Mittwoch, 12. August 2015

Rezension: Und Morgen Du

von Stefan Ahnhem, erschienen bei List.


Erschienen am 12.09.2014
Klappenbroschur
560 Seiten
ISBN-13 9783471351055
  
Inhalt laut Verlag
Kommissar Fabian Risk kehrt nach Jahren in Stockholm zurück in seine beschauliche südschwedische Heimatstadt Helsingborg. Doch noch bevor er und seine Frau die Umzugskisten öffnen können, bitten ihn seine neuen Kollegen in einem Mordfall um Hilfe. Ein Mann wurde geradezu hingerichtet, seine Hände abgehackt. Risk kennt das Opfer. Und das ist erst der Beginn einer brutalen Mordserie. Bald taucht der nächste Tote auf. Auch diesmal grausam verstümmelt. Alle Opfer gingen in Risks Klasse. Ein alter Schulfreund nach dem anderen stirbt …

Rezension
Kommissar Fabian Risk und seine Familie haben Stockholm den
Rücken gekehrt und wollen noch einmal von vorne anfangen
in seiner alten Heimatsstadt Helsingborg.

Doch kaum angekommen, wird der geplante 6-wöchige Urlaub von seine
zukünftigen Chefin jäh unterbrochen. Eine grausam zugerichtet Leiche wurde 
gefunden und auf ihr lag ein altes Klassenfoto - auf dem auch Fabian Risk
zu sehen ist. Bei dem Toten handelt es sich um einen seiner ehemaligen 
   Schulkollegen. Aber das ist erst der Anfang. Einer nach dem Anderen,
der auf dem Foto abgebildeten, stirbt auf grausame Art und Weise...

Fazit
  Etwas das mir sehr, sehr selten passiert: Das Cover hat mir an dem Buch
am besten gefallen - alles andere war nicht mein Fall.

Bis Seite 440 habe ich tapfer durchgehalten (mit zusammengebissenen
Zähnen) und die letzten Seiten hab ich nur noch quer gelesen, d.h. zwei
 Sätze pro Seite und das reichte mir vollkommen aus.

Woran es lag? ... Ich glaube, an Fabian Risk. Der Protagonist war für
mich ein absolut rotes Tuch.

Als Ehefrau hätte ich ihn wahrscheinlich schon vor Jahren in die
Wüste geschickt. Als Kind hätte ich mich von Anfang an selber zur
Adoption freigegeben. (Geht so etwas überhaupt?). Und als Kollege 
bzw. Chef hätte ich Geld gesammelt, damit er eine Privatdetektei 
eröffnen kann, um dort weiter ganz in Ruhe alleine zu ermitteln und 
sich dabei in Gefahr zu bringen - OHNE sein Kollegen zu gefährden.
(Die müssten ihn dann nämlich nicht retten kommen,
wenn etwas bei seinen ständigen Alleingängen schief geht.)

Also alles in Allem ist es - für mich - definitiv ärgerlich das Buch
gelesen zu haben - obwohl es vielen Lesern gefällt!

Viele Grüße von der Numi

Kommentare:

  1. Ein Buch für die "rote Liste" - werden einen großen Bogen drum herum machen.
    Liebe Grüße, Inge

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  2. Da bin ich aber jetzt gespannt ob es mir gefällt.

    Liebe Grüße, Gisela

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