Sonntag, 28. Juni 2015

Rezension: Das Lied von Eis und Feuer

Band 10 - Ein Tanz mit Drachen
von George R.R. Martin - erschienen bei penhaligon.


Erschienen am 23. Juli 2012
Paperback, Klappenbroschur
800 Seiten
ISBN: 978-3-7645-3102-7

Rezension
Ob in Westeros, an der Mauer, im Norden oder in Meereen - egal wo,
es geht wieder rund. George Martin macht keine Unterschiede - Hochgeborene
landen im Elend, Drachenblutträger sterben genauso wie Thronanwärter, ob es
sympathische oder unsympathische Charaktere sind - keiner ist sicher vor
dem Schicksal, das der Autor ihnen zuteilt. Die Geschichte war, ist und bleibt
unvorhersehbar, spannend und absolut faszinierend!

Jon - der ja 'nur ein Bastard ist'... unglaublich, wie der junge Mann
über sich hinauswächst - Von Grund auf ein Sohn von Eddard Stark.

Arya - die im Haus von schwarz und weiß in die Lehre geht und
ihre Aufgaben mit Bravour meistert - obwohl sie doch niemand ist.

Daenerys, die das Wohl ihres Volkes konsequent über ihr eigenes
Wohl erhebt - egal, was ihr Herz dabei empfindet.

Tyrion - der Zwerg, der Gnom - und ja ein kleiner Mann kann einen
großen Schatten werfen.

Für mich gibt es definitiv nur einen einzigen winzigen Schwachpunkt an
diesem grandiosen Epos - ich muss nun warten bis der nächste Band
erscheint - also bis nächstes Jahr.

Autsch - ich werde sie vermissen. Alle meine Liebgewonnenen.

"Ich weiß nicht, welches Schicksal Euch erwartet. Aber ich
hoffe für Euch, dass ihr noch ein langes, schönes Leben vor
Euch habt - ob mit oder ohne Thron!!!"

Viele Grüße von der Numi

Mittwoch, 24. Juni 2015

Rezension: Der Seidenspinner

von Robert Galbraith, alias Joanne K. Rohling erschienen bei blanvalet.


Erschienen am 24. November 2014
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
672 Seiten
 ISBN: 978-3-7645-0515-8

Inhalt laut Verlag
Als der Romanautor Owen Quine spurlos verschwindet, bittet seine Frau den privaten
Ermittler Cormoran Strike um Hilfe. Es ist nicht das erste Mal, dass Quine für einige
Tage abgetaucht ist, und sie möchte, dass Strike ihn findet und nach Hause zurückbringt.
Doch schon zu Beginn seiner Ermittlungen wird Strike klar, dass mehr hinter Quines
Verschwinden steckt, als seine Frau ahnt. Der Schriftsteller hat soeben ein Manuskript
vollendet, das scharfzüngige Porträts beinahe jeder Person aus seinem Bekanntenkreis
enthält. Sollte das Buch veröffentlicht werden, würde es Leben zerstören – zahlreiche
Menschen hätten also allen Grund, Quine zum Schweigen zu bringen.

Als Quine tatsächlich tot aufgefunden wird, brutal ermordet unter bizarren
Umständen,
beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um das wahre Motiv des skrupellosen Mörders
aufzudecken – eines Mörders, wie Strike ihm noch nie zuvor begegnet ist …

Rezension
Cormoran Strike - Privatdetektiv seines Zeichens - hat seit seinem letzten Falle
(Der Ruf des Kuckucks) richtig zu tun. Endlich ist der Terminkalender gut gefüllt 
und finanziell sieht seine Situation zwar noch nicht rosig, aber auch nicht mehr
ganz so schwarz aus, wie es vorher der Fall war.

Als Leonora Quine in seinem Büro erscheint und ihn bittet, ihren Mann, den 
Schriftsteller Owen Quine zu suchen, hat er von Anfang an ein beklemmendes 
Gefühl. Owen verschwindet wohl des Öfteren für ein paar Tage, aber nie so lange.
Was das Ganze noch bedenklicher macht - Owen hatte vor seinem Verschwinden sein 
neuestes Buch beendet und dieses fertige Manuskript, sorgt bei allen, die es in die 
Hände bekommen, für Entsetzen, Wut und Angst, das es tatsächlich veröffentlicht
werden könnte.

Strike macht sich auf die Suche und findet dabei mehr, als ihm lieb ist. Dabei
steht ihm wieder Robin, seine Assistentin, zur Seite.

Fazit
Auf das Wiedersehen mit Cormoran Strike und Robin Ellacott hatte ich mich schon
gefreut und wurde nicht enttäuscht. Dieses Mal konnte ich das Buch regelrecht
genießen, obwohl oder vielleicht sogar weil es, wie auch der erste Teil, sehr 
detailreich geschrieben ist.

Ich denke, genau das macht die Bücher um das Detektivteam aus. Es handelt
sich nicht um einen Krimi, in dem es actiongeladen, spannend und hektisch
zugeht, sondern um einen Roman der zum Lesen-genießen einlädt.

Ja, es geht um einen Mord und die Aufklärung desselben, aber das alles in
Ruhe mit feinen Details, in dem Genuss, das sich langsam ein richtig
gutes Team zwischen den beiden Hauptprotagonisten bildet, den Feinheiten
der zwischenmenschlichen Beziehungen, die verschiedenen Beweggründe,
die sich aus vergangenem und gegenwärtigem ergeben. 

Das Buch ist einfach ein schönes Gesamtpaket: Genussvolles Lesen
einer geistreichen, interessanten Krimi-Geschichte.

Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

Viele Grüße von der Numi  

Dienstag, 16. Juni 2015

Rezension: Verblendung

von Stieg Larsson, erschienen bei Heyne.


Erschienen am 2. Mai 2007
Taschenbuch, Broschur
704 Seiten 
ISBN: 978-3-453-43245-1

Beschreibung laut Verlag
Was geschah mit Harriet Vanger? Während eines Familientreffens spurlos verschwunden, bleibt ihr Schicksal jahrzehntelang ungeklärt. Bis der Journalist Mikael Blomkvist und die Ermittlerin Lisbeth Salander recherchieren. Was sie zutage fördern, lässt alle Beteiligten wünschen, sie hätten sich nie mit diesem Fall beschäftigt.

An seinem 82. Geburtstag erhält der einflussreiche Industrielle Henrik Vanger per Post anonym ein Geschenk. Das Paket enthält eine gepresste Blüte hinter Glas, genau wie in den 43 Jahren zuvor. Vangers Lieblingsnichte Harriet hatte ihm 1958 zum ersten Mal dieses Geschenk gemacht, doch dann verschwand sie spurlos. Ihr Leichnam wurde nie gefunden.
In einer letzten Anstrengung beschließt Vanger herauszufinden, was dem geliebten Mädchen tatsächlich zustieß. Er engagiert den Journalisten Mikael Blomkvist, der, getarnt als Biograf, bald auf erste Spuren stößt. Unterstützt wird er von der jungen Ermittlerin Lisbeth Salander, einem virtuosen Computergenie mit messerscharfem Verstand. Je tiefer Blomkvist und Salander in der Vangerschen Familiengeschichte graben, desto grauenvoller sind ihre Enthüllungen.

Rezension
 Jedes Jahr zu seinem Geburtstag bekam Henrik Vanger von seiner Lieblingsnichte
Harriet eine getrocknete Blüte geschenkt. Und genau so eine bekommt er nun jedes
Jahr anonym zugeschickt, seit Harriet vor fast 40 Jahren plötzlich spurlos verschwand.

Wer tut ihm das an? Will der Mörder von Harriet ihn immer wieder aufs
Neue quälen? Immer wieder die alten Wunden aufreißen? Warum lässt
ihn der Absender der Blumen nicht endlich in Ruhe?

Nun - mit 82 Jahren - will Henrik Vanger noch einmal versuchen hinter das
Geheimnis von Harriets Verschwindens zu kommen. Er beauftragt den
Journalisten und Mitherausgeber der Zeitschrift Millennium Mikael Blomkvist
 damit, endlich herauszufinden, was damals wirklich geschah.

Mikael, der offiziell eine Biografie über die Vangers schreiben soll, wird bei
seinen Ermittlungen von Lisbeth Salander unterstützt - einer eigenwilligen,
aber auch brillanten jungen Frau. Allerdings können die beiden nicht ahnen,
worauf sie sich einlassen.

Fazit
Was sich auf den ersten Seiten, wie ein guter Roman liest, wird ganz schnell zu
einem spannenden Krimi und dann geht es (für meinen Geschmack) unbemerkt
über zu einem packenden Fast-Thriller.

Ich weiß nicht, woran es lag: an dem flüssigen Schreibstil, an den z.T. nicht
einfachen Protagonisten, an der spannenden Geschichte... auf jeden Fall
hat mich Stieg Larsson unheimlich schnell am Kragen gepackt und mich
einfach nicht mehr losgelassen - genau so erging es mir mit dem Buch.

Der Fall Harriet Vanger mit seinen Schauplätzen und Nebenschauplätzen
ist unheimlich spannend, kommt aber nicht ohne Brutalität aus. Es ist definitiv
weder für Kinder noch für ganz zartbesaitete Seelen geschrieben.

Das Buch bekommt von mir (die eigentlich eher zum Weichei tendiert), die
kompletten 5 Sterne. Es war spannend, gut durchdacht und klasse geschrieben.

Der Fall Vanger ist mit diesem ersten Teil der Trilogie abgeschlossen, aber
... es ergibt sich genug ... Material für die anderen Teile!
(Will ja nichts verraten ;0)

Viele Grüße von der Numi

Montag, 8. Juni 2015

Rezension: Das Lied von Eis und Feuer

Band 9 - Der Sohn des Greifen
von George R.R. Martin, erschienen bei blanvalet.
 
 
Erschienen am 21. Mai 2012
Paperback, Klappenbroschur
832 Seiten
ISBN: 978-3-7645-3104-1

Rezension
Endlich - endlich ein Wiedersehen mit Tyrion, Jon, Bran und natürlich
Daenerys - hachz - war das eine Freude, dafür nimmt man Stinker
doch glatt in Kauf ;0)

Dazu kommt ein ganz neuer Charakter - der Sohn des Greifen - von dem
man zwar schon gehört hat, der aber bisher eigentlich keine Rolle gespielt
hatte - auf jeden Fall nicht in meinen Gedankengängen.

Und auch im neunten Band stelle ich mir wieder selber Fragen. Ehrlich gesagt,
empfinde ich schon so etwas wie Genugtuung, wenn jemand mit einem
bösen Charakter auch mal eins auf den Deckel bekommt. Aber wie weit 
darf das gehen? Bei einem Charakter muss ich sagen: das hat auch diese Person
nicht verdient, aber andererseits... wenn es schon jemanden treffen muss, dann
lieber DIESE, als eine Andere. Obwohl ...
 
Was ich eigentliche sagen möchte:
Die Geschichte bleibt weiterhin spannend, unvorhersehbar und absolut 
interessant. Das einzig Unangenehme daran - das war Band 9 und
bisher sind erst 10 Bände erschienen.

Am 21.06.15 wird Mr. Martin zu Gast in Hamburg sein und dort im Congress
Center vor 3.000 Fans u.a. aus einem geheimen Manuskript lesen. Leider können 
wir selber nicht dorthin - aber insgeheim hoffe ich, das die Fans ihn SOFORT
wieder in seinen Flieger setzten, ihn nach Hause schicken und dort dann ohne 
Abendbrot direkt ab auf sein Zimmer, damit er ENDLICH das nächste
Buch beendet - SO!!!
 
Träumen darf man ja ;0)
 
Viele Grüße von der Numi,
auf die der zehnte Band schon im Regal wartet...

Sonntag, 7. Juni 2015

Rezension: Zeit der Lügen

von Siobhan MacDonald, erschienen bei Piper.


Erschienen am 16.02.2015
Taschenbuch, kartoniert
400 Seiten
ISBN: 978-3-492-30457-3

Inhalt laut Verlag
Die vier Freundinnen Sarah, Maeve, Liz und Julie verbringen gemeinsam ein Wochenende in einem Cottage in den Hügeln Westirlands. Doch nur drei von ihnen kehren nach Hause zurück. Auf der Suche nach Sarah führen alle Spuren ins Leere. Weiß eine der Freundinnen mehr, als sie zugibt? Fünfundzwanzig Jahre später taucht ein Mann auf, der die alten Wunden erneut aufreißt: Er behauptet zu wissen, was damals mit Sarah geschah …

Rezension
Sarah, Maeve, Liz und Julie - alle vier Studentinnen in Galway - warten auf 
die Ergebnisse ihrer Nachprüfungen. Um sich die Zeit zu verkürzen und
sich einfach abzulenken und zu erholen, verbringen die vier ein 
gemeinsames Wochenende in einem kleinen malerisch
gelegenen Cottage in den Hügeln von Westirland.

Es gibt nur eine goldene Regel: bloß kein Wort über die Prüfungen und 
nach Möglichkeit auch keins über Männer.
 
Dieses Wochenende wird den jungen Frauen für immer im Gedächtnis bleiben
... zu mindestens Maeve, Liz und Julie. Denn Sarah verschwindet spurlos...

25 Jahre später meldet sich ein Mann bei der Polizei, der behauptet zu
wissen, was damals geschah. Und damit wird die Vergangenheit noch
einmal aufgewühlt. Alles was verdrängt und vergessen wurde, wird
wieder an die Oberfläche gezerrt. Kommt nun endlich die Wahrheit
ans Licht? ...

Fazit
Vorab erst einmal: dieses Buch bekommt von mir 7 von 5 Sternen und 
das liegt nicht daran, dass wir selber schon einmal in Irland waren und
auch mal einen Nachmittag in Galway verbracht haben.

Nein, das Buch ist einfach klasse. Die Geschichte ist rund und gut
ausgearbeitet. Die einzelnen Charaktere sind sehr gut gezeichnet.
Ihre Gedanken, ihre Gefühle, ihr Verhalten - alles ist nachvollziehbar.
Nicht immer sympathisch, aber verständlich.

In Rückblenden wird von damals erzählt. Stück für Stück baut sich
- wie bei einem Puzzle - ein Bild von der damaligen Zeit auf, was die
jungen Frauen antrieb, was sie beschäftigte, worum sie sich sorgten.

Mit dem Auftauchen des Mannes bei der Polizei erwacht in den Dreien
die Vergangenheit erneut und auch die Angst die Wahrheit zu erfahren.
Die Spannung wird dabei so gut aufgebaut, dass ich selber kurz davor
war, ans Ende des Buches zu blättern, um endlich alles zu erfahren.

Für mich: Ein absolut toller Roman mit einer rund-durchdachten
spannenden Geschichte, die ein paar Tage nachhallt.

Danke an Siobhan MacDonald für das Schreiben dieses tollen Buches!

Viele Grüße von der Numi

Samstag, 6. Juni 2015

Hachz -

da sind doch diese Woche ein paar 
Rezensionsexemplare reingeflattert...


und am Secondhand-Bücherladen konnte ich trotzdem
mal wieder nicht 'einfach so' vorbei gehen.


Das Leben stellt einen doch immer vor Herausforderung in
denen ich gerne jämmerlich versage ;0)

Viele Grüße von der Numi

Dienstag, 2. Juni 2015

Tralalaaaalaaaaa

Wer viel liest, braucht auch viel Nachschub - entweder aus dem Internet, dem
örtlichen Buchhandel (da gab es den ersten Teil aus der Korittki-Reihe von Eva Alstädt
zur Zeit zu einen Sonderpreis)...


oder man bummelt am Wochenende mal über einen Flohmarkt ;0)


Nee wat is dat schöööön!
Viele Grüße von der Numi

Montag, 1. Juni 2015

Rezension: Frau Maier sieht Gespenster

von Jessica Kremser, erschienen bei Pendragon.


Erschienen am 02. März 2015
Taschenbuch
ISBN-13: 978-3-865324-55-9

Inhalt laut Verlag
Eigentlich hätte Frau Maier allen Grund zufrieden zu sein, denn sie hat eine neue
Arbeitsstelle gefunden – im prächtigen Schloss auf einer Insel im Chiemsee.

Doch kaum hat sie ihren Dienst angetreten, stolpert sie auch schon über Ungereimtheiten –
und bald auch über eine Leiche. Und damit nicht genug: Frau Maier wird das Gefühl nicht
los, ständig Gespenster zu sehen. Denn wer könnte die Gestalt sonst sein, die ihr als
König Ludwig II. verkleidet nachstellt? Und wer flüstert ständig ihren Namen?

Frau Maier will sich keinesfalls in die laufenden Ermittlungen einmischen, aber sie hat
für Verbrechen einfach eine zu gute Nase und ihre Neugierde ist mehr als geweckt.

Rezension
Im Schloss auf der Insel im Chiemsee werden in der Hochsaison zusätzliche
Reinigungskräfte benötigt und Frau Maier hatte das Glück eine dieser Stellen
zu bekommen. Eigentlich ein Grund zum Feiern, aber irgendwie hat sie ein
komisches Gefühl. Das liegt aber wahrscheinlich nur daran, dass alles neu
sein wird, die Kollegen, die Fahrt zur Arbeit mit dem Touristendampfer
und außerdem wird ihre Katze ja ab jetzt den ganzen Tag allein sein...

Wie sich herausstellt ist der Chef zwar ein wenig... launisch, aber die neuen
Kollegen sind dafür sehr nett, allen voran die Vroni, die ihr auch direkt
die Angst vor Gespenstern nimmt. Das was Frau Maier da gesehen hat, 
den König Ludwig, der immer noch durch sein Schloss wandelt, ist nichts
weiter als der Konny - einer der Mitarbeiter, der den König verehrt und
sich gerne als Ludwig verkleidet - natürlich zum Leidwesen des Chefs.

Von daher scheint doch alles ganz gut zu sein, denkt sich Frau Maier ...
bis zu dem Morgen, als sie den toten Konny im Schloss findet!

Fazit
 Vorab erst einmal: Irgendwann schnappe ich mir die Frau Maier und
dann setze ich sie in einen Sessel - natürlich mit einem Teller Keksen
und einer Kanne beruhigend Kamillentee auf dem Tischchen nebenan
und dann bekommt sie von mir eine Wolldecke umgelegt und DIE
werde ich am Fußboden fest-tackern - sodass die liebe Frau Maier
da nicht mehr weg kommt.

Natürlich gebe ich ihr auch noch Strickzeug oder so etwas und lege ihr
ihre Lieblingsplatte von Elvis auf - das ist ja klar. ABER Frau Maier
wird sich nicht ein Stück mehr aus dem Sessel heben können - haaa.

Und wisst Ihr warum? Das Ganze dient nur und ausschließlich meiner 
Herzinfarkt-Prophylaxe - denn Frau Maier macht mich richtig wuschig!!!

Immer und immer wieder nimmt ihre Neugier überhand. Nie hört
sie auf meine gutgemeinten Ratschläge - z.B. 'Geh da nicht hin',
'Pass auf, die kommen', 'Renn weg - los REEEEENN'.

Alles das nutzt nichts - Frau Maier hört einfach nicht.

Was ich eigentlich damit sagen möchte: auch der dritte Teil um Frau Maier
 (nein, den Vornamen kenn ich nicht) ist einfach klasse!!!

Sympathische Charaktere, eine spannende Geschichte, ein toller Krimi
und eine Frau Maier, die eigentlich eine ganz nette Omi ist ;0)

Meine absolute Leseempfehlung habt Ihr und ich hoffe, dass ganz bald
ein nächster Teil auf den Markt kommt!

Hier noch die Links zu Teil 1 und 2:


Viele Grüße von der Numi 

Rezension: Gnadenort

von Anton Leiss-Huber, erschienen bei Ullstein.


Erschienen am 06.02.2015
Taschenbuch, Broschur
240 Seiten
ISBN-13 9783548286174
Inhalt laut Verlag

Die Jugendliebe Maria im Kloster, ganz Altötting übervölkert mit eigenwilligen Pilgern und

der alte Wirt Bichler ermordet in der Kirchenbank. Die Rückkehr in seinen oberbayerischen

Heimatort hat sich Kommissar Max Kramer beschaulicher vorgestellt. Denn, Himmel hilf,

der tote Wirt sorgt für weitaus mehr Unfrieden in dem frommen Wallfahrtsort, als es der

lebende getan hat. Zum Glück hat Max tatkräftige Hilfe: Novizin Maria kennt sich aus mit

dem Neid, den Lügen und Intrigen hinter dem katholischen Anstrich. Ungünstig nur, dass

das alte Feuer bei den gemeinsamen Ermittlungen ganz heftig zu glimmen beginnt 

Rezension
Nachdem Kommissar Max Kramer in München bei der Sitte und in der
 Abteilung für Brandfälle gearbeitet hat, lässt er sich in seine alte Heimat
Altötting zum Kommissariat für Straftaten gegen Leib und Leben versetzen.

Einiges hat sich seit seinem Weggang verändert. Vor allem ist seine
Ex-Freundin plötzlich Schwester Maria Evita, Novizin des Klosters 
- recht gewöhnungsbedürftig :0)

Als dann der alte Bichlerwirt in der Kirche röchelt von seinem Sitzplatz

rutscht und anschließend tot auf dem Boden liegt, bekommt Max allerhand
zu tun - sein erster Fall. 'Über die Toten nichts schlechtes ', aber so ein
angenehmer Zeitgenosse scheint der alte Knabe nicht gewesen zu sein.

Max kann vom Glück reden, das er spätestens bei der zweiten Leiche
eine 'Spionin' innerhalb der Klostermauern an seiner Seite hat. Ohne
Maria Evitas Hilfe sehen es nicht so gut für die Ermittlungen aus...

Fazit
Altötting - ein Wallfahrtsort, Pilger wohin das Auge schaut, inclusive der
passenden Devotionalienläden mit hohlen Heiligenfiguren in denen man seinen
Schnaps... äh seine heilende Tees und Liköre direkt aus dem Kloster umfüllen
kann. Dazu echt bayrische - vielleicht leicht skurrile Charaktere, ob es der 
Monsignore ist, seine recht fürsorgliche Haushälterin oder die Nonnen des 
Klosters sind - etwas schräg, aber liebenswert.

 Das Lesen ist auf jeden Fall ein kurzweiliges Vergnügen und ich könnte mir
vorstellen, dass es nicht bei diesem einen Fall bleibt - schließlich braucht Max
noch ein wenig Übung im Ermitteln von Mordfällen und es scheint so,
als ob auch Schwester Maria Evita nicht abgeneigt wäre ...
also weiter zu ermitteln :0)

Viele Grüße von der Numi