Dienstag, 27. Oktober 2015

Rezension: Bedenke, was Du tust

von Elizabeth George, erschienen bei Goldmann.


Erschienen am 19. Oktober 2015
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
704 Seiten
ISBN: 978-3-442-31372
 
Beschreibung laut Verlag
Barbara Havers folgt am liebsten ihrem Instinkt, Regeln und Vorschriften

interessieren sie wenig. Nach ihren letzten Alleingängen hat sie aber
keinen guten Stand bei ihrer Chefin Isabelle Ardery. Ein falscher Schritt

und sie könnte strafversetzt werden. Mit Unterstützung von DI Thomas
Lynley will sie ihrer Chefin beweisen, dass sie ein guter Detective ist. Da
kommt es ihr gerade gelegen, dass sich in Cambridge ein mysteriöser
Todesfall ereignet hat: Die Bestsellerautorin Clare Abbott wurde tot in
ihrem Hotelzimmer aufgefunden. Aber war es überhaupt ein Mord? Clares
Freundin und Lektorin Rory Statham glaubt jedenfalls nicht an einen
natürlichen Tod. Auch Barbara hat das Gefühl, dass es im Verborgenen
einen Gegenspieler gibt, der einem perfiden Plan folgt – ein Gefühl, das
bestätigt wird, als sie Rory kurz darauf mit dem Tod ringend in ihrer
Wohnung auffindet …

Rezension
Chefin Isabelle Ardery hat Barbara Havers nach ihren ganzen Alleingängen nun endgültig
auf dem Kieker. Nur noch einen Fehltritt und Barbara findet sich im nirgendwo wieder 
und das ist keine leere Drohung. Dabei bemüht sie sich nun ernsthaft sich anzupassen -
und das nicht nur in Bezug auf die Kleidung, nein - sie bemüht sich ruhig zu bleiben,
sich nirgendwo mehr einzumischen, einfach nicht mehr aufzufallen. Leider schnüren die
ganzen Bemühungen ihrem Können als Polizeibeamtin die Luft ab - und so kann es auch
nicht weitergehen, sagt sich Inspector Lynley.


Als die Feministin und Bestsellerautorin Clare Abbott tot in ihrem Hotelzimmer 
aufgefunden wird - kurz nachdem Barbara eine ihrer Lesungen besucht hat - setzt sich
Lynley für Barb ein, damit sie sich die Sache genauer ansehen kann. Handelt es sich
tatsächlich nur um einen Herzinfarkt oder ist Barbaras 'komisches Gefühl bei der Sache'
real und jemand hat da nachgeholfen?

Fazit
Der erste Inspector-Lynley-Roman erschien 1988 - ich denke, dass ich die Serie nun seit
gut 25 Jahren verfolge. Das heißt für mich sind die Protagonisten mittlerweile richtig 
gute Freunde, die ich leider nur ca. alle 2 -3 Jahre treffe.

Es genügen ein paar Sätze und schon bin ich 'zu Hause' - obwohl ich glaube, dass ich
schneller altere als alle anderen :0) 

Bei diesem Krimi darf man kein rasantes Buch mit Explosionen und Hetzerei erwarten.
Es ist eher das psychologische Schälen einer Zwiebel. Schicht für Schicht nähert man
sich dem Kern der Geschichte und es ist sowohl für die Zwiebel, als auch für den  
Schälenden nicht immer angenehm - dabei geht es nicht um ein Brennen in den Augen,
sondern eher im Magen... aber auf 'so etwas' reagiert ja jeder anders :0)

Für Fans der Reihe ist das Buch ein MUSS - den Quereinstieg würde ich nicht empfehlen,
dafür ist die Serie schon zu weit fortgeschritten und für mich beginnt nun wieder das
Warten auf den nächsten Teil...

Viele Grüße von der Numi 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen