Samstag, 2. April 2016

Rezension: Prey - Die Beute

Die komplette Serie




Erschienen am 30.10.2015
Polyband
FSK: 16
Laufzeit: ca. 135 Min. (3 x 45 Min.)
Bildformat: 16:9, 1,78:1
Sprache: Deutsch Dolby Digital 5.1, Englisch Dolby Digital 5.1

Ländercode: 1
Anzahl Discs: 1
 
Inhalt laut Polyband
Allein gegen alle!
Die Welt scheint sich gegen Marcus Farrow (John Simm) verschworen zu haben: Hilflos und benommen hängt er schwer verletzt nach einem Unfall in einem umgestürzten Gefangenentransporter fest. Schnell versucht er sich zu orientieren, denn das ist seine einzige Chance zu fliehen! Bis vor wenigen Tagen war Farrow noch ein angesehener Polizist und fürsorglicher Familienvater in Manchester. Nun steht er unter Verdacht, seine Exfrau Abi (Heather Peace) und seinen kleinen Sohn brutal umgebracht zu haben. Welche Verbindung gibt es zu seinem letzten Fall, dem Mord am aktenkundigen Mafiaboss Omer Hassan? 

Und welche Rolle spielt sein langjähriger Freund und Partner Devlin (Craig Parkinson) in dem Komplott? Farrow muss seine Unschuld beweisen und den wahren Mörder finden. Wobei ihm stets die unberechenbare, psychisch labile Kommissarin Susan Reinhart (Rosie Cavaliero) im Nacken sitzt. Das Katz-und-Maus-Spiel beginnt …

Rezension
Eine Leiche wird gefunden - eventuell die des Mafiabosses Omer Hassan? Marcus Farrow (John Simm) übernimmt die Ermittlungen, doch gerade als er ein paar sehr interessante Disketten findet, bricht das Unglück über ihn herein. Er findet seine - von ihm getrennt lebende - Ehefrau (Heather Peace) und seinen jüngeren Sohn ermordet auf. Vollkommen geschockt und aufgelöst begeht er einen Fehler nach dem nächsten, anstatt direkt seine Kollegen an den Tatort zu rufen. Und wie kann es anders sein: Auf diese Weise gelingt es ihm direkt Hauptverdächtiger Nummer Eins zu werden.

Als der Gefangenentransporter mit ihm an Bord verunfallt, gelingt ihm die Flucht. Nun setzt er alles daran seine Unschuld zu beweisen. Allerdings ist ihm Kommissarin Susan Reinhart (Rosie Cavaliero) bereits auf den Fersen, wie ein Bluthund. Wem kann er noch trauen? Wie kann er vorgehen? Wer war der wahre Täter und wird es ihm gelingen, denjenigen ausfindig zu machen?

Fazit
Die Geschichte ist am Anfang etwas.... ja.... ob ein Mordermittler solche Fehler begehen würde, wenn er selber eine Leiche findet? Auch wenn es sich um Angehörige handelt... verfällt man nicht in ein Schema F, das einem sagt, was man an einem Tatort darf und nicht darf? Vielleicht handelt es sich ja um eine solche Extremsituation, dass in dem Fall alles anders ist...

Anschließend wird die Handlung dann aber glaubwürdiger und die Atmosphäre des Films passt zur Geschichte. Die Schauspieler sind gut ausgewählt. John Simm, den ich vor kurzem erst bei Doctor Who in Action gesehen hatte, gefiel mir in seiner Rolle sehr gut und auch Rosie Cavaliero spielt ihre Rolle als leicht labile Ermittlerin klasse.

Im Ganzen erinnert diese Mini-Serie mich an 'Auf der Flucht' mit Harrison Ford (Dr.Kimble der seine Frau ermordet haben soll, flüchten kann und den wahren Täter sucht). Man kann sich diese gut gemachte Serie definitiv einmal anschauen, aber den Haben-will-Reflex löste sie bei mir nicht aus.

Viele Grüße von der Numi

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