Samstag, 20. Februar 2016

Rezension: Das magische Messer

von Philip Pullman, erschienen bei Carlson.
 


Schuber mit Taschenbüchern
1456 Seiten
ab 12 Jahren
ISBN 978-3-551-3572-0X

Band 2  - Das magische Messer
365 Seiten 

Inhalt laut Verlag
Lyra, die tapfere Heldin aus ""Der Goldene Kompass"", ist in einer schwierigen Situation: Sie hat die ihr vertraute Welt verlassen und wird doch immer noch von der gefährlichen Mrs. Coulter verfolgt. Aber sie findet auch einen Freund, den zwölfjährigen Will, dessen Vater vor vielen Jahren auf einer Expedition in den hohen Norden spurlos veschwunden ist. Wills Vater war Forscher...

Rezension
Will Perry hatte mit seinen 12 Jahren bisher kein einfaches Leben. Vor Jahren verschwand sein Vater mit seinem Team spurlos auf einer Expedition in den Norden. Seither ist seine Mutter ... verloren. Zunächst sieht alles nach Depressionen und Verfolgungswahn aus, doch bald merkt Will das es sich dabei nicht um Einbildung handelt - nein, es sind wirklich Männer hinter ihnen her, die auch nicht vor Einbruch und Gewalt zurückschrecken.

Das perfekte Versteck für sich findet Will nur durch Zufall - einen Durchgang in eine andere Welt. Dort findet er endlich einmal Ruhe - wenigstens für kurze Zeit.  Dann lernt er ein junges Mädchen kennen - auch eine Fremde in dieser Welt, allerdings aus einer anderen Parallelwelt als seiner Eigenen. Ihr Name ist Lyra und sie ist auf der Suche nach ihrem Vater, Lord Asriel.

Gemeinsam geraten die beiden zwischen die Fronten eines Kampfes, den sie noch nicht überschauen. Geister, Hexen, Engel, die Kirche - wer steht auf welcher Seite und welche Rolle spielen die beiden Kinder in diesem Kampf und welche Bedeutung hat das magische Messer, das Will in die Hände fällt? ...

Fazit
Vom ersten Teil der Reihe - Der goldene Kompass - war ich begeistert und der zweite Teil steht ihm in nichts nach.

Die Geschichte bleibt weiterhin spannend, fantasievoll und interessant. Vor allem der Blick auf die Kirche, ihre Organisation, ihre Machenschaften und auf ihren Glauben, den sie den Menschen vermitteln, ist sehr.... alternativ und überaus interessant!!!

Der Schreibstil ist weiterhin flüssig. Die Charaktere zum Teil bereits bekannt, zum Teil neu - sind sehr gut gezeichnet und das Lesen geht wirklich leicht von der Hand. Und doch stimmt die eine oder andere Sache nachdenklich - zum Beispiel das Jenseits... für mich eine ganz andere Anschauung, als die, die man von christlicher Seite gewohnt ist.

Ich kann diese Trilogie wirklich nur empfehlen - von Teil drei berichte ich Euch natürlich auch noch.

Viele Grüße von der Numi

1 Kommentar:

  1. Hallo Numinala,
    eine tolle Rezension! Mir hat "Der Goldene Kompass" auch sehr gut gefallen und habe vor, demnächst auch den zweiten Teil zu lesen. Dein Bericht macht schonmal sehr neugierig. :)
    Liebe Grüße
    Nicole

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