Freitag, 22. Januar 2016

Rezension: Deine Briefe lege ich unter die Matratze

ein Briefwechsel von 1971 - 2002 von Astrid Lindgren & Sara Schwardt,
erschienen bei Oetinger.


 Erschienen im September 2015
 mit Schutzumschlag
 Altersempfehlung ab 17 Jahren
 240 Seiten
 ISBN-13: 978-3-7891-2943-8

Beschreibung laut Verlag
Ein Blick in die Seele von Astrid Lindgren!
Am 15.4.1971 schreibt die zwölfjährige Sara an die von ihr so bewunderte Autorin Astrid Lindgren und bittet sie um eine Filmrolle. Die Rolle erhält sie nicht, aber der Brief markiert den Beginn einer engen Brieffreundschaft, die bis zum Tod von Astrid Lindgren 2002 anhält. 50 Jahren Altersunterschied zum Trotz schreiben die beiden sich rund 80 Briefe, in denen sie ihre Gedanken über das Leben, die Liebe und die Menschen austauschen. Einzigartig und sehr persönlich: eine Neuentdeckung aus dem Astrid-Lindgren-Archiv der Königlichen Bibliothek in Stockholm mit vielen Fotos und Faksimiles der Originalbriefe!

Rezension
Die 12-jährige Sara möchte unbedingt Schauspielerin werden, schon allein deswegen, damit sie niemand man ärgert. Leider durfte sie für die Rolle von Pippi Langstrumpf nicht einmal vorspielen ... deshalb hofft sie umso stärker auf die nächste Möglichkeit ihr Talent zu zeigen. Als sie in einer Zeitschrift die Adresse von Astrid Lindgren sieht, weiß sie, was zu tun ist: sie schreibt der Autorin einfach und bittet um deren Unterstützung!!!

So beginnt eine - mal mehr, mal weniger intensive - über 30 jährige Brieffreundschaft zwischen dem jungen Mädchen und der berühmten Astrid Lindgren - und das zwischen den beiden ein Altersunterschied von 50 Jahren liegt, tut der Sachen keinen Abbruch. Sara schüttet ihr Herz bei Astrid aus und die weiß damit umzugehen, gibt einfühlsame Ratschläge, kümmert sich und erzählt auch von sich selber das ein oder andere.

Im Laufe der Jahre werden beide älter und der Leser bekommt über ihre Briefe ein Gespür für die vielen Veränderungen in ihrem Leben...

Fazit
Was für ein wunderschönes Buch - mir bleibt nur zu sagen: Vielen Dank dafür, dass man diese Briefe veröffentlicht hat und mir (und natürlich allen anderen Lesern) die Möglichkeit geboten wurde, sie zu lesen.

Über den Inhalt verrate ich natürlich nichts, nur so viel: Sara hatte kein einfaches Leben.

Die beiden hätten sich gerne noch viel, viel mehr Briefe schreiben können - gern im Wochenrhythmus - so war das Buch, trotz seiner 240 Seiten, viel zu schnell beendet - schade!

Viele Grüße von der Numi

1 Kommentar:

  1. Hallo,

    dieses Buch habe ich auch noch auf meinem SuB liegen. Komme aber leider vor lauter Leserunden und Challenges nicht dazu, es zu lesen. Wie hast du es denn sternmäßig eingeordnet?

    Schönes Wochenende und liebe Grüße
    Barbara!

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