Donnerstag, 26. März 2015

Rezension: Der Schneegänger

von Elisabeth Herrmann, erschienen im Goldmann-Verlag.


Erschienen am 26. Januar 2015
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
448 Seiten
ISBN: 978-3-442-31386-0 

Beschreibung des Verlags

Vier Jahre sind seit dem Verschwinden des kleinen Darijo vergangen. Damals forderten die Erpresser eine Million Lösegeld. Doch die Familie des Jungen ist arm. Sollte der Sohn des Multimillionärs Reinartz an seiner Stelle entführt werden? Als im kältesten Winter seit Jahrzehnten das Skelett des Jungen entdeckt wird, muss die junge Polizistin Sanela Beara, inzwischen Studentin an der Polizeihochschule, dem Vater die schlimme Nachricht überbringen. Die Begegnung mit dem gutaussehenden Biologen löst nicht nur Gefühle, sondern auch Zweifel in ihr aus. War es wirklich eine Entführung? Alle Beteiligten verschanzen sich hinter einer Mauer des Schweigens. Für Sanela Beara gibt es nur eine Chance, Licht ins Dunkel zu bringen: Als verdeckte Ermittlerin nimmt sie die Rolle des Hausmädchens in der schwerreichen Familie Reinartz ein – denselben Platz, den auch Darijos Mutter Lida einst innehatte ...

Rezension
Nicht nur Schnee und Eis lassen Kälte aufziehen, als Lutz Gehring am
frühen Morgen zu einem Skelettfund im Grunewald gerufen wird. Bei der
Leiche handelt es sich um einen etwa acht- bis zehnjährigen Jungen.
Gehrings Befürchtung, das es sich um den - vor vier Jahren - entführten
Darijo Tudor handelt, bewahrheitet sich recht schnell
und er starb keines natürlichen Todes!

Die Entführer hatten damals ein Lösegeld von einer Million gefordert,
obwohl für Darijos Eltern, beide aus armen Verhältnissen, eine solche
Summe niemals aufzubringen war. Oder sollte eventuell gar nicht
Darijo entführt werden, sondern der Junge, der mit ihm zusammen 
war - der Sohn eines Multimillionärs?

Gehring merkt schnell, dass alle Beteiligten von damals mauern.  Jeder
erzählt eine andere Geschichte, aber niemand scheint die Wahrheit 
zu sagen. Erst als Sanela Beara als verdeckte Person bei der Familie
unterkommt, scheinen sie bei den Ermittlungen weiterzukommen.
Aber wer könnte den kleinen Jungen getötet haben?

Fazit
Der erste Fall für Gehrke/Beala 'Das Dorf der Mörder' hatte mir
in seiner ruhigen und doch spannenden Art sehr gut gefallen und
auch der zweite Teil steht ihm in nichts nach.

Immer weiter näherte man sich der Wahrheit - dem was damals
wirklich geschah und welche Auswirkungen und Veränderungen sich 
daraus für die beteiligten Menschen ergaben.

Auch der zweite Teil ist flüssig und spannend geschrieben und auch
dieses Buch kann man wieder nur schlecht aus der Hand legen.
Die Ungewissheit schlägt einen in ihren Bann und die
Spannung hält von Anfang bis zum Ende an.

Ich bin schon gespannt auf den dritten Teil, der hoffentlich
nachfolgt!

Viele Grüße von der Numi

Montag, 23. März 2015

Rezension: Das Lied von Eis und Feuer

Band 4 -Die Saat des goldenen Löwen
von George R.R. Martin, erschienen bei blanvalet.


Erschienen am 19. September 2011
Paperback, Klappenbroschur
672 Seiten
ISBN: 978-3-442-26821-4

Info des Verlags
Bürgerkrieg zerreißt das Reich Westeros, und der junge grausame König Joffrey Baratheon hält die Schwestern Sansa und Arya Stark als Geiseln, um ihren Bruder zur Treue zu zwingen. Während die ältere Sansa versuchen will, das beste aus der Situation zu machen, entscheidet sich Arya zur Flucht. Doch der Weg zu ihrer sicheren Heimat in Winterfell ist lang, und die verschiedenen Parteien, die im Bürgerkrieg aufeinanderprallen, sind nicht die einzige Gefahr für das junge Mädchen …
 
Rezension

Die Zustände in ganz Westeros verschlimmern sich immer weiter.
Nord kämpft gegen Süd, West gegen Ost, Brüder bekämpfen sich
gegenseitig - alles durch die Gier auf den Thron und
die damit verbundene Macht.

 Sansa - immer noch die Verlobte von Prinz Joffrey, der seinen wahren
Charakter als psychopathisches Muttersöhnchen nun vollends offenbart
- bemüht sich weiterhin am leben zu bleiben.

Ihre jüngere Schwester Arya hat das gleiche Ziel, allerdings unter ganz
anderen Voraussetzungen. Immer wieder wechselt sie ihren Namen und
ihre Geschichte, bemüht nach Möglichkeit unsichtbar zu bleiben
und doch alles in der Hoffnung nach Hause - nach Winterfell -
zurückzukehren.

Tyrion, die rechte Hand in Königsmund, der Vorkehrungen für den Fall
eines Angriffes treffen muss, versucht gleichzeitig seinen Neffen König 
Joffrey und seine Schwester Prinzregentin Cersei unter  Kontrolle 
zu halten, die mit ihren Eskapaden und Rängeschmiedereien
 ein Unheil nach dem Nächsten anrichten.

Aber nicht nur innerhalb von Westeros brodelt es. Daenerys Targaryen -
sucht weiterhin nach einer Möglichkeit zurückzukehren nach Westeros
um ihren rechtmäßigen Anspruch auf den Thron geltend zu machen.
Und seit dem ihre Drachen geboren wurden und nun langsam
heranwachsen haben sich ihre Chancen um einiges verbessert :0)

Fazit
Auch der vierte Teil steht seinen Vorgängern in nichts nach. Eine
derartige Sogwirkung ist absolut grandios. Die Geschichte lässt einen
einfach nicht los und bisher hab ich noch nicht einmal auch nur einen
Anflug von Langeweile oder Desinteresse verspürt.

Im Gegenteil. Es bleibt spannend und das von Anfang bis Ende.
Charaktere, die hinzukommen, fügen sich nahtlos in die Geschichte
ein und die, von denen man sich verabschieden muss oder auch darf,
gehen im Einklang davon.

 Ich war und bleibe absolut begeistert und kann nur jedem empfehlen
einfach mal in den ersten Teil reinzuschauen und sich eventuell
auch so begeistern zu lassen!

Viele Grüße von der Numi 

Freitag, 20. März 2015

Nu hat es mich erwischt.

Ich hatte ja gehofft, wenn ich den Virus gar nicht beachte, dann
sieht er mich auch nicht - tja Hustekuchen - im wahrsten Sinne.
Seit gestern zähle ich mich nun zu den Hustinettenbären
und den Schniefschlumpfen ... so ein....schade aber auch!

  Das Einzige was mich heute aufrecht erhält, ist die Gewissheit,
das Lesen mich echt weiter bringt *hihi* - also ich mein jetzt meine
Paleo-Bücher. Freitags ist ja mein 'Ich trau mich-auf-die-Waage-Tag'
 und heute morgen waren es minus 11,8 kg - das find ich guuuut!
:0)

Ach ja und der Postbote hat meine Rudolf-das-Renntier-Nase
heute auch zu Gesicht bekommen - aber, nur ganz kurz.

Teil 5 und 6 von 'Das Lied von Eis und Feuer'...


und ein Buch von J.K. Rowling - diesmal ohne Harry Potter -
dafür unter einem Pseudonym geschrieben.


Viele Grüße von der Numi,
die sich jetzt wieder auf der Couch lang macht und
sich unter ihre Decke kuschelt - gähn...

Mittwoch, 18. März 2015

Rezension: Die Lichtung

von Linus Geschke, erschienen bei ullstein.


Erschienen am 10.10.2014
Taschenbuch, Broschur
Band 1
384 Seiten
ISBN-13 9783548286365
Inhalt laut Verlag
Sommer 1986: Eine Kölner Clique verbringt ein Party-Wochenende in einer Blockhütte im Bergischen Land. Zwei Tage lang Bier, Musik, Baggersee und Flirts. Am Ende sind zwei junge Menschen tot – das Mädchen vergewaltigt und erstochen, der Junge brutal erschlagen. Der Doppelmord wird nie aufgeklärt. Der Kölner Zeitungsredakteur Jan Römer soll Jahre später über den ungelösten Kriminalfall schreiben. Römer erinnert sich gut, denn das Wochenende im Wald war das Ende seiner Jugend – er gehörte selbst zu jener Clique. Gemeinsam mit seiner besten Freundin Mütze will er herausfinden, was damals wirklich geschah. Zu spät merkt er, in welche Gefahr er sich dadurch bringt...
Rezension
 Jan Römer - Journalist seines Zeichens - soll zum Thema Zeitgeschichte
über einen ungeklärten Mordfall von 1986 aus dem Bergischen Land
berichten. Damals wurden zwei junge Menschen ermordet aufgefunden;
der Täter konnte allerdings nicht ermittelt werden.

In dem Moment in dem Jan die Akte in den Händen hält, stürmen plötzlich
lang verdrängte Erinnerungen auf ihn ein. Er kann sich nicht nur an den
Fall von damals erinnern, nein - er gehörte zu der Clique, zu der auch
die beiden Toten gehörten. Er war an diesem Tag dabei, der eigentlich
so schön anfing und dann so schrecklich endete. Der Tag, der nicht
nur sein Leben für immer veränderte.

Jan weiß, dass jetzt endlich die Zeit gekommen ist, das damalige
Geschehen zu verarbeiten. Er muss sich einfach an alles erinnern,
Kontakt zu seinen alten Freunden aufnehmen und herausfinden, was
damals wirklich geschah. Zur Seite steht im dabei seine beste
Freundin Mütze. Allerdings merken die beiden schnell, dass
sie mit ihrer Recherche gefährlichen Boden betreten.

Fazit
Was für ein tolles Buch - ich bin absolut begeistert. Vom ersten
Satz an fühlte ich mich mitgezogen - zum Teil sogar in meine
eigene Vergangenheit.

Jan erinnert sich an die Zeit von 1986 - damals waren die Jungs
und Mädels in der Clique 16 - 17 Jahre alt. Er erinnert sich, was
sie unternommen haben, wie sie zueinander standen, was zwischen
ihnen vorging, wie sie ihre Tage verbrachten - bis zu diesem
Wochenende - bis zu diesem Abend an dem das Unglück geschah.

1986 war ich selber 18 Jahre alt. Ich hab damals die gleiche Musik
gehört, wir haben z.T. die gleichen Dinge unternommen, die Jungs
fuhren sogar die gleichen Maschinen ;0)

Von daher hat mich das Buch nicht nur in Jans sondern auch in
meine Vergangenheit mitgenommen - das war 'ganz nebenbei'
noch ein zusätzliches Highlight.

Der Schreibstil ist flüssig, die Figuren sind gut gezeichnet, die
Sprünge von der Gegenwart in die Vergangenheit und zurück
sind gelungen, die Spannung steigt kontinuierlich bis zum Schluss.

Für mich ein absolut toller Kriminalroman - und da er als Band 1
deklariert ist, hoffe ich, das noch mehr davon aus der Feder
von Herrn Geschke erscheinen werden!

Viele Grüße von der Numi

Dienstag, 17. März 2015

Rezension: Ostseesühne

von Eva Almstädt, erschienen bei Bastei-Lübbe.


Ersterscheinung: 15.04.2014
Taschenbuch
367 Seiten
ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-16928-3

Beschreibung des Verlags
Im Feuerlöschteich auf einem Bauernhof entdeckt ein Postbote eine halb verweste männliche Leiche. Von den Bewohnern des Hofes, einem Ehepaar und seinem 16-jährigen als zurückgeblieben geltenden Sohn, fehlt jede Spur. Pia Korittki übernimmt die Ermittlungen - und findet heraus, dass vor Jahren ein merkwürdiges Gerücht im Dorf kursierte, dem jedoch nie jemand nachgegangen ist: Auf dem Hof soll damals ein Mädchen gefangen gehalten worden sein ...
Rezension
Eigentlich ist die Familie Fuhrmann immer zuhause oder zumindest
einer von ihnen. Aber heute ist niemand auf dem Hof zu finden. Den
einzigen, den der Postbote entdecken kann, ist ein halbverwester 
Leichnam im Feuerlöschteich des Hofes...
Pia Korittki und ihre Kollegen vom K1 Lübeck übernehmen die Ermittlung.
Diese gestalten sich allerdings nicht einfach. Zunächst weiß niemand,
 um wenn es sich bei dem Toten handelt. Die Bewohner des Hofes bleiben
weiterhin verschwunden und das einzige, was im Dorf zu erfahren ist,
sind Gerüchte um die Familie. Angeblich hielten sie auf dem Hof vor
einiger Zeit ein Mädchen gefangen.
Ist an dem Gerücht etwas dran? Und wenn, hat es etwas mit dem Toten
im Löschteich zu tun? Und wo ist die Familie Fuhrmann?

Fazit
Dieses ist bereits der neunte Fall um Pia Korittki - für mich allerdings erst 
der Erste. Der Quereinstieg in die Reihe war aber absolut problemlos.

Die Figuren sind sehr gut gezeichnet, die Atmosphäre stimmt, der
Schreibstil ist sehr flüssig und die Spannung und auch die Neugierde
steigern sich während des Lesens kontinuierlich.

Das Verhältnis zwischen den Ermittlungen und dem privaten Teil
sind absolut stimmig, sodass man auch einen Einblick in Pias
Leben und ihre Probleme grade als alleinerziehende Mutter
in diesem eher familienunfreundlichem Job erhält.
Schade war für mich nur die Auflösung des Falls - da hätte ich mir
etwas psychologisch komplexeres vorgestellt...aber man kann
sich ja den Täter/die Täterin/die Täter nicht selber aussuchen ;0)
Viele Grüße von der Numi

Montag, 16. März 2015

Rezension: abgemurkst

Maggie Abendroth und das gefährliche Fischen im Trüben
von Minck & Minck, erschienen im Droste-Verlag.


Taschenbuch
4. Auflage 2013
348 Seiten
ISBN 978-3-7700-1280-0 

Beschreibung des Verlags
Ihr Aufenthalt im schönen Kurort Bad Camberg endet alles andere als entspannend. Bei einer Schnitzeljagd durch den Wald wird eine abgehackte Hand gefunden, die bei Maggie, wie üblich, zunächst nur mäßiges Interesse weckt. Zurück in Bochum gibt es statt erholsamer Nachkur noch mehr rätselhafte Todesfälle. Als auch noch ein alter Schulfreund von Maggie tot aufgefunden wird, muss sie sich ernsthaft Sorgen machen, denn ihre Fingerabdrücke sind am Tatort. Mit ihrem Sinn für rabenschwarzen Humor schicken die beiden Bochumer Autorinnen ihre widerspenstige Maggie Abendroth auf eine aberwitzige „Tour de Force“.

Rezension
 Was tut man nicht alles für freie Kost und Logis? Maggie Abendroth - immer
 noch Single, nicht nur arbeits- sondern vorrübergehend auch noch wohnungslos
- übernimmt den Job einer 'Kur-Begleiterin' für die Oma ihres Freundes Winnie.

Zum Abschluss der Kur sollte in der Schatztruhe, die bei der stattfindenden
Schnitzeljagd gefunden werden soll, eigentlich ein toller Gewinn stecken, aber
stattdessen enthält sie 'nur' eine abgetrennte Hand. Kann ja mal passieren...

Als Maggie und Oma Blaschke allerdings wieder Zuhause in Bochum sind,
steigt die Anzahl der Todesfälle in ihrem Umkreis immer weiter an.
(Keine Sorge: hier handelt es sich jeweils um 'komplette' Leichen ;0)

Eigentlich will sich Maggie ja gar nicht einmischen, aber als Winnie -
seines Zeichens Kommissar - sie und ihre Freundin Wilma verdächtigt
etwas mit dem Mord an ihrem alten Schulfreund zu tun zu haben,
reicht es Maggie. Jetzt macht sie sich selbst auf die Suche...

Fazit
Das Gleiche, wie beim ersten Teil um Maggie Abendroth (totgeplegt),
gilt auch für diesen zweiten Band: Ja ich weiß, man sollte bei Todesfällen
nicht breit grinsen und schon gar nicht, wenn es sich dabei um Mord
oder eine abgehackte Hand handelt. Aber was hätte ich denn tun sollen?

Dabei kommt das Buch eigentlich erst ganz ruhig und entspannt daher,
sodass man schon fast das Gefühl hat keinen Krimi zu lesen. Aber dann
geht die Fahrt auf einmal los - und das in einer Hightech-Achterbahn
in Kombination mit der Wilden-Maus ;0)

Der flüssige Schreibstil, die ganz leicht skurrilen Charaktere, der
Ruhrpott-Slang von Oma Blaschke und ihren Stammkunden... -
all das ergibt für mich ein kurzweiliges humorvolles und doch
spannendes Lesevergnügen, dass nach mehr ruft
- der nächste Teil wartet schon auf mich ;0)

Viele Grüße von der Numi

Samstag, 14. März 2015

Wenn man...

schon nicht zur Buchmesse kommt, dann muss es auch so gehn!


;0)
Viele Grüße von der Numi

Donnerstag, 12. März 2015

Rezension: Das Lied von Eis und Feuer

Band 3 - Der Thron der sieben Königreiche
von George R.R. Martin, erschienen bei blanvalet.


Erschienen am 21. Juni 2011
Paperback, Klappenbroschur
576 Seiten
ISBN: 978-3-442-26822-1

Info des Verlags
Nach dem Tod seines Vaters ist es an dem erst fünfzehnjährigen Robb Stark, die Herrschaft über Winterfell und damit über den ganzen Norden von Westeros anzutreten. Robb kämpft noch um die Anerkennung und den Respekt seiner Untertanen, da bricht im Reich ein Bürgerkrieg aus. Für Robb stellt sich allerdings kaum die Frage, auf welcher Seite er kämpfen wird, denn der junge König Joffrey Baratheon hält seine Schwestern als Geisel. Und während das Reich zerbricht, wächst im eisigen Norden eine viel größere Gefahr heran …

  
Rezension
Der König ist tot. Lang lebe der König?
Nein - hier heißt es eher: Lang leben die Könige.

Seit Robert Baratheons Tod erhebt nicht nur Joffrey einen Anspruch auf den
eisernen Thron. Sein Bruder Stannis - als der 'legitime Erbe' möchte die 
Herrschaft genauso übernehmen, wie sein jüngerer Bruder Renley. Robb
Stark ist nun der König des Nordens, im hohen Norden existiert ein König-
hinter-der Mauer und nicht zu vergessen Daenerys Targaryen, die den Thron
ihres Vaters unbedingt zurückerobern möchte.

 In ganz Westeros herrscht Unruhe und Krieg; Schlachten werden geschlagen;
Männer, Frauen und Kinder sterben. Niemand will nachgeben, jeder 
versucht das Spiel um die Throne zu gewinnen.

Fazit
Ich bleibe dabei: Die bisher beste Serie, die ich gelesen habe!

Es bleibt weiterhin spannend. Wer ist Freund, wer ist Feind?
Und hat man jemanden zu den Freunden gezählt, bleibt es dann auch dabei
oder beruhte alles nur auf einer Intrige, einer Lüge oder einem Irrtum?

Da sind einem die Menschen, die abwarten um sich 'hinterher' auf die
Seite des Gewinners zu schlagen, fast lieber... aber nur fast,
denn auf diese kann sich ebenfalls niemand verlassen.  

 Sobald ich einen Charakter/Protagonisten in Sicherheit 'weiss', schlägt jemand -
 oder auch das Schicksal - genau bei demjenigen zu und plötzlich dreht
sich das gefährliche Karussell erneut in eine unbestimmte Richtung.

Die Entwicklung der einzelnen Figuren ist immens. Was der Einzelne
aushalten muss und kann, wie sie oder er damit umzugehen lernt
und wie das Schicksal den Menschen verändern kann...aber nicht muss.

Ihr merkt: Ich bin immer noch begeistert und empfehle diese
Serie allen Leserinnen und Lesern von Büchern!

Viele Grüße von der Numi 

Mittwoch, 11. März 2015

Heute...

kam ein Rebuy-Päckchen und ein bisserl was war auch für mich :0)


Viele Grüße von der Numi

Montag, 9. März 2015

Rezension: Der Tote in der Grube

von Helene Wiedergrün, erschienen bei Gmeinder.


Erschienen im Juni 2014
 nur als E-Book
265 Seiten
ISBN 978-3-7349-9248-3

Beschreibung vom Verlag
Das Wissen um einen Mord in den 50er-Jahren lässt der alten oberschwäbischen Dorfhebamme Apollonia Katzenmaier keine Ruhe. Bevor sie stirbt, will sie ihr Gewissen erleichtern und ihrer gleichnamigen Nichte alles erzählen. Doch ehe sie den Mörder verraten kann, erleidet sie einen Zusammenbruch. Ihre Nichte Polli, Journalistin aus Konstanz, beginnt nun selbst in dem alten Fall zu recherchieren. Und bald schon wird sie von der Vergangenheit eingeholt …

Rezension
Apollonia Katzenmaier - mittlerweile über 90 Jahre alt - trägt seit vielen
Jahren ein Geheimnis mit sich herum. Um es nicht mit ins Grab nehmen zu
müssen, beschließt sie es ihrer Nichte - ebenfalls eine Apollonia Katzenmaier,
liebevoll Polli genannt -  anzuvertrauen.

Bei jedem ihrer Treffen erzählt Apollonia ihr mehr von den 'alten Zeiten',
als sie als junge Frau als Hebamme im Ort unterwegs war und wann und
wie man damals eine Leiche in der alten Grube gefunden hatte. Aber bevor
sie Polli den Mörder verraten kann, landet die alte Frau plötzlich
mit einem akuten Zusammenbruch im Krankenhaus.

Polli lässt die ganze Geschichte einfach nicht zur Ruhe kommen. Sie beschließt
weiter zu recherchieren und herauszufinden, was damals wirklich passiert ist.
Aber das scheint nicht jedem zu gefallen...

Fazit
Die Idee zu diesem Krimi finde ich gelungen. Die Rückblenden in die
50er Jahre lassen Stück für Stück ein Bild darüber entstehen, was
damals wirklich passierte und wie es zu dem Mord kam.

Etwas unglaubwürdig empfand ich nur, wie sehr Polli in die spätere
Ermittlung mit einbezogen wird. Das hat der Geschichte für mich einen
leichten Knick gegeben.

Ansonsten war das Buch flüssig zu lesen und auch durchaus spannend
geschrieben mit der ein oder anderen ungeahnten interessanten Wendung.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternchen!
Viele Grüße von der Numi

Rezension: Paleo - Power every day

von Nico Richter und Michaela Schneider, erschienen im christian-Verlag.



Hardcover
224 Seiten
ISBN-13: 978-3-86244-754-1

Beschreibung des Verlags
Paleo ist mehr als moderne Steinzeiternährung. Paleo ist ein Lebensgefühl! Nico Richter beantwortet im Nachfolgeband seines Bestsellers die Frage: Wie integriere ich Paleo ganzheitlich in meinen Alltag? 120 neue Rezepte (wie immer gluten- und laktosefrei), lassen sich ganz einfach im Baukastenprinzip zu alltagstauglichen Menüs zusammenstellen. Darüber hinaus geht es um Bewegung in der Natur, erholsamen Schlaf und den richtigen Umgang mit Stress.

Rezension
Dieses Buch versucht herauszufordern. Nicht nur die Ernährung sollte auf Paleo
umgestellt werden, sondern der komplette Lebensstil (heute Lifestyle genannt :0).
Was kann ich also - neben der Ernährung - positives für mich tun?
Was tut mir und meinem Körper gut?
Eat, move, sleep, feel sind in diesem Fall die Antworten.

Daneben gibt es dann 120 'neue' Rezepte und auch hier wieder: unkompliziert,
wenige Zutaten, aber absolut lecker und auch für Nicht-Köche, wie mich
einfach und schnell umzusetzen!

Auch hier, wie im ersten Buch, sind die meisten Rezepte für 2 bis 4 Portionen
und alle mit einer Angabe der Zubereitungszeit und der Nährwertangaben,
also Kilokalorien, Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate.

Fazit
Im ersten Teil 'Paleo - Power for life' - ging es ja hauptsächlich um den
vierwöchigen Einstieg in die Paleo-Ernährung, also praktisch um den
Zeitraum, den der Körper braucht um erst einmal zu entgiften. Hier geht
es um die Motivation am Ball zu bleiben und darum das Konzept von
Paleo ins komplette Leben zu integrieren.

Der Wohlfühl-Teil ist kurz und knackig gehalten. Eigentlich weiß ja jeder, das
Stress ungesund ist und man sich mehr bewegen sollte etc. und doch ist es
gut, das Ganze noch einmal zu verinnerlichen.

Der Rezeptteil ist wie schon oben beschrieben einfach klasse und
vorallem schmecken die Gerichte (wieder) richtig lecker !

Also: auch für das zweite Buch wieder beide Daumen nach oben!
Viele Grüße von der Numi

Samstag, 7. März 2015

Ich freu mich!

Nu habe ich den zweiten und dritten Teil über Frau Maier (vom ersten
Teil war ich absolut begeistert), das neue Buch von Elisabeth Herrmann
(von ihr hatte mir 'Das Dorf der Mörder' sehr gut gefallen) und eins, bei
dem mir die Beschreibung zugesagt hatte!

 
 Ob das so mit dem SuB-Abbau wirklich klappt? ;0)
Viele Grüße von der Numi

Mittwoch, 4. März 2015

Nee wat is dat schöööön!

Ich liebe es, wenn der Postmann klingelt und heute hat er mir
nur gesunde Sachen mitgebracht !!!

Zwei Krimis - damit das Herz mal rasen kann - (obwohl ich bei dem vierten Teil 
 der Loretta-Luchs-Reihe wahrscheinlich wieder herzhaft lachen muss), 
ein Buch zum stauen und lachen ...


und neue Paleo-Bücher. 


Da sag noch mal Jemand, lesen würde nichts verändern - tze. Zumindest unsere
Eßgewohnheiten sind nun anders und unsere Küche ist viel, viel bunter ;0)



Viele Grüße von der Numi
und nein aus den ganzen Krimis hab ich nichts umgesetzt ... bisher ;0)

Montag, 2. März 2015

Rezension: Frau Maier fischt im Trüben

von Jessica Kremser, erschienen bei Pendragon.


Originalausgabe
4. Auflage
Frau Maiers erster Fall
PB
312 Seiten
ISBN: 978-3-86532-340-8

Beschreibung des Verlags
Frau Maier lebt mit ihrer Katze in einem kleinen Haus am Chiemsee. Eigentlich ist die ältere Dame die Ruhe in Person. Doch als sie an einem ganz normalen Montagmorgen eine Frauenleiche am Ufer findet, ist nichts mehr so, wie es war: Ein nächtlicher Besucher schleicht um ihr Haus und hinterlässt unheimliche Nachrichten, die Schwester der Ermordeten wird bedroht und eine weitere Leiche lässt nicht lange auf sich warten. Weil die Polizei sie für senil hält, ermittelt Frau Maier auf eigene Faust und bringt sich dabei in höchste Gefahr …

Rezension
Frau Maier - eine ältere Dame - entdeckt am Ufer ihres geliebten Chiemsees
etwas, das wirklich gar nicht da hingehört - die Leiche einer jungen Frau. Ohne
Umwege macht sie sich auf, um die Polizei zu informieren, aber als die eintrifft
ist die Leiche spurlos verschwunden.

Schnell findet Kommissar Brandner des Rätsels Lösung. Die alleinstehende
Alte hat eine blühende Phantasie und möchte einmal im Leben im Mittelpunkt
 stehen. Aber nicht mit ihm - schnell verlässt er mit seinen Leuten den
'nicht vorhandenen Tatort'.

Frau Maier hat indes ganz andere Sorgen. Bedeutet das Verschwinden der
Leiche, das der Täter sie bei der Entdeckung der selbigen gesehen hat?
Weiß er, wer sie ist? Als nachts jemand um ihr einsam am See gelegenen 
Häuschens schleicht, ist sie sich sicher.

Der Täter auf ihrer Spur und die Polizei, die ihr kein Wort glaubt. Was 
bleibt Frau Maier da anderes übrig, als sich selbst um diese Angelegenheit
zu kümmern? Sie ist es ja gewohnt ohne Hilfe zu Recht zu kommen.

Fazit
Was für ein toller Krimi! Frau Maier habe ich direkt und ohne Umwege
sofort in mein Herz geschlossen.

Die Charaktere sind lebensnah und lebendig gezeichnet. Das Dorf mit
seinen Menschen, die Frau Maier noch immer als 'Zugezogene' ansehen;
die Art, wie sie sich durch ihr Leben schlägt und auch das warum wirkt
einfach echt und macht sie sehr sympathisch.

Das Buch kommt ohne Brutalität, Blut und Gewaltverherrlichung daher
und schafft es trotzdem spielend leicht Spannung zu erzeugen und zu
halten. Also diese Art von Spannung, bei der man ins Buch ruft: Lauf weg,
geh nicht dahin, pass auf - er ist doch genau da - aaaaaaaaahhhhhhhhhhhh!!!

Was ich damit eigentlich sagen möchte: Ich hatte Herzklopfen beim Lesen
und durch die recht kurz gehaltenen Kapitel, hab ich es kaum aus der Hand
 legen können (ein Kapitel kann ich noch lesen... ok noch eins... etc.)

Meine beiden Daumen sind senkrecht erhoben für Frau Maier
und ich bin froh, dass es erst der erste Teil war und zumindest
noch zwei weitere Teile darauf warten, gelesen zu werden ;0)

Viele Grüße von der Numi