Montag, 16. März 2015

Rezension: abgemurkst

Maggie Abendroth und das gefährliche Fischen im Trüben
von Minck & Minck, erschienen im Droste-Verlag.


Taschenbuch
4. Auflage 2013
348 Seiten
ISBN 978-3-7700-1280-0 

Beschreibung des Verlags
Ihr Aufenthalt im schönen Kurort Bad Camberg endet alles andere als entspannend. Bei einer Schnitzeljagd durch den Wald wird eine abgehackte Hand gefunden, die bei Maggie, wie üblich, zunächst nur mäßiges Interesse weckt. Zurück in Bochum gibt es statt erholsamer Nachkur noch mehr rätselhafte Todesfälle. Als auch noch ein alter Schulfreund von Maggie tot aufgefunden wird, muss sie sich ernsthaft Sorgen machen, denn ihre Fingerabdrücke sind am Tatort. Mit ihrem Sinn für rabenschwarzen Humor schicken die beiden Bochumer Autorinnen ihre widerspenstige Maggie Abendroth auf eine aberwitzige „Tour de Force“.

Rezension
 Was tut man nicht alles für freie Kost und Logis? Maggie Abendroth - immer
 noch Single, nicht nur arbeits- sondern vorrübergehend auch noch wohnungslos
- übernimmt den Job einer 'Kur-Begleiterin' für die Oma ihres Freundes Winnie.

Zum Abschluss der Kur sollte in der Schatztruhe, die bei der stattfindenden
Schnitzeljagd gefunden werden soll, eigentlich ein toller Gewinn stecken, aber
stattdessen enthält sie 'nur' eine abgetrennte Hand. Kann ja mal passieren...

Als Maggie und Oma Blaschke allerdings wieder Zuhause in Bochum sind,
steigt die Anzahl der Todesfälle in ihrem Umkreis immer weiter an.
(Keine Sorge: hier handelt es sich jeweils um 'komplette' Leichen ;0)

Eigentlich will sich Maggie ja gar nicht einmischen, aber als Winnie -
seines Zeichens Kommissar - sie und ihre Freundin Wilma verdächtigt
etwas mit dem Mord an ihrem alten Schulfreund zu tun zu haben,
reicht es Maggie. Jetzt macht sie sich selbst auf die Suche...

Fazit
Das Gleiche, wie beim ersten Teil um Maggie Abendroth (totgeplegt),
gilt auch für diesen zweiten Band: Ja ich weiß, man sollte bei Todesfällen
nicht breit grinsen und schon gar nicht, wenn es sich dabei um Mord
oder eine abgehackte Hand handelt. Aber was hätte ich denn tun sollen?

Dabei kommt das Buch eigentlich erst ganz ruhig und entspannt daher,
sodass man schon fast das Gefühl hat keinen Krimi zu lesen. Aber dann
geht die Fahrt auf einmal los - und das in einer Hightech-Achterbahn
in Kombination mit der Wilden-Maus ;0)

Der flüssige Schreibstil, die ganz leicht skurrilen Charaktere, der
Ruhrpott-Slang von Oma Blaschke und ihren Stammkunden... -
all das ergibt für mich ein kurzweiliges humorvolles und doch
spannendes Lesevergnügen, dass nach mehr ruft
- der nächste Teil wartet schon auf mich ;0)

Viele Grüße von der Numi

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen