Sonntag, 22. Februar 2015

Rezension: Das Dorf der Mörder

von Elisabeth Herrmann, erschienen im Goldmann-Verlag.


Erschienen am 11. August 2014
Taschenbuch, Klappenbroschur
480 Seiten
ISBN: 978-3-442-48114-9

 Beschreibung des Verlags
An einem warmen Frühlingstag im Mai ereignet sich ein unfassbarer Mord im Berliner 
Tierpark. Als Sanela Beara, eine junge Streifenpolizistin, am Schauplatz eintrifft, herrscht
Aufruhr. Nur wenige Tage später wird der Öffentlichkeit die geständige Mörderin Charlie
Rubin präsentiert, doch Beara hat Zweifel. Auch der Psychologe Jeremy Saaler, der an 
einem Gutachten über Charlies Zurechnungsfähigkeit beteiligt ist, will nicht an Rubins 
Schuld glauben. Beide hegen den Verdacht, dass der Mord mit Charlies Kindheit in 
einem kleinen Dorf in Brandenburg verknüpft ist. Eine düstere Fährte führt sie nach
Wendisch Bruch – ins Visier eines Gegners, der die Totenruhe im Dorf um
jeden Preis bewahren will ...
 
Rezension 
Eine Leiche wird im Gehege der Pekari-Schweine im Berliner Tierpark entdeckt.
Der Tote wurde den Schweinen 'zum Fraß vorgeworfen'. Schnell wird die Täterin
gefunden - Charlie Rubin -, die nach ihrem Geständnis kein einziges Wort mehr
von sich gibt. Erst als Professor Brock mit einem Gutachten über die junge Frau
beauftragt wird, scheint sein Assistent Jeremy Saaler zu ihr durchdringen zu können.

Weder die Streifenpolizistin Sanela Beara, noch Jeremy glauben an die einwandfreie
Schuld Charlies. Könnte sie die grausame Tat wirklich begangen haben? Und wenn,
wäre es ihr im Alleingang gelungen? Oder hatte sie eventuell Hilfe von jemandem?
Wie kam es überhaupt zu der Tat? Alle Fäden scheinen zurück in das Dorf zu führen,
in dem Charlie bei ihrer Familie aufwuchs. Aber was geschah in dem heute fas
verlassenem Dorf? Kann es sein, das die damaligen Geschehnisse
bis heute nicht vergessen wurden? Und nicht verziehen?

Fazit
 Ein spannender, teilweise bedrückender Roman, der das menschliche Verhalten
recht schonungslos aufdeckt. Schritt für Schritt nähert man sich dem Motiv.
Dem Grund, warum alles so kam, wie es kam.

Immer wieder stellt man sich die Frage: Wie konnte es..., Warum hat niemand...
Was hättest du... und man hofft inniglich, das nie jemals...

Ein gutes Buch, das einen immer weiter in seinen Bann schlägt. Ein Buch, das
man höchst ungern aus der Hand legt, weil man unbedingt wissen möchte, wie
es weitergeht. Spannend und flüssig geschrieben. Meine beiden Daumen sind oben!

Viele Grüße von der Numi

1 Kommentar:

  1. Das Buch habe ich auch schon zuhause liegen. Dann kann ich mich ja drauf freuen ;-).
    Ich war bei der Lesung von Elisabeth Herrmann und habe es mir dort signieren lassen ;-)

    Liebe Grüße,
    Vanessa

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