Sonntag, 31. Januar 2016

Rezension: Sleepy Hollow - Staffel 1

 

Erschienen am 18.06.2015
Twentieth Century Fox
FSK: 16
Laufzeit: 540 Minuten
Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:  Deutsch
Format: Dolby, PAL
Region: Region 2
Anzahl Discs: 4

Inhalt laut Twentieth Century Fox
Der britische Auswanderer Ichabod Crane (Tom Mison) stirbt während der Amerikanischen Revolution und wird im 21. Jahrhundert im Staate New York wiedergeboren. Mit ihm erwacht der einst von ihm selbst enthauptete kopflose Reiter, der die Vernichtung der Menschheit plant. Der ewige Kampf zwischen Gut und Böse beginnt erneut: Gemeinsam mit der resoluten Polizistin Abbie Mills (Nicole Beharie) nimmt Crane den Kampf mit dem Reiter der Apokalypse auf, um die jüngst freigelegten dunklen Mächte zu besiegen.

Rezension
1781 - die Schlacht tobt. Ein Reiter nähert sich Ichabod Crane (Tom Mison) und zwischen den Beiden entwickelt sich ein Zweikampf auf Leben und Tod. Doch das Glück scheint auf Ichabods Seite zu stehen, denn ihm gelingt es, seinen Gegner mit einen tödlichen Schuss vom Pferd zu reißen. Allerdings scheint der Reiter gar nicht verletzt zu sein, denn er holt mit seiner Axt aus und fügt Ichabod eine tödliche Wunde zu. Dieser kann nur noch zu einem letzten Schlag ausholen und er enthauptet seinen Angreifer. So fallen beide zu Boden und sie versinken gemeinsam in der Dunkelheit.

21. Jahrhundert
In einer Höhle in der Nähe der Stadt Sleepy Hollow erwacht Ichabod Crane plötzlich wieder zum Leben. Doch wo ist er? Was ist passiert? Warum sieht um ihn herum alles so anders aus?

Zeitgleich wird der Sheriff von Sleppy Hollow - August Corbin (Clancy Brown) - zusammen mit seiner Kollegin Detective Abbie Miles (Nicole Beharie) zu einem Einsatz gerufen. Die Beiden erwischen den Täter sogar noch vor Ort - es handelt sich dabei allerdings um den kopflosen Reiter, der gegen die Kugeln der Polizei vollkommen immun zu sein scheint. Dass kostet Sheriff Corbin den Kopf! (Wer Clancy Brown kennt, der weiß, das ihm das schon mal passiert - lach.)

Als die Verstärkung unterwegs den verwirrt wirkenden Ichabod aufliest und er anscheinend den Täter kennt, ist er für die Polizisten sofort Verdächtiger Nummer Eins. Detective Miles kann allerdings seine Unschuld beweisen und obwohl sie es kaum nachvollziehen kann, vertraut sie Ichabod und die beiden machen sich gemeinsam auf die Suche nach dem Mörder und werden dabei in einen Kampf um Gut und Böse gezogen.


Fazit
Was für eine tolle ideenreiche, spannende, magisch-mystische Serie - einfach Klasse.

Hier passt wirklich alles.

Die Ideen zu den einzelnen Folgen sind kreativ, abwechslungsreich und spannend umgesetzt. Die Hauptdarsteller sind bestens besetzt - allen voran Tom Mison. Für mich war auch das Wiedersehen mit John Noble ein Highlight, den ich für einen brillanten Schauspieler halte - (bekannt als Walter Bishop aus Fringe oder auch in einer fiesen Rolle im Herrn der Ringe als Truchsess Denethor).

Durch Rückblenden in die Vergangenheit wird man immer wieder zu historischen Ereignissen zurückgeführt - bei denen Ichabod seinen Anteil hatte, denn schließlich gehört er zu General George Washingtons treuen Mannen.

Obwohl die Serie natürlich hier und da gruselig und brutal ist, muss man doch zwischendurch auch immer wieder lachen durch Ichabods Umgang mit der modernen Zeit, der Sprache, der Technik - und was erschreckender Weise auffällt: Er hebt sich durch seine höfliche Art und Weise sehr von seinem Umfeld hab und das ist wirklich herrlich.

Also von mir aus beide Daumen und auch noch die dicken Zehen nach oben - ich bin begeistert!

Die zweite Staffel erscheint übrigens am 18. Februar 2016 und ratet mehr, wer dann dabei ist?
:0)

Viele Grüße von der Numi

Ein wenig...

Nachschub ist im Januar noch eingetrudelt - bisschen was zum Gucken...


 und zum Lesen.


Ich muss ja zugeben, dass mich der neue Teil vom Eberhofer Franz (Leberkäsjunkie) richtig reizt, obwohl der Franz mich beim 'Sauerkrautkoma' so geärgert hat (der Blödmann), dass ich bis jetzt noch nicht ins 'Zwetschgendatschikomplott' reingeschaut hab. Allerdings muss ich zugeben, dass mich der Polizeistrampler auf diesem Cover zuversichtlich stimmt, das dem Franz noch zu helfen war...wisst Ihr was ich mein? - Egal, ich werde berichten ;0)

Viele Grüße von der Numi
 

Samstag, 30. Januar 2016

Rezension: Der goldene Kompass

von Philip Pullman, erschienen bei Carlson.
 

Schuber mit Taschenbüchern
1456 Seitenab 12 Jahren
ISBN 978-3-551-3572-0X

Band 1  - Der goldene Kompass
444 Seiten 

Inhalt laut Verlag
Lyra staunt nicht schlecht, als eines Tages ihr Onkel Asriel im College von Oxford auftaucht, um für eine Expedition in den Norden zu werben. Er ist überzeugt, dass sich dort eine andere, fantastische Welt verbirgt. Nach seiner Abreise geschehen merkwürdige Dinge: Immer wieder verschwinden Kinder. Irgendwann trifft es auch Lyras besten Freund und sie macht sich selbst auf in den hohen Norden. Tatsächlich findet sie die Brücke zwischen den Welten - und wagt mutig den ersten Schritt.

Rezension
Eine Parallelwelt. Der größte Unterschied zu unserer Welt ist, das die Menschen ihre Seele nicht in sich tragen, nein - sie ist sichtbar. Jeder Mensch wird von seinem sogenannten Dæmon in Gestalt eines Tieres ein Leben lang begleitet. Bei Kindern wechselt er noch je nach Stimmung, Lust und Laune seine Gestalt.

So auch bei Lyra - ihr Dæmon Pantalaimon kann noch jede Tiergestalt annehmen - ob Maus, Motte, Wildkatze oder Adler - allerdings ist er am liebsten ein Hermelin und kuschelt sich um Lyras Hals (SO ein Hermelinmantel würde mir auch gefallen). Die beiden waren, sind und werden ihr Leben lang zusammen sein.

Gemeinsam wachsen sie am Jordan College in Oxford auf. Lyra - ein Waisenkind - wird von den dortigen Wissenschaftlern mehr oder weniger erzogen. Oft streift sie mit ihrem besten Freund Roger - dem Küchenjungen von Jordan - durch die Gegend oder sie kämpfen mit den Kindern der Bediensteten gegen Kinder von anderen Colleges - aber nur solange, bis die Stadtkinder auftauchen. Dann schließen sich natürlich alle Collegekinder gegen diesen 'Feind' zusammen.

Eine behütete Welt. Obwohl auch Lyra das Gerücht mitbekommt, das immer wieder Kinder in Britannien entführt werden - 'von den Gobblern geholt' heißt es dann - ist ihre Welt in Ordnung. Das ändert sich erst als Roger plötzlich verschwunden ist...

Fazit
Toll - man taucht ein in eine fantasievolle, aber auch aufwühlende, spannende Geschichte einer halb-fiktiven Welt!

Philip Pullman ist es gelungen, dem Leser eine gleiche und doch ganz andere Welt zu eröffnen. Der Schreibstil ist sehr flüssig, die Beschreibung der Charaktere, der Dæmonen, der Umgebung - alles entsteht vor dem inneren Auge und man begleitet Lyra auf der Suche nach Roger durch sämtliche Gefahren - was sie allerdings findet, übersteigt alles, was man sich vorgestellt hat ..

Dabei handelt es sich wirklich nicht um ein Kinderbuch und die Altersangabe 'ab 12 Jahren' ist gut. Denn es geht in diesem Buch nicht nur um Freundschaft, sondern auch um Macht, Manipulation, Unterdrückung und um das, was Menschen den Menschen antuen können im Namen der Religion...

Meine beiden Daumen sind oben und ich habe bereits mit Band 2 angefangen!

Viele Grüße von der Numi  

Freitag, 29. Januar 2016

Rezension: Inspector Barnaby - Staffel 1 - 20

oder auch einfach die Gesamtbox!
 
Britische Fernsehkrimiserie
FSK: 16
Laufzeit:  132:09:00
Bildformat:  PAL 4:3
Sprache: DE, EN
Ländercode:  02
Anzahl der Disks: 48

Beschreibung laut Edel:Motion
Inspector Barnaby (engl. Originaltitel „Midsomer Murders“ ) ist die erfolgreiche britische Fernsehkrimiserie, die auf den preisgekrönten Romanen der Bestsellerautorin Caroline Graham basiert. Im ruralen England, genauer gesagt im beschaulichen Midsomer County, einem fiktiven Landstrich in England, klärt der altgediente Inspector Tom Barnaby (John Nettles), eine charmante Spürnase, verzwickte Mordfälle auf. Tom Barnaby trägt billige Anzüge und zieht die Polizeiwache dem Familienheim vor. Etwa 10.000 Menschen leben in Midsomer, durchschnittlich drei verlieren in jeder Folge ihr Leben oder „werden um die Ecke gebracht“. Die malerische Grafschaft ist die Gegend mit der höchsten Verbrechensrate in England; glücklicherweise beträgt die Aufklärungsrate der Morde 100%. Mit einer einmaligen Verbindung aus Spannung und Humor schafft es Inspector Barnaby unterstützt von einem seiner Partner, Sergeant Gavin Troy (Daniel Casey), Sergeant Dan Scott (John Hopkins) oder Sergeant Ben Jones (Jason Hughes) auf charmant-skurrile Weise die interessanten und bisweilen brutalen Verbrechen aufzudecken.

Rezension
Im fiktiven Midsomer County ermittelt Detective Chief Inspector Tom Barnaby mit seinem jeweiligen Assistenten in diversen Mordfällen. Obwohl die Verbrechen zumeist in dörflicher Umgebung geschehen, darf man sich die Taten nicht unbedingt ... idyllisch vorstellen. Die Motive der Verbrechen sind recht Mannigfaltig - natürlich sind Gier, Eifersucht und Rache mit dabei, aber auch Geschwisterliebe, absonderliche Jugendliche und normale Dorfpsychopathen sind an der Tagesordnung.

Tom Barnaby (John Nettles) ist von Natur aus ein ruhiger, höflicher Mensch, der wirklich nur sehr selten die Fassung verliert. Er verfügt über einen brillanten Verstand und kümmert sich ganz nebenbei auch noch um die Ausbildung seines jeweiligen Assistenten.

Gavin Troy (Daniel Casy) - sein erster Assistent - ist manchmal etwas übermütig und voreilig, vielleicht etwas naiv, was erfahrene Frauen anbelangt und er fährt Auto, wie ein bereifter Mörder. Über viele Folgen ist er der treue Gefährte von Inspector Barnaby.

Daniel 'Dan' Scott (John Hopkins) - Nr. 2 - hat mir persönlich nicht gefallen. Er wirkte eher arrogant und passte so gar nicht in die Szenerie - aber er war auch nur kurzfristig dabei!

Benjamin 'Ben' Jones (Jason Hughes) - Nr. 3 - der einfach hervorragend zu Tom Barnaby passt. Die beiden bilden ein effektives und humorvolles Team, denen ich zu gerne bei den Ermittlungen zugeschaut habe - wobei Ben öfter mal den Kürzeren zieht, aber in aller Nettigkeit :0)

Fast immer dabei ist Toms Ehefrau Joyce (Jane Wymark) - eine begeisterte (schreckliche) Köchin - ein Hans-Dampf-in allen Gassen. Sie besucht Kurse, malt, engagiert sich für den Heimatschutz oder verborgene Wanderweg, spielt Theater - sie kennt alle und jeden und unterstützt Toms Ermittlungen schon mal mit der einen oder anderen Information. Sie kennt ihren Mann und weiß genau, wie wichtig ihm seine Arbeit ist - von daher erträgt sie es klaglos, wenn Tom sie mal wieder irgendwo stehen lässt, weil ihn just in der Sekunde ein Geistesblitz durchfährt.

Und dann ist da noch Cully (Laura Howard), die Tochter der Beiden, die ebenfalls unter Joyce Kochkünsten zu leiden hat :0). Am Anfang noch an der Universität, ergreift sie ihren Traumberuf, fährt zwischendurch den Bücherbus durch die Dörfer von Midsomer und landet schließlich vor dem Traualter.

Fazit
14 Jahre lang ermittelt John Nettles als Tom Barnaby, gut 200 Mordfälle klärte er dabei auf und ich war in jeder Folge dabei - hachz :0)

Für diejenigen, die britische Krimiserien mögen - mit teilweise skurrilen Mordfällen, tollen Schauspielern und schönen Gegenden - ist diese Serie einfach Pflichtprogramm. Insgesamt 130 Stunden hab ich mit ihnen verbracht und von mir aus hätten es noch viel mehr sein können.

Meine Empfehlung habt Ihr zu 100 Prozent!

Viele Grüße von der Numi

Mittwoch, 27. Januar 2016

Rezension: Stableford

von Rob Reef, erschienen bei Goldfinch.


10. September 2015
Taschenbuch
256 Seiten
ISBN: 978-3-940258-49-6

Beschreibung laut Verlag
England 1936. Acht Golfer folgen der Einladung des Bankhauses Milford & Barnes zu einem Golf-Wochenende in Cornwall. Obwohl von ihrem Gastgeber jede Spur fehlt, beschließen sie, das Turnier auszutragen. Doch es endet vorzeitig – mit einem Mord. Durch ein Unwetter von der Außenwelt abgeschnitten, beginnen sie, den Mörder auf eigene Faust zu suchen. Der Literaturprofessor Stableford, ein eifriger Leser von Kriminalromanen, übernimmt die Rolle des Detektivs nur allzu gern. Doch es gibt ein Problem: Er hat sich Hals über Kopf in die Hauptverdächtige verliebt. Für ihn steht fest, dass sie es nicht gewesen sein kann, aber sollte er sich wirklich auf sein Gefühl verlassen? Da geschieht ein zweiter Mord …

Rezension
England 1936 - John Stableford bekommt eine Einladung seines Bankhauses zu einem Golf-Wochenende in Cornwall. Erst hält er das Ganze für einen Scherz, aber als er einen Tag später ein Erste-Klasse-Zugticket in seiner Post vorfindet, ist er zwar erstaunt, aber zugegebenermaßen auch erfreut. So ein Wochenende auf dem Land ist doch eine willkommene Abwechslung zu seinem derzeitigem akademischen Buchprojekt.

Doch als er das einsam gelegene Haus erreicht, ist von den Gastgebern nichts zu sehen. Neben sieben weiteren Gästen, sind nur drei Bedienstete vor Ort, die allerdings auch keinen persönlichen Kontakt mit ihren Auftraggeber hatten. Um das Beste aus der Situation zu machen, entscheiden sich die Gäste trotz allem, mit dem Golfspiel zu beginnen. Allerdings währt die Freude nicht lang: Schon nach wenigen Schlägen wird einer der Acht ermordet aufgefunden.

Durch ein Unwetter von der Außenwelt abgeschnitten, mit einem Mörder in ihrer Mitte, beschließen die Gäste dem Einzigen unter Ihnen, der ein Alibi für den Mord hat, mit der Untersuchung des Falles zu beauftragen. So beginnt Stableford mit seiner Detektivarbeit und das ist auch dringend erforderlich, denn schon bald findet man einen zweiten Toten.

Fazit
Ein ganz klassischer Kriminalroman - eine Hommage an die alten Meister, wie z.B. Agatha Christie oder Sir Conan Doyle. Als Leser findet man sich zurückversetzt in die alte Zeit - ohne Technik, ohne Brutalität, aber dafür mit viel Grips und Spannung.

Der Schreibstil ist flüssig, Stableford kommt sehr sympathisch daher, Stück für Stück werden die anderen Charaktere vorgestellt und deren... Eigenheiten treten allmählich zu Tage. Ein Krimi zum miträtseln - ich persönlich lag allerdings - wie immer - daneben :0)

Im Anhang findet sich außerdem noch ein Plan des Golfplatzes und des Gebäudes, was ich sehr praktisch fand. Ein zusätzliches Glossar zu den Golfbegriffen wäre vielleicht noch interessant gewesen, aber nicht wirklich notwendig.

Die Überleitung zu einem zweiten Fall wird übrigens bereits gelegt - ich bin gespannt!

Viele Grüße von der Numi

Freitag, 22. Januar 2016

Rezension: Deine Briefe lege ich unter die Matratze

ein Briefwechsel von 1971 - 2002 von Astrid Lindgren & Sara Schwardt,
erschienen bei Oetinger.


 Erschienen im September 2015
 mit Schutzumschlag
 Altersempfehlung ab 17 Jahren
 240 Seiten
 ISBN-13: 978-3-7891-2943-8

Beschreibung laut Verlag
Ein Blick in die Seele von Astrid Lindgren!
Am 15.4.1971 schreibt die zwölfjährige Sara an die von ihr so bewunderte Autorin Astrid Lindgren und bittet sie um eine Filmrolle. Die Rolle erhält sie nicht, aber der Brief markiert den Beginn einer engen Brieffreundschaft, die bis zum Tod von Astrid Lindgren 2002 anhält. 50 Jahren Altersunterschied zum Trotz schreiben die beiden sich rund 80 Briefe, in denen sie ihre Gedanken über das Leben, die Liebe und die Menschen austauschen. Einzigartig und sehr persönlich: eine Neuentdeckung aus dem Astrid-Lindgren-Archiv der Königlichen Bibliothek in Stockholm mit vielen Fotos und Faksimiles der Originalbriefe!

Rezension
Die 12-jährige Sara möchte unbedingt Schauspielerin werden, schon allein deswegen, damit sie niemand man ärgert. Leider durfte sie für die Rolle von Pippi Langstrumpf nicht einmal vorspielen ... deshalb hofft sie umso stärker auf die nächste Möglichkeit ihr Talent zu zeigen. Als sie in einer Zeitschrift die Adresse von Astrid Lindgren sieht, weiß sie, was zu tun ist: sie schreibt der Autorin einfach und bittet um deren Unterstützung!!!

So beginnt eine - mal mehr, mal weniger intensive - über 30 jährige Brieffreundschaft zwischen dem jungen Mädchen und der berühmten Astrid Lindgren - und das zwischen den beiden ein Altersunterschied von 50 Jahren liegt, tut der Sachen keinen Abbruch. Sara schüttet ihr Herz bei Astrid aus und die weiß damit umzugehen, gibt einfühlsame Ratschläge, kümmert sich und erzählt auch von sich selber das ein oder andere.

Im Laufe der Jahre werden beide älter und der Leser bekommt über ihre Briefe ein Gespür für die vielen Veränderungen in ihrem Leben...

Fazit
Was für ein wunderschönes Buch - mir bleibt nur zu sagen: Vielen Dank dafür, dass man diese Briefe veröffentlicht hat und mir (und natürlich allen anderen Lesern) die Möglichkeit geboten wurde, sie zu lesen.

Über den Inhalt verrate ich natürlich nichts, nur so viel: Sara hatte kein einfaches Leben.

Die beiden hätten sich gerne noch viel, viel mehr Briefe schreiben können - gern im Wochenrhythmus - so war das Buch, trotz seiner 240 Seiten, viel zu schnell beendet - schade!

Viele Grüße von der Numi

Donnerstag, 21. Januar 2016

HIHI...

Heute war der Postbote da :0)


Ik freu mir!
Viele Grüße von der Numi

Dienstag, 19. Januar 2016

Rezension: Happy Valley - Staffel 1



Erschienen am 22.10.2015

FSK: 16
Laufzeit:  ca. 300 Min. (6 x 50 Min.)
Bildformat: 1920x1080 (1,78:1)
Sprache: Deutsch DTS-HD 5.1, Englisch DTS-HD 2.0
Untertitel:  Deutsch, Englisch
Ländercode:  ABC
Anzahl Discs: 2

Beschreibung laut Polyband
Im Mittelpunkt der preisgekrönten Crime-Drama-Serie steht das berufliche und private Schicksal einer engagierten und hart arbeitenden Polizistin.

Catherine Cawood (Sarah Lancashire) übt ihren Dienst in einer Kleinstadt aus, in der Alkohol- und Drogenabhängige keine Seltenheit sind und Schwangerschaften zum Schulalltag gehören.
Als Tommy Lee Royce, der Mann, von dem sie glaubt, er sei verantwortlich für den Tod ihrer Tochter, aus dem Gefängnis entlassen wird, gerät ihre Welt aus den Fugen. Sie ist davon überzeugt, dass er für die Allgemeinheit immer noch eine Gefahr darstellt und es nur eine Frage der Zeit ist, bis er wieder zuschlägt …

Unterdessen erscheint Kevin Weatherill auf dem Polizeirevier und meldet Catherine ein Verbrechen, dass er selbst geplant hatte: Er wollte die Tochter seines Chefs entführen um mit dem Lösegeld eine bessere Schulausbildung für seine Kinder finanzieren zu können. Für die Tat hatte er den lokalen Drogenboss Ashley Cowgill angeheuert. Doch die Erpressung läuft aus dem Ruder und für Catherine entwickelt sich der neue Fall zum Albtraum, denn auch Tommy Lee Royce ist mit in die Entführung verwickelt …

Packend erzählt, ungeschönt inszeniert und unter die Haut gehend. "Happy Valley" besticht durch die Zutaten, die eine düstere und fesselnde Krimi-Serie auszeichnen.

Rezension
Die Polizistin Catherine Cawood hat zu kämpfen. Das Einzige, was in 'ihrer' kleinen Stadt floriert, ist der Drogenhandel - viele Einwohner scheinen in Alkohol, Drogen und Arbeitslosigkeit zu versinken. Und nun wird auch noch Tommy Lee Royce aus der Haft entlassen.

Kurz bevor Ihre Tochter sich umbrachte, vertraute sie Catherine an, dass dieser Mann sie vergewaltigt hatte. Cathrine ist verzweifelt, denn sie befürchtet, das Rogers bald wieder zuschlagen könnte.


Und damit hat sie gar nicht mal Unrecht. Denn der 'kleine harmlose' Buchhalter Kevin Weatherill beschliesst seinen - ach so ungerechten - Chef zu erpressen.

Schnell sind Komplizen gefunden, die sich um die Ausführung kümmern: Die Tochter des Chefs wird entführt und eine Lösegeldforderung gestellt. Aber das Ganze läuft aus dem Ruder, denn die bösen Jungs sind alles andere als harmlos.


Und so verstricken sich die Fäden... ein Verbrechen ... eine Polizistin mit einer Ahnung ... und ein zur Gewalt neigender Täter!

Fazit
Was zunächst nach einer leichteren Geschichte um eine taffe Polizistin ausschaut, entwickelt sich ganz rasant zu einer tiefgründigen Erzählung um menschliche Schicksale, um Verhaltensweisen, die aus scheinbar fast kindlichem Antrieb auf eine Katastrophe zusteuern, um Vergeltung...

Verschieden Fäden, die zunächst nichts mit einander zu tun zu haben scheinen, verstricken sich im Laufe der wirklich sehr spannend gemachten Serien.

Die Schauspieler - allen Voran Sarah Lancashire als Catherine Cawood - sind hervorragend ausgewählt und spielen ihre Rollen sehr überzeugend. Bekannt war mir bisher nur Siobhan Finneran, die in Downton Abbey eine eher unsympathische Hausangestellte verkörpert.

Der Spannungsbogen steigt kontinuierlich an und hält sich bis zum Ende oben - aber natürlich hört auch wieder niemand auf meine Rufe ('Pass auf', 'Geh da nicht rein', Lauuuuuuuuuuuuuf') - ja, ich muss zugeben, dass mich die Serie mitgenommen hat.

FSK ab 16 ist übrigens durchaus gerechtfertigt - zart Besaitete sollten sich ab und an die Augen zu halten.

Meine beiden Daumen sind oben!

Viele Grüße von der Numi

Sonntag, 17. Januar 2016

Heute morgen...

schaute ich auf meine Stickmaschine und sie schaute zurück
und ich wusste, es ist Zeit mein Bücherregal zu verhübschen.

Und zwar die 'Abteilung' Fantasy und Märchen!


Issa nich süüüss ;0)

Jetzt fehlt nur noch ein rotes Samtkissen für seinen Poppex!

Viele Grüße von der Numi

Samstag, 16. Januar 2016

Ich bin gespannt!

Ich bin ein bekennender Jane-Austen-Fan. An Tagen, an denen es mir nicht soooo
gut geht, lege ich mich auf die Couch und dann wird z.B. Sinn und Sinnlichkeit
geschaut - in der neueren Fassung, in der Langfassung und manchmal darf es auch
der alte schwarz/weiß Film sein - oder auch mal alles hintereinander ;0)

Und dann stolpere ich über dieses hier:

Das Austen-Projekt – Austens Heldinnen im modernen Gewand
Beim Austen-Projekt – es wurde in Großbritannien initiiert – treffen sechs zeitgenössische Bestsellerautoren auf sechs Werke von Jane Austen, adaptieren die Geschichten als eigenständige Werke und transportieren die zeitlosen Stoffe in unsere moderne Welt. Nun erscheint mit Val McDermids „Northanger Abbey“ die erste deutsche Übersetzung eines Titels des Austen-Projekts. „Northanger Abbey“ war der erste Roman, den Jane Austen abschloss. Austen parodiert darin auf ihre eigene Art mit „einer scharfen Zunge, aber zärtlichem Herzen“, so Virgina Woolf, die
Schauerromane ihrer Zeit.

Was das bedeutet ist ja klar, nech?!


Ich bin gespannt!
Viele Grüße von der Numi

Donnerstag, 14. Januar 2016

Rezension: Der Pfauenfedernmord

von Ulrike Busch, veröffentlicht bei Amazon Publishing.

 
 Erschienen im Dezember 2015
 Taschenbuch
 278 Seiten
 ISBN 978-1-50395-458-8

Beschreibung laut Verlag
Jahr für Jahr treffen sich in Kampen der Hamburger Schönheitschirurg Dr. Claus
Wiederkehr, seine Frau Valerie Wunderlich-Wiederkehr – erfolgreiche Galeristin
und beste Kundin ihres Mannes – sowie die Ehepaare Bitterstein und Geier. In
diesem Sommer feiern sie gleich zwei Jubiläen, das fünfundzwanzigjährige
Bestehen ihres Freundeskreises und die Silberhochzeit der Wiederkehrs. Vier
Tage nach der Silberhochzeitsfeier findet eine Joggerin frühmorgens eine Leiche
am Fuß des Roten Kliffs. Ein Blick genügt, um zu erkennen: Selbstmord war das
nicht.
Ein heikler Fall für die Kripo Wattenmeer. Denn zu Lebzeiten gehörte das Opfer
zu der kleinen Kampener Jubiläumsgesellschaft. Und Hauptkommissar Kuno
Knudsen und seinem Assistenten Arne Zander ist bald klar, dass sie den Täter im
Kreis um Dr. Wiederkehr zu suchen haben.

Rezension
Jedes Jahr treffen sich Ilona, Valerie & Claus, Konrad & Karin und Armgard & Günther
zum Urlaub auf Sylt. So auch in diesem Jahr und das mit gleich zwei Jubiläen - zum
einen feiern Valerie und Claus Ihre Silberhochzeit und zugleich besteht der Freundes- 
kreis seit 25 Jahren. Wenn das mal keine schönen Gründen sind, um zusammenzutreffen.

Aber ist wirklich alles Gold, was da so glänzt? Schon kurz nach der Feier wird einer aus
der Gruppe tot am Strand aufgefunden und es war kein Selbstmord. Als Hauptkommissar 
Knudsen und sein Kollege Zander in die Ermittlungen einsteigen, entdecken sie schon
bald, dass innerhalb des 'harmonischen Freundeskreises' einiges überhaupt nicht rund
läuft. Eifersucht, Missgunst, Betrug und Abhängigkeiten treten ganz schnell zu Tage
und Motive für den Mord gibt es plötzlich zuhauf...

Fazit
Was für ein spannendes Lesevergnügen - ja, das Buch hat mir sehr gut gefallen!

Der Schreibstil ist sehr flüssig. Die Charaktere werden so beschrieben, das man mit allen
mitfühlen kann... oder sagen wir mit fast allen. Der Plot ist gut durchdacht, die Spannung
baut sich von Anfang an auf. Als Leser fiebert man mit den Beamten mit, verdächtigt den
Einen... und dann doch wieder einen Anderen. Ein echtes Verwirrspiel - so harmlos und
adrett zu Beginn und dann doch so ... menschlich - in den bösartigen Kleinigkeiten im
weiteren Verlauf.

Hach... manchmal ist es nicht einfach, nichts zu verraten. Nur so viel: Es lohnt sich für

Krimibegeisterte das Buch zu lesen!!!

Viele Grüße von der Numi
PS - Mehr verrate ich nicht - meine Lippen sind versiegelt :0)