchorganisierte Besuchszeiten, da kennt sie kein Pardon.
Und dann dieser grausame Mord an einem Fremden in der Pension von der Mooshammer Liesl, der mit Brandpaste beschmiert und bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt wurde. Warum hatte sich dieser Gast nach Niederkaltenkirchen verirrt? Und warum wollte man ihn so brutal aus dem Weg schaffen? Als ausgerechnet der angolanische Fußballspieler Buengo vom FC Rot-Weiß Niederkaltenkirchen unter Mordverdacht gerät, nimmt der Eberhofer die Ermittlungen auf.

 
Rezension
Mitten in der Nacht wird der Eberhofer Franz brutalst geweckt und das nur, weil es bei der Mooshammerin brennt - dabei ist er doch bei der Polizei und nicht bei der Feuerwehr und mit 'Drüberpieseln' wird er da ja wohl nicht helfen können. Wenn da nur nicht noch diese verbrannte Leich rumliegen würde... Also doch ein Fall für ihn.
 
Dabei hat er im Moment ganz andere Sorgen. Die Susi ist immer noch grantig auf ihn, seine Cholesterinwerte sind immens hoch und die Oma nimmt das so etwas von ernst, das sie nur noch merkwürdiges Gemüsezeug auf den Tisch bringt.
 
Die einzige Freud, die ihm bleibt ist sein Sprössling, der Paul. Ja mei, was für ein süßer Bub. Jede Woche Freitag kommt die Susi mit ihm vorbei. Aber da bleiben will sie nicht ... seufz...
 
Und jetzt kommt noch diese Brandleich dazu. Gut das der Birkenberger Rudi Zeit hat. Denn nun gilt es erst einmal herauszufinden, wer das war und was sie überhaupt im schönen Niederkaltenkirchen vor hatte...
 
Fazit
Ich = Fan vom Eberhofer Franz, bzw. von den Büchern um den Franz von der Falk Rita, weil er selber... tja... ich bin ja nicht nachtragend, aber jetzt hat er erst einmal bei der Susi verspielt - ha - und das zurecht!
 
Und das die Oma und der Papa auf Susis Seite stehen ist ja mal klar. Wer steht da nicht? Aber das es dem Franz gesundheitlich nun so schlecht geht... des hat er ja auch net verdient. Des tut mir scho e bisserl leid *schlenzt über Franzs Wange*.
 
Was ich damit sagen möchte? Ich mag die Eberhofer-Serie wirklich absolut gern. Der Schreibstil ist so fluffig und leicht zu lesen. Die Charaktere schließt man sofort ins Herz und bis zum nächsten Wiedersehen... also bis zum nächsten Buch dauert es immer viel zu lang :0)
 
Wer einen spannenden brutalen Krimi erwartet ist hier vollkommen falsch, aber wer lachen möchte, sich wohlfühlen will in einer Geschichte, wer Freundschaften schließen will mit den leicht...skurrilen Charakteren (außer vielleicht mit Franz Bruder - dem Leopold, der alten Schleimsau), der ist hier genau richtig.
 
Meine Leseempfehlung für die komplette Serie habt ihr zu 100 Prozent!!!
 
Reihenfolge
Winterkartoffelknödel
Dampfnudelblues
Schweinskopf al Dente
Grießnockerlaffäre
Sauerkrautkoma
Zwetschgendatschikomplott
Leberkäsjunkie

 
Viele Grüße von der Numi

Samstag, 18. Juni 2016

Rezension: Akte X

Die neuen Fälle
Erschienen am 23.03.2016
20th Century Fox
FSK: 16
Laufzeit: ca. 246 Min.
Bildformat: 16:9 anamorph (1,78:1)
Sprache: Deutsch, Französisch:
DTS 5.1 Englisch DTS-HD-MA 5.1 u.a.
Untertitel: Deutsch, Französisch, Englisch
Anzahl Discs: 2
 
Beschreibung laut Cover
Fast 14 Jahre nach der Original-Serie schlägt Akte X-Erfinder und -Produzent Chris Carter mit einer Sechs-Episoden-Mini-Serie ein neues Kapitel auf! Neben David Duchovny und Gillian Anderson, die erneut die weltbekannten FBI-Agenten Fox Mulder und Dana Scully verkörpern, trifft man auf viele weitere bekannte und beliebte Gesichter (wie z.B. den Krebskandidaten oder Walter Skinner). Durch die Rückkehr der mit Emmys® und Golden Globes® ausgezeichneten Kultserie wird dieses Phänomen der Popkultur, das maßgeblich spätere TV-Serien beeinflusst hat, zu einer der am längsten laufenden Science-Fiction-Serien der TV-Geschichte.
 
Rezension
Akte X - Was habe ich diese Serie geliebt! Ist es wirklich schon so lange her, dass man damals auf jede Folge hin gefiebert hat? Ich weiß noch, dass man anschließend immer wieder spekuliert hat, wer mit wem, warum und wieso, wer sagt eventuell mal die Wahrheit, was ist wieder alles gelogen und warum wollte Scully (Gillian Anderson) einfach nie glauben, obwohl doch vieles so offensichtlich war oder... war es schon zuuu offensichtlich und alles nur gefaket?

Und dann dieses ... spezielle Verhältnis zwischen Scully und Mulder (David Duchovny)... dieses Vertrauen, diese tiefe Freundschaft, dieses Prickeln... einfach dieses Besondere. Hach ja, was war das klasse. Und nun nach so einer langen Zeit geht es wieder los... aber klappt das?

 

Zunächst ertönt die Melodie - aaaaaaaaahhhhhhhhhhhhh - da ist es wieder - eine Gänsehaut überkommt einen - so klasse - genau wie in alten Zeiten - HAMMER.

Und dann spricht eine fremde Männerstimme und behauptet FBI-Agent Fox Mulder zu sein. Was ist das? Das kann doch nicht wahr sein? Nie und nimmer ist ER das. Tatsächlich hat man hier eine andere Synchronstimme eingesetzt. 9 Staffeln lang war Benjamin Völz die sanfte, angenehme Stimme von Mulder und nun spricht auf einmal Sven Gerhardt und seine Stimme ist ganz anders. Ich gebe offen zu, dass ich mich, trotz der jetzt neuen 6 Folgen, gar nicht dran gewöhnen kann.

Scully wird zum Glück weiterhin von Franziska Pigulla synchronisiert - wenigstens das ist geblieben!

Nun zu den Folgen selbst. Es ist etwas anders geworden... zumindest sind alle etwas älter geworden... aber wer ist das nicht... hüstel. Aber keine Sorge: der Raucher raucht immer noch.


Der Humor z.B. hat mir sehr gut gefallen. Ich kann mich gar nicht mehr erinnert, dass ich teilweise so gelacht habe bei dieser Serie (z.B. in Folge 3).

Bei einem ... Trauerfall hätte es gern emotional berührender sein können, bereits bekannte Themen steigerten den Wiedererkennungswert, die Arbeiten zusammen mit einem jüngeren ähnlichen Team läuft hoffentlich nicht auf Nachfolger hinaus, ein Wiedersehen mit Mulder, Scully, Skinner und ja, auch mit dem Raucher war schön.


Fazit
Ja mir haben die neuen Fälle gut gefallen und es hätten gerne mehr als 6 sein dürfen. Für Fans der Serie: das Anschauen lohnt sich und ich persönliche hoffe, dass es weitergeht. Schließlich endet die Staffel mit einem Cliffhanger und von daher... man will uns jetzt ja wohl nicht hängen lassen.
 

Für Quereinsteiger... mm... nein - eher nicht geeignet. Dafür ist in den letzten neun Staffeln und Filmen einfach zu viel passiert um da noch vernünftig in die Story einzufinden. Fangt besser bei Staffel 1 an!
 
Viele Grüße von der Numi

Freitag, 17. Juni 2016

Rezension: Unter allen Beeten ist Ruh

von Auerbach & Keller, erschienen bei List.

 
Band 1 aus der Pippa-Bolle-Krimi-Reihe
Erschienen am 15.04.2011
Taschenbuch, Broschur
400 Seiten
ISBN-13 9783548610375
 
Beschreibung laut Verlag
Pippa Bolle hat die Nase voll von ihrer verrückten Berliner Familien-WG und bietet ihre Dienste als Haushüterin in der beschaulichen Kleingartenkolonie auf der Insel Schreberwerder an. Das Paradies für jeden Großstädter! Bienen summen, Vögel zwitschern, das Havelwasser plätschert.
Doch die Ruhe trügt: Nachbarn streiten sich um Grundstücke, ein Unternehmer träumt vom großen Coup. Und dann gibt es auch schon die erste Tote…

 
Rezension
Eigentlich fühlt sich Pippa Bolle in ihrer Berliner Familien-WG ja wohl, aber um konzentriert zu arbeiten, ist der Trubel dort nicht gerade förderlich. Als Ihr ihre beste Freundin Karin das Angebot macht auf das Haus ihres Vaters in der Kleingartenkolonie auf der Insel Schreberwerder aufzupassen, während der im Urlaub weilt, ist Pippa begeistert.

Und wirklich sieht alles auf den ersten Blick perfekt aus. Ein schönes Häuschen, sehr nette Nachbarn, die sie direkt in ihrer Mitte aufnehmen und endlich die ersehnte Ruhe um an der Übersetzung einer Haubentaucherdokumentation zu arbeiten. 
 
Wenn da nicht dieser schleimige Lutz Erdmann wäre. Der Unternehmer hat es sich zum Ziel gesetzt, alle Kleingärtner los zu werden, um die Insel gewinnbringender zu nutzen und dieser Typ nervt wirklich. Als aber vollkommen unerwartet eine Bewohnerin tot aufgefunden wird, stellt sich die Frage... wurde sie umgebracht? Könnte Lutz sogar über Leichen gehen? Wortwörtlich?

Pippa ist entsetzt, aber auch ... interessiert - um nicht zu sagen neugierig. Und wenn sie ja schon mal zufällig eh auf der Insel ist... und - solange die Polizei die Todesursache prüft - eh nicht von dort weg darf... Als jedoch eine zweite Leiche gefunden wird...

Fazit
Ein kurzweiliges Lesevergnügen!
 
Der Schreibstil von Auerbach & Keller ist flüssig zu Lesen. Die Charaktere kommen sehr sympathisch daher ... natürlich bis auf einige Ausnahmen... etwas skurril, aber herzlich.  Schon nach kurzer Zeit fühlt man sich, wie Pippa, herzlich aufgenommen in der Schrebergartenkolonie - was nicht zuletzt an dem Kantinenwirt Lutz Krawuttke und seinem herrlichen Berliner Dialekt liegt.  
 
Mir hat auch die Übersicht der Personen vor dem Prolog sehr gut gefallen. So hat man schon vorab eine kurze Vorstellungsrunde aller vorkommenden Charaktere mit einer knappen knackigen Beschreibung. 
 
Pippa erinnerte mich ein klein wenig an Miss Marple in ihrer Art - also ehrlich gesagt: ich habe sie direkt ins Herz geschlossen und ich freu mich schon auf den nächsten Teil. 

Übrigens steckt hinter dem Autorinnenduo 'Auerbach & Keller' Ute Mügge-Lauterbach und Brenda Stumpf - wobei Frau Keller ... also eigentlich Frau Brenda Stumpf ... mir schon bekannt war als Lotte Minck - die Autorin der tollen Loretta-Luchs-Romane. Ja ja, die Welt ist klein und rund und so trifft man sich wieder :0)
 
Reihenfolge
Unter allen Beeten ist Ruh
Dinner for one, murder for two
Tote Fische beißen nicht
Ins Gras gebissen
Tote trinken keinen Whiskey
Des Katers Kern
  
Viele Grüße von der Numi

Samstag, 11. Juni 2016

Rezension: Sherlock

Die Braut des Grauens


Erschienen am 29.03.2016
Polyband
FSK: 12
Laufzeit: ca. 90 Min. (+ ca. 86 Min. Bonusmaterial)
Bildformat: 16:9 anamorph (1,78:1)
Sprache: Deutsch, Englisch:
DTS-HD 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch
Ländercode: ABC
Anzahl Discs: 1

Beschreibung laut Polyband
London im Jahr 1895: Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch) und Dr. Watson (Martin Freeman) bekommen Besuch von Inspektor Lestrade, der für Scotland Yard im mysteriösen Fall der Emelia Ricoletti ermittelt, auch bekannt als "Braut des Grauens". Sie soll in einem Hochzeitskleid von einem Balkon aus wahllos mit zwei Pistolen in die Menge gefeuert haben, ehe sie Selbstmord beging. Nur wenige Stunden später jedoch soll sie von mehreren Zeugen dabei gesehen worden sein, wie sie einer Kutsche entstieg, um ihren eigenen Mann zu töten. Doch wie ist das möglich? Hat sie eine Doppelgängerin? Oder ist sie womöglich als Geist zurückgekehrt? Ein neuer kniffliger Fall für Watson und Holmes! 
 
Rezension
1895 - Inspector Lestrade (Rupert Graves) benötigt dringend einen Schluck Alkohl als er bei Sherlock Holmes (Benedict Cumberbath) und Dr. Watson (Martin Freeman) in der Bakerstreet auftaucht, denn sein neuster Fall ist etwas... unheimlich.

Emilia Ricoletti (Natasha O´Keeffe) feuerte am Morgen - in ihrem Brautkleid - in eine Menschenmenge und erschoss sich anschließend vor den Augen der Anwesenden - ihre Leiche mit entsprechenden Verletzungen liegt auch tatsächlich im Leichenschauhaus. Und doch erschoss Emilia am Nachmittag des gleichen Tages ihren Mann auf offener Straße - das bestätigen sämtliche Augenzeugen und auch ihr Mann, kurz bevor er starb.

Aber wie ist das möglich? Niemand kann tot und lebend zur gleichen Zeit sein. Weder eine Doppelgängerin noch ein Zwilling kommen in Frage. Und ein Geist schon mal gar nicht. Sherlock und Watson gehen dem Ganzen nach um hinter das Geheimnis der Braut des Grauens zu kommen.


Fazit
Hier handelt sich um eine Sonderfolge der BBC-Serie Sherlock, die zwischen die dritte und vierte Staffel passt. Erstmals spielt eine Folge in der viktorianischen Zeit - also zu der Zeit, in der Sherlock Holmes nach seinem Autor Sir Arthur Conan Doyle 'lebte'. Klappt das? Ja es klappt sogar hervorragend.
 
Obwohl man gewohnt ist, dass dieser Sherlock mit Smartphone, dem Internet und technischen Raffinessen umzugehen weiß und dieser Dr. Watson ihre Fälle auf seinem Blog veröffentlicht, funktioniert dieses Team auch ganz ohne diesen neumodischen Schnickschnack.


Wie sag ich es denn nun ohne etwas zu verraten? ... Also diese Folge spielt eigentlich im Jahre 1895, schließt sich aber an das Ende der dritten Folge nahtlos an... ja... genauso ist es...

Ich will mal so sagen, mir hat der Drogenkonsum von Sherlock etwas zu schaffen gemacht und für Quereinsteiger ist diese Folge nicht wirklich nachzuvollziehen. Aber für die, die die BBC-Serie mögen - so, wie ich - für die ist diese Folge natürlich ein absolutes Muss!

Bin jetzt wirklich gespannt, wie es in der vierten Staffel weitergeht!
 
Viele Grüße von der nichts-verratenden Numi
:0)

Freitag, 10. Juni 2016

Rezension: Star Wars 7

Das Erwachen der Macht


Erschienen am 28.04.2016
Walt Disney
FSK: 12
Laufzeit: ca. 135 Min.
Bildformat:
2,40:1 / 16:9
Sprache: Deutsch, Polnisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (DTS HD HR 7.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Polnisch
Ländercode: Alle Regionen
Anzahl Discs: 2
©2016 & TM Lucasfilm Ltd. All Rights Reserved.

Kylo Ren und die finstere Erste Ordnung haben sich aus der Asche des Imperiums erhoben, doch Luke Skywalker ist verschwunden, als die Galaxis ihn am meisten braucht. Nun liegt es an Rey, einer Schrottsammlerin, und Finn, einem abtrünnigen Sturmtruppler, sich mit Han Solo und Chewbacca zu einer verzweifelten Suche aufzumachen, um die einzige Hoffnung auf Frieden in der Galaxis zu finden.

Rezension
Das Imperium wurde vernichtet, aber das Böse stirbt nicht - die 'Erste Ordnung' erhebt sich um die Macht zu ergreifen. Der Widerstand ist verzweifelt auf der Suche nach dem letzten Jedi-Ritter - Luke Skywalker. Doch wo steckt er?

Als die Schrottsammlerin Rey auf den kleinen BB8 trifft, ahnt sie, wie wichtig es ist, den Droiden zu den richtigen Leuten zu bringen.


 
Hilfe bekommt sie von Finn - einem 'fahnenflüchtigen' Sturmtruppler und von zwei ehemaligen
 
  
Rebellen - Han Solo und Chewbacca. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach Luke und treten dabei den Kampf gegen die dunkle Seite der Macht an.
  


Fazit
Mmmm was soll ich zu dem Film sagen? Er ist eine gelungene Überleitung in eine neue Star Wars Aera. Die neuen Charaktere gehen zusammen mit den Alten auf Grundlage der alten Geschichte in eine neue Zukunft. Ja, ich glaube, das trifft es!

Für mich sind natürlich die jetzigen Teile 4, 5, 6 (damals 1, 2, 3) immer noch die Besten. Aber genau, wie es mit den neuen Teilen 1, 2, 3 gelungen ist, eine stimmige Vorgeschichte zu erzählen, gelingt es den Machern ein neues Zeitalter einzuführen, wobei sie die Originalgeschichte neu verpackt präsentieren - wieder mit einem drolligen Droiden, einem maskentragenen Bösewicht und Helden, die für das Gute einstehen.

Für Quereinsteiger dürfte der Film eher ungeeignet sein - da sollte man doch lieber mit dem neuen ersten Teil anfangen (Kenner wissen welchen ich meine ;0). Für die, die mit Star Wars ... groß geworden sind, ist der Film doch eher ein MUSS. Es ist einfach zu schön die alten Helden wieder zu sehen und wenn diese typische Melodie erklingt - hachz - einfach klasse - man ist sofort wieder mitten drin!

Reihenfolge
Star Wars 1 - Die dunkle Bedrohung
Star Wars 2 - Angriff der Klonkrieger
Star Wars 3 - Die Rache der Sith
Star Wars 4 - Eine neue Hoffnung (Krieg der Sterne)
Star Wars 5 - Das Imperium schlägt zurück
Star Wars 6 - Die Rückkehr der Jedi-Ritter
Star Wars 7 - Das Erwachen der Macht

Viele Grüße von der Numi

Sonntag, 5. Juni 2016

Rezension: Der Verdacht des Mr. Whicher

Der Mord von Road Hill House
Der Mord in der Angel Lane


Erschienen am 29.04.2016
Polyband
FSK: 12
Laufzeit: ca. 180 Min. (2 x 90 Min.)
Bildformat: 16:9 anamorph (1,78:1)
Sprache: Deutsch Dolby Digital 5.1 , Englisch
Dolby Digital 2.0
Untertitel: Deutsch
Ländercode: 2
Anzahl Discs: 1

Beschreibung laut Polyband

Der Mord von Road Hill House
England, Grafschaft Wiltshire, 1860. Im Road Hill House, dem angemieteten Wohnsitz der Familie Kent, wird der kleine Savill Kent grausam ermordet aufgefunden. Der Fall schlägt Wellen in ganz England, und der Innenminister veranlasst, dass Inspektor Whicher von der Metropolitan Police nach Wiltshire geschickt wird, um ihn zu lösen. In Wiltshire angekommen stösst Mr. Whicher - obwohl vom dortigen Magistrat mit allen Vollmachten ausgestattet - auf Ablehnung und sogar Widerstand der örtlichen Polizei. Und auch nachdem er die mutmaßlichen Mörder ausfindig gemacht hat, werden ihm so viele Steine in den Weg gelegt, dass er den Fall mangels Beweisen nicht zum Abschluss bringen kann. Die Entwicklungen führen sogar zu seiner Suspendierung. Erst geraume Zeit später wird der Fall durch ein persönliches Geständnis teilweise gelöst.

Der Mord in der Angel Lane
Mr. Whicher lernt Susan Spencer in einem Pub kennen, in dem sie offensichtlich völlig fehl am Platz ist. Sie ist auf der Suche nach ihrer schwangeren Nichte Mary Spencer. Kurz darauf wird die junge Frau ermordet aufgefunden und der Verdacht fällt sofort auf den Vater ihres Kindes, Stephen Gann, der laut Zeugenaussagen nichts mehr von ihr wissen wollte. Da die Polizei vor dem Mord wenig Interesse an dem Fall zeigte und auch nicht in der Lage ist das Baby zu finden, dass Mary Spencer vor ihrer Ermordung zur Welt gebracht hat, bittet Susan Spencer Mr. Whicher in dem Fall zu ermitteln. Denn der hatte auch das Baby in kürzester Zeit gefunden. Die Polizei, allen voran Commissioner Mayne, ist davon überhaupt nicht begeistert. Auch sein alter Freund Dolly Williamson will ihm die Freundschaft kündigen. Aber Mr. Whicher ermittelt, heimlich unterstützt von dem für den Fall zuständigen Inspektor Lock. Nach und nach bringt er dabei Dinge an den Tag, die ihren Ursprung in der Vergangenheit haben, und von denen Susan Spencer teilweise nicht sicher ist, ob sie sie überhaupt wissen wollte.


Rezension

Der Mord von Road Hill House
1860 - Im Road Hill House in Wiltshire wird der kleine Sohn des Hausherren Samuel Kent (Peter Capaldi - Dr. Who Nr. 12) ermordet aufgefunden. Das Entsetzen ist groß, nicht nur bei der Familie, auch bei den Hausangestellten, der Ortschaft, ganz England ist getroffen. Wie konnte das passieren? Wer tötete das Kind auf so eine Art und Weise? Wie kam der Täter überhaupt in das Haus?

So schickt der Innenminister seinen fähigsten Mann - Inspektor Whicher (Paddy Considine) von der Metropolitan Police - nach Wiltshire um den Fall schnellstmöglich zu lösen und den Täter zu finden. Und obwohl der Hausherr dem Inspector sämtliche Hilfe verspricht, sind die örtlichen Polizeibeamten wenig begeistert. Trotz des Widerstands ist sich Whicher schon bald sicher den Täter ermittelt zu haben, aber wird er es auch beweisen können?

Der Mord in der Angel Lane  
Susan Spencer (Olivia Colman - Broadchurch) ist auf der verzweifelten Suche nach ihrer hochschwangeren Nichte, als sie in einem Pub auf Jack Whicher trifft. Er kümmert sich um die vollkommen aufgelöste Dame und verspricht ihr seine Hilfe. Kurz darauf wird die Nichte aufgefunden - ermordet. Da die Polizei nicht den kompetentesten Eindruck vermittelt, bittet Susan Spencer Mr. Whicher um seine Unterstützung. Und er findet nicht nur das Baby in kürzester Zeit...

Fazit
Detective Inspector Jonathan 'Jack' Whicher (1814 - 1881) lebte wirklich - er war einer der ersten acht Mitarbeiter der neuen Detective Branch des Scotland Yards. Auch der Mord an dem 3jährigen Seville Kent geschah - leider.

2008 erschien das Buch 'Der Verdacht des Mr Whicher: oder Der Mord von Road Hill House' von Kate Summerscale in dem sie diesen Fall aufarbeitete. Das Buch habe ich allerdings noch nicht gelesen, wobei die Betonung auf 'noch nicht' liegt!

Denn ganz ehrlich: Mir hat Paddy Considine als Mr. Whicher wirklich richtig gut gefallen. Ein ernsthafter, mitfühlender Ermittler, der mit vollen Einsatz dabei ist, der aber auch weiß sich durchzusetzen und wie er mit Verdächtigen umzugehen hat.

Viktorianische Kriminalfälle, die mir sehr gut gefallen haben!


Es gibt auch noch eine zweite DVD – Der Verdacht des Mr. Whicher – Mein Fleisch und Blut + Der Schein trügt – da freu ich mich schon drauf!


Viele Grüße von der Numi