Mittwoch, 16. September 2015

Rezension: Friesenfeuer

von Edna Schuchardt, erschienen beim Klarant Verlag.


Ebook
laut meinem Sony-Reader 114 Seiten
 
Beschreibung laut Verlag
Tödliche Gefahr: Seit ihrer Kindheit wird Paulina von schrecklichen Träumen
und Visionen heimgesucht. Als man bei Deich-Sanierungsarbeiten ein Skelett
findet, scheinen diese Albträume Wahrheit zu werden. Und dann verschwindet
auch noch Paulinas jüngere Schwester Ellen, die sich einer geheimnisvollen
Sekte angeschlossen hat, welche, wie sich bald herausstellt, auch vor Mord
nicht zurückschreckt. Zum Glück findet Paulina Hilfe in Jeanette, einer Autorin,
die nach Ostfriesland gekommen ist, um ihr neues Buch vorzustellen, und bei
Daniel, für den sie mehr als nur freundschaftliche Gefühle hegt. Die Frage ist
nur, ob sie es schaffen werden, Ellens Leben zu retten, zumal sie sich selbst 
auf einmal in tödlicher Gefahr befinden.
Der Fluch "So viele Muscheln es am Strand gibt, so viele Schmerzen sollst
du erleiden", ist bereits einmal zur grausamen Realität geworden...

Rezension
Als Kind wurde Paulina oft von ihren Träumen geängstigt, die
sich als Vorboten von allerlei Unheil herausstellten. Nachdem
sie nun so viele Jahre Ruhe vor ihnen hatte, kehren ihre Träume
zurück - just als ihre jüngere Schwester Ellen mit ihrem
unheimlichen Freund Gabriel verschwindet.

Hilfe bei der Suche nach Ellen bekommt Paulina von Jeanette,
einer jungen Autorin, die grade ihr Erstlingswerk veröffentlicht
hat und nun einige Tage in Ostfriesland die Seele baumeln lassen
und Entspannen möchte. Aber mit der Ruhe ist es schnell vorbei,
als die beiden Frauen herausfinden, das Ellen sich einer Sekte
angeschlossen hat, die nicht den besten Ruf haben.

Spätestens als im Ort die zweite Leiche gefunden wird, beginnt
für Paulina und Jeanette ein Wettlauf gegen die Zeit...

Fazit
Vorab - ein toller Schreibstil, der sich ganz flüssig und leicht lesen
sst, dazu ein Spannungsbogen, der sich von Anfang an durch das
Buch zieht und stetig ansteigt - also ein Buch, das sich
nur schwer aus der Hand legen lässt.

Die Protagonisten sind gut gezeichnet und es fehlt auch nicht die
Begeisterung für das schöne Ostfriesland.

Für mich persönlich hätte es nicht unbedingt die Vorahnung von
Paulina gebraucht und auch auf die Romanze zwischen.... nee,
das sag ich nicht ... hätte nicht sein müssen, aber das ist definitiv
mein persönlicher Geschmack und hat keinerlei Gültigkeit
für die Allgemeinheit.

Was aber gerne zusätzlich hätte dabei sein könnte? Mehr Seiten!
Viel zu schnell war das Buch beendet - und ich denke 100 - 150 
 ausgefeilte Seiten mehr hätten absolut nicht schaden können.

Von daher bin ich nun schon gespannt auf Friesentod,
den zweiten Teil, den ich zufällig auch schon hier habe :0)

Viele Grüße von der Numi 

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