Dienstag, 19. Januar 2016

Rezension: Happy Valley - Staffel 1



Erschienen am 22.10.2015

FSK: 16
Laufzeit:  ca. 300 Min. (6 x 50 Min.)
Bildformat: 1920x1080 (1,78:1)
Sprache: Deutsch DTS-HD 5.1, Englisch DTS-HD 2.0
Untertitel:  Deutsch, Englisch
Ländercode:  ABC
Anzahl Discs: 2

Beschreibung laut Polyband
Im Mittelpunkt der preisgekrönten Crime-Drama-Serie steht das berufliche und private Schicksal einer engagierten und hart arbeitenden Polizistin.

Catherine Cawood (Sarah Lancashire) übt ihren Dienst in einer Kleinstadt aus, in der Alkohol- und Drogenabhängige keine Seltenheit sind und Schwangerschaften zum Schulalltag gehören.
Als Tommy Lee Royce, der Mann, von dem sie glaubt, er sei verantwortlich für den Tod ihrer Tochter, aus dem Gefängnis entlassen wird, gerät ihre Welt aus den Fugen. Sie ist davon überzeugt, dass er für die Allgemeinheit immer noch eine Gefahr darstellt und es nur eine Frage der Zeit ist, bis er wieder zuschlägt …

Unterdessen erscheint Kevin Weatherill auf dem Polizeirevier und meldet Catherine ein Verbrechen, dass er selbst geplant hatte: Er wollte die Tochter seines Chefs entführen um mit dem Lösegeld eine bessere Schulausbildung für seine Kinder finanzieren zu können. Für die Tat hatte er den lokalen Drogenboss Ashley Cowgill angeheuert. Doch die Erpressung läuft aus dem Ruder und für Catherine entwickelt sich der neue Fall zum Albtraum, denn auch Tommy Lee Royce ist mit in die Entführung verwickelt …

Packend erzählt, ungeschönt inszeniert und unter die Haut gehend. "Happy Valley" besticht durch die Zutaten, die eine düstere und fesselnde Krimi-Serie auszeichnen.

Rezension
Die Polizistin Catherine Cawood hat zu kämpfen. Das Einzige, was in 'ihrer' kleinen Stadt floriert, ist der Drogenhandel - viele Einwohner scheinen in Alkohol, Drogen und Arbeitslosigkeit zu versinken. Und nun wird auch noch Tommy Lee Royce aus der Haft entlassen.

Kurz bevor Ihre Tochter sich umbrachte, vertraute sie Catherine an, dass dieser Mann sie vergewaltigt hatte. Cathrine ist verzweifelt, denn sie befürchtet, das Rogers bald wieder zuschlagen könnte.


Und damit hat sie gar nicht mal Unrecht. Denn der 'kleine harmlose' Buchhalter Kevin Weatherill beschliesst seinen - ach so ungerechten - Chef zu erpressen.

Schnell sind Komplizen gefunden, die sich um die Ausführung kümmern: Die Tochter des Chefs wird entführt und eine Lösegeldforderung gestellt. Aber das Ganze läuft aus dem Ruder, denn die bösen Jungs sind alles andere als harmlos.


Und so verstricken sich die Fäden... ein Verbrechen ... eine Polizistin mit einer Ahnung ... und ein zur Gewalt neigender Täter!

Fazit
Was zunächst nach einer leichteren Geschichte um eine taffe Polizistin ausschaut, entwickelt sich ganz rasant zu einer tiefgründigen Erzählung um menschliche Schicksale, um Verhaltensweisen, die aus scheinbar fast kindlichem Antrieb auf eine Katastrophe zusteuern, um Vergeltung...

Verschieden Fäden, die zunächst nichts mit einander zu tun zu haben scheinen, verstricken sich im Laufe der wirklich sehr spannend gemachten Serien.

Die Schauspieler - allen Voran Sarah Lancashire als Catherine Cawood - sind hervorragend ausgewählt und spielen ihre Rollen sehr überzeugend. Bekannt war mir bisher nur Siobhan Finneran, die in Downton Abbey eine eher unsympathische Hausangestellte verkörpert.

Der Spannungsbogen steigt kontinuierlich an und hält sich bis zum Ende oben - aber natürlich hört auch wieder niemand auf meine Rufe ('Pass auf', 'Geh da nicht rein', Lauuuuuuuuuuuuuf') - ja, ich muss zugeben, dass mich die Serie mitgenommen hat.

FSK ab 16 ist übrigens durchaus gerechtfertigt - zart Besaitete sollten sich ab und an die Augen zu halten.

Meine beiden Daumen sind oben!

Viele Grüße von der Numi

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