Freitag, 11. Dezember 2015

Rezension: Spirit & Spice

von Michael Langoth, erschienen bei Styria.


Erschienen im September 2015
Hardcover mit Schutzumschlag
224 Seiten
ISBN 978-3-99011-075-1

Inhalt laut Verlag
Das tropische Südindien ist die Heimat der Gewürze. Seit der Antike wird von hier
aus die Welt mit Pfeffer, Nelken, Kardamom, Ingwer, Zimt und Kurkuma versorgt.
Produkte, die zu den teuersten Handelsgütern der Welt zählten und denen enorme
Heilkräfte zugeschrieben werden, nicht nur in den uralten Lehren des Ayurveda,
sondern auch in neuesten Forschungen der westlichen Ernährungswissenschaft.

Das Wissen um die wohltuende und heilende Wirkung von Nahrung für Körper
und Geist ist in Indien weit verbreitet und fester Bestandteil der kulinarischen
Kultur. Wie kaum eine andere kann die indische Küche nach dem Essen ein
unvergleichliches Wohlgefühl im Bauch erzeugen, fernab von Druck- und
Völlegefühl.

Spirit & Spice gibt anhand authentischer Rezepte Einblick in Vielfalt und Reichtum
der südindischen Kochkulturen, berichtet von den historischen Ursprüngen der
Lebensmittel sowie Kochtechniken und präsentiert die kulinarischen Glaubenssätze
einer Region, die seit Jahrtausenden von der Suche nach Weisheit und Balance
geprägt ist.

Rezension
Südindien - auf eine ganz andere Art betrachtet. Zum einen Menschen, die noch
immer altertümlich leben, zum anderen vernetzte Hightech-Großstätte. Das Ziel
ein gutes Karmas zu erreichen über die Ernährung und das entsprechende
Wohlgefühl - auch in Verbindung mit verschiedenen Religionen.

Die kulinarische Geschichte ab ca. 8000 v. Chr. bis heute. Kokosnuss, Reis, Zucker.
Gewürze - ihr Aroma und ihre gesundheitliche Wirkungsweise. Die heiligen Kühe
und doch ist Indien der größte Rindfleischlieferant. Die Brotkultur. Die verschiedenen
Kochtechniken - aber alles mit der nötigen Zeit und Ruhe.

Dazu kommen einige Rezepte. Masala, Dal (Hülsenfrüchte), Dry (ohne Sauce),
Reisgerichte, Beilagen und natürlich Süsses.

Abschließend der Bereich um Nahrung und Religion. Glauben und Essen,
Opfergaben, Askese.

Und das Ganze begleitet von eindrucksvollen Bildern.



Fazit
Erwartet hatte ich eine Art Kochbuch und bekommen habe ich ein wunderschönes
Buch das weitaus mehr bietet als nur Rezepte! Beim Blättern und Lesen überkam
mich ein Gefühl der Ruhe und die unbändige Lust bald wieder mal ausgiebig
indisch zu kochen!

Für Indien-Liebhaber ein Muss und allen anderen kann es nicht schaden, einen
Blick in dieses wunderbare Buch zu riskieren!

Viele Grüße von der schwelgenden Numi

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