Montag, 10. November 2014

Rezension: Der Fall Moriarty

von Anthony Horowitz, erschienen im Insel-Verlag.


Erschienen: 28.10.2014
Gebunden
341 Seiten
ISBN: 978-3-458-17612-1 

Beschreibung
Die Londoner Unterwelt ist in Aufruhr, die Gerüchteküche brodelt: Der gefürchtete amerikanische Gangster Clarence Devereux will seine Geschäfte nach England ausdehnen. Auch Professor Moriarty, einst der große Gegenspieler Sherlock Holmes‘, soll seine Hände im Spiel haben – aber ist er nicht tragisch ums Leben gekommen? Und welche Rolle spielt der undurchsichtige Detektiv Chase? Der Machtkampf der Giganten des Verbrechens fordert seine Opfer – als in London eine grausam zugerichtete Leiche gefunden wird, macht sich Inspector Jones von Scotland Yard daran, die Machenschaften des Amerikaners aufzudecken. Eine blutige Spur führt von den Docks bis in die Katakomben des Smithfield Meat Market. Kann es sein, dass Moriarty doch noch lebt? 

Rezension
Alles beginnt nach dem tragischen Zusammenstoß von Sherlock Holmes und 
seinem 'Erzfeind' Professor Moriarty an den Reichenbachfällen, bei dem beide...
oder einer von beiden... oder keiner von beiden ... ums Leben kamen. 

Der amerikanische Gangsterboss Clarence Devereux, der sich anscheinend mit
Moriarty zusammentun wollte, versucht nun die Londoner Unterwelt an sich
zu reißen und das mit allen Mitteln.

Scotland Yard beauftragt Inspector Athelney Jones sich um diese Angelegenheit
zu kümmern. Jones, der bei früheren Fällen Bekanntschaft mit Sherlock Holmes
geschlossen hatte - und in den Erzählungen von Dr. Watson nicht grade gut davon
kam - hat sich mittlerweile bemüht, sich die Vorgehensweise des legendären 
Holmes anzueignen und zu übernehmen.

Von Anfang an - seit der Leichenbeschau von Professor Moriarty (?) in der
Schweiz - steht ein Mann an seiner Seite: Frederick Chase - Beauftragter
der Agentur Pinkerton New York. Gemeinsam wollen sie
Clarence Devereux das Handwerk legen.

Fazit
Mein erster Gedanke: Was für ein Buch !!!
Beim Auspacken war ich schon begeistert von dem Leineneinband. So
ein Buch habe ich schon sehr lange nicht mehr in der Hand gehabt.

Von der ersten Seite an wuchs meine Begeisterung - schön aussehen allein
reicht ja nun wirklich nicht aus. Aber was Anthony Horowitz da aus
der Feder geschlüpft ist, ist für mich ein hervorragendes Buch.

Eine intelligente, brillante Story, ein flüssiger Schreibstil, die Protagonisten
sind sympathisch bzw. unsympathisch. Die Atmosphäre ist einfach stimmig,
sodass man direkt ins alte London mit seinen Kutschen, Straßenlaternen,
seinem Nebel und den bösen Buben eintaucht - aber nicht alles ist so,
wie es zu sein scheint!

Hut ab für Anthony Horowitz und bitte noch sehr viel mehr davon !!!
Von mir bekommt das Buch 7 von 5 Sternen  :0)

Viele Grüße von der Numi

Kommentare:

  1. Oh, wie toll. Ein Buch, genau nach meinem Geschmack! DANKE, das muss ich unbedingt lesen!!!

    Ganz herzliche Grüße
    Martina

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  2. 7 von 5 - das will was heißen. Werde das Buch auf meine Liste setzen.
    Danke für die Rezi.
    Liebe Grüße, Inge

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