Donnerstag, 26. März 2015

Rezension: Der Schneegänger

von Elisabeth Herrmann, erschienen im Goldmann-Verlag.


Erschienen am 26. Januar 2015
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
448 Seiten
ISBN: 978-3-442-31386-0 

Beschreibung des Verlags

Vier Jahre sind seit dem Verschwinden des kleinen Darijo vergangen. Damals forderten die Erpresser eine Million Lösegeld. Doch die Familie des Jungen ist arm. Sollte der Sohn des Multimillionärs Reinartz an seiner Stelle entführt werden? Als im kältesten Winter seit Jahrzehnten das Skelett des Jungen entdeckt wird, muss die junge Polizistin Sanela Beara, inzwischen Studentin an der Polizeihochschule, dem Vater die schlimme Nachricht überbringen. Die Begegnung mit dem gutaussehenden Biologen löst nicht nur Gefühle, sondern auch Zweifel in ihr aus. War es wirklich eine Entführung? Alle Beteiligten verschanzen sich hinter einer Mauer des Schweigens. Für Sanela Beara gibt es nur eine Chance, Licht ins Dunkel zu bringen: Als verdeckte Ermittlerin nimmt sie die Rolle des Hausmädchens in der schwerreichen Familie Reinartz ein – denselben Platz, den auch Darijos Mutter Lida einst innehatte ...

Rezension
Nicht nur Schnee und Eis lassen Kälte aufziehen, als Lutz Gehring am
frühen Morgen zu einem Skelettfund im Grunewald gerufen wird. Bei der
Leiche handelt es sich um einen etwa acht- bis zehnjährigen Jungen.
Gehrings Befürchtung, das es sich um den - vor vier Jahren - entführten
Darijo Tudor handelt, bewahrheitet sich recht schnell
und er starb keines natürlichen Todes!

Die Entführer hatten damals ein Lösegeld von einer Million gefordert,
obwohl für Darijos Eltern, beide aus armen Verhältnissen, eine solche
Summe niemals aufzubringen war. Oder sollte eventuell gar nicht
Darijo entführt werden, sondern der Junge, der mit ihm zusammen 
war - der Sohn eines Multimillionärs?

Gehring merkt schnell, dass alle Beteiligten von damals mauern.  Jeder
erzählt eine andere Geschichte, aber niemand scheint die Wahrheit 
zu sagen. Erst als Sanela Beara als verdeckte Person bei der Familie
unterkommt, scheinen sie bei den Ermittlungen weiterzukommen.
Aber wer könnte den kleinen Jungen getötet haben?

Fazit
Der erste Fall für Gehrke/Beala 'Das Dorf der Mörder' hatte mir
in seiner ruhigen und doch spannenden Art sehr gut gefallen und
auch der zweite Teil steht ihm in nichts nach.

Immer weiter näherte man sich der Wahrheit - dem was damals
wirklich geschah und welche Auswirkungen und Veränderungen sich 
daraus für die beteiligten Menschen ergaben.

Auch der zweite Teil ist flüssig und spannend geschrieben und auch
dieses Buch kann man wieder nur schlecht aus der Hand legen.
Die Ungewissheit schlägt einen in ihren Bann und die
Spannung hält von Anfang bis zum Ende an.

Ich bin schon gespannt auf den dritten Teil, der hoffentlich
nachfolgt!

Viele Grüße von der Numi

1 Kommentar:

  1. ui, das hörtsich ja klasse an! genau was für mich! Danke für den Tipp!

    herzlichste Grüße, Gute Besserung und ein schönes Wochenende
    Martina

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