Dienstag, 25. November 2014

Rezension: Vogelfrei

von Felicitas Gruber, erschienen im Diana-Verlag.


Erschienen am 11 August 2014
TaschenbuchBroschur
304 Seiten
ISBN: 978-3-453-35793-8

Beschreibung
Der Herbst hält Einzug in München und bringt mit kräftigen Böen gleich drei
Leichen auf Dr. Sofie Rosenhuths Seziertisch: Einen Selbstmörder, dessen Witwe
erstaunlich wenig Trauer zeigt, eine Frau, in deren Brustkorb eine Glasfeile steckt,
und einen Priester, der vom Turm der Mariahilfkirche in den Tod gestürzt ist.
Die Rechtsmedizinerin glaubt, eine Verbindung zwischen den Fällen zu erkennen,
doch ihr Ex, Hauptkommissar Joe, schaltet viel zu lang auf stur und ermittelt in eine
 ganz andere Richtung. Und da Joe sein Madl immer noch liebt, aber leider nur
selten auf Sofie hört, muss sie am Schluss Kopf und Kragen riskieren, damit bei
der Polizei was vorwärtsgeht …

Rezension
Kurz hintereinander landen drei Leichen im Münchener Institut für Rechtsmedizin:
Ein angeblicher Selbstmörder, dessen Frau sich aber sicher ist, das sich ihr Mann
niemals selbst umgebracht hätte. (Abgesehen davon hätte es viel schlimmer
kommen können, wenn z.B. ihrem heiß-geliebten Mops etwas passiert wäre.)
 Eine Frau, deren eigene Glasfeile in ihrem Brustkorb steckt und dann noch ein
Pfarrer, der vom Turm seiner Pfarrkirche stürzte.

Natürlich haben die Fälle nichts miteinander zu tun... oder vielleicht doch ?!?
Sofies Nasenflügel beginnt zu kribbeln...

Privat hat Sofie es da viel einfacher. Da gibt es immerhin nur zwei Männer ;0)

Da ist einmal Joe - ihr Exmann und Hauptkommissar -, der sie immer noch
liebt und bei dessen Blick Sofie regelmäßig weiche Knie bekommt.
(Dieser Haderlump... dieser Mistkerl... dieser... )

Zum anderen ist da der gutaussehende, charmante Polizeireporter Charly
Loessl, mit dem Sofie zu gern ihre Zeit verbringt und der sich schwer
in sie verliebt hat.

Natürlich haben auch diese beiden Männer nichts miteinander zu tun...
oder ist das hier vielleicht auch anders ?!?

Fazit
Den ersten Teil um Dr. Sofie Rosenhut 'Die kalte Sofie' hatte ich bereits
gelesen und war begeistert. Dem entsprechend habe ich mich auf den zweiten
Fall schon richtig gefreut und ich wurde absolut NICHT enttäuscht !

Auch hier ist die Mischung zwischen einem gut durchdachten Fall, der Spannung
und dem Privatleben der Protagonisten wieder hervorragend gelungen.
Diesmal gibt es etwas weniger von Tante Vroni zu lesen, aber dafür
mehr von Sofies Arbeitskollegen - und das ist durchaus lesenswert :0)

Am Ende bleibt eigentlich nur eine Frage offen ...
aber die Antwort ist eine andere Geschichte und dafür muss ich,
genau wie alle anderen Leser nun auf den dritten Teil warten - hachz...
;0)

Viele Grüße von der Numi
PS. Hinter dem Pseudonym Felicitas Gruber verbergen sich übrigens die 
Autorinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch, die beide in München leben.

1 Kommentar:

  1. Danke für die Rezi - merke mir das Buch für meinen SuB vor.
    Liebe Grüße, Inge

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