Sonntag, 30. November 2014

Nachschub...

Ich mag es, wenn der Postbote große Braune Umschläge bringt!
;0)


Sieht das nicht ... appetitlich aus ?!?!


Normalerweise lese ich nach dem Auspacken immer schon mal die ersten
Absätze um einen Eindruck zu bekommen. Hier war es direkt das erste Kapitel.
;0)

Ich freu mich drauf !
Viele Grüße von der Numi

Freitag, 28. November 2014

Rezension: Schulsachen

von Veronika Aydin & Kerstin Klamroth, erschienen beim Sutton Verlag.


Erschienen am 01.03.2013 
Broschur
224 Seiten
ISBN: 978-3-95400-140-8

Beschreibung
Auf dem Gelände des renommierten Prinz-von-Nassau-Gymnasiums entdeckt ein Hund die Leiche eines Schülers. Der Vater des Opfers ist unzufrieden mit dem Vorgehen der Polizei und will mithilfe einer Privatdetektivin, die sich in Hofheim auskennt, den Mörder seines Sohnes finden.
Doch Elfriede Schmittke entspricht so gar nicht seinem Bild von einer erfolgreichen Ermittlerin: vollschlank, chaotisch, verarmt, allein erziehend und ihre Berufserfahrung bei der Polizei liegt auch schon fünfzehn Jahre zurück … Nur mit Mühe kann Elfriede ihn überreden, sie für zwei Tage zu engagieren. Diese Chance lässt sie sich nicht entgehen: Resolut und hartnäckig stöbert sie hinter den Kulissen des Schulalltags. Sie stößt auf Gewalt, Mobbing, Erpressung und Hass. Der Polizei ist sie schnell ein Stück voraus. Wenn da nur nicht Tante Ingeborg wäre, die sich ungefragt bei Elfriede einquartiert hat und ihr Privatleben gehörig durcheinanderbringt.

Rezension
Elfriede Schmittke lebt mit Ihrem Sohn Oliver nach der Trennung von Ihrem
Exmann in sehr bescheidenen Verhältnissen. Der Zug donnert zwischendurch
direkt neben der neuen Wohnung vorbei und Geld ist eher Mangelware.

Dann taucht der Vater eines ermordeten Schülers, der mit der Arbeit der Polizei 
überaus unzufrieden ist, bei Ihr auf. Er sucht einen ansässigen Privatdetektiv, der
in der Lage ist den Mörder zu finden. Leider macht Elizabeth und ihr Umfeld nicht
grade den besten Eindruck, aber trotz allem ist er bereit sie erst einmal für zwei
Tage mit den Ermittlungen zu beauftragen.

Endlich ein Hoffnungssteifen am Horizont und so macht sich Elisabeth mit
vollem Einsatz an die Arbeit. Und das, was sie alles herausfindet ist nicht das,
was man von normalen Schülern an einer normalen Schule erwartet...

Fazit

Vorab: Man darf sich hier weder vom Cover noch vom Titel blenden lassen !

Dies ist der erste Teil um Elisabeth Schmittke. Den Zweiten - Bestattungsfragen -
hatte ich vor kurzem gelesen und war so begeistert, das ich mir nun auch
den Ersten vorgenommen habe - und ich muss sagen: Klasse!

Auf der einen Seite ist da Elfriede, die leicht übergewichtige Privatdetektivin,
die früher als Polizisten gearbeitet hat, aber das ist nun 15 Jahre her. Oliver -
ihr Sohn - kommt mit der Trennung seiner Eltern nicht gut zurecht und bittet
Tante Ingeborg um Hilfe, die natürlich prompt erscheint und sich bei den
beiden einquartiert und hilft, wo sie nur kann.

Auf der anderen Seite dreht es sich bei dem Mord und den Ermittlungen um
einen gut durchdachten Kriminalfall. Die Vorkommnisse an der Schule, das
Verhalten von Lehrer, Schülern, Eltern etc. sind durchaus ernst zu nehmen.
An einigen Stellen war ich wirklich erschreckt und im Ganzen bin
ich sehr froh, dass es bei uns damals nicht so war !!!

Als für mich beide Daumen hoch für 'Schulsachen' und auch für
'Bestattungsfragen' und ich freu mich sehr auf den nächsten Teil!

Viele Grüße von der Numi

Dienstag, 25. November 2014

Rezension: Vogelfrei

von Felicitas Gruber, erschienen im Diana-Verlag.


Erschienen am 11 August 2014
TaschenbuchBroschur
304 Seiten
ISBN: 978-3-453-35793-8

Beschreibung
Der Herbst hält Einzug in München und bringt mit kräftigen Böen gleich drei
Leichen auf Dr. Sofie Rosenhuths Seziertisch: Einen Selbstmörder, dessen Witwe
erstaunlich wenig Trauer zeigt, eine Frau, in deren Brustkorb eine Glasfeile steckt,
und einen Priester, der vom Turm der Mariahilfkirche in den Tod gestürzt ist.
Die Rechtsmedizinerin glaubt, eine Verbindung zwischen den Fällen zu erkennen,
doch ihr Ex, Hauptkommissar Joe, schaltet viel zu lang auf stur und ermittelt in eine
 ganz andere Richtung. Und da Joe sein Madl immer noch liebt, aber leider nur
selten auf Sofie hört, muss sie am Schluss Kopf und Kragen riskieren, damit bei
der Polizei was vorwärtsgeht …

Rezension
Kurz hintereinander landen drei Leichen im Münchener Institut für Rechtsmedizin:
Ein angeblicher Selbstmörder, dessen Frau sich aber sicher ist, das sich ihr Mann
niemals selbst umgebracht hätte. (Abgesehen davon hätte es viel schlimmer
kommen können, wenn z.B. ihrem heiß-geliebten Mops etwas passiert wäre.)
 Eine Frau, deren eigene Glasfeile in ihrem Brustkorb steckt und dann noch ein
Pfarrer, der vom Turm seiner Pfarrkirche stürzte.

Natürlich haben die Fälle nichts miteinander zu tun... oder vielleicht doch ?!?
Sofies Nasenflügel beginnt zu kribbeln...

Privat hat Sofie es da viel einfacher. Da gibt es immerhin nur zwei Männer ;0)

Da ist einmal Joe - ihr Exmann und Hauptkommissar -, der sie immer noch
liebt und bei dessen Blick Sofie regelmäßig weiche Knie bekommt.
(Dieser Haderlump... dieser Mistkerl... dieser... )

Zum anderen ist da der gutaussehende, charmante Polizeireporter Charly
Loessl, mit dem Sofie zu gern ihre Zeit verbringt und der sich schwer
in sie verliebt hat.

Natürlich haben auch diese beiden Männer nichts miteinander zu tun...
oder ist das hier vielleicht auch anders ?!?

Fazit
Den ersten Teil um Dr. Sofie Rosenhut 'Die kalte Sofie' hatte ich bereits
gelesen und war begeistert. Dem entsprechend habe ich mich auf den zweiten
Fall schon richtig gefreut und ich wurde absolut NICHT enttäuscht !

Auch hier ist die Mischung zwischen einem gut durchdachten Fall, der Spannung
und dem Privatleben der Protagonisten wieder hervorragend gelungen.
Diesmal gibt es etwas weniger von Tante Vroni zu lesen, aber dafür
mehr von Sofies Arbeitskollegen - und das ist durchaus lesenswert :0)

Am Ende bleibt eigentlich nur eine Frage offen ...
aber die Antwort ist eine andere Geschichte und dafür muss ich,
genau wie alle anderen Leser nun auf den dritten Teil warten - hachz...
;0)

Viele Grüße von der Numi
PS. Hinter dem Pseudonym Felicitas Gruber verbergen sich übrigens die 
Autorinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch, die beide in München leben.

Samstag, 22. November 2014

Krawuuuuuuuummmmmmm...

Es ist vollbracht !!!
Naja... es sind auf jeden Fall schon mal alle Sachen von dort nach hier 
gewandert ... also natürlich nicht von allein, aber ... Ihr wißt schon,
was ich meine ;0)

Nach gut 10 Stunden Schlaf ging es heute morgen dann frisch, fromm,
fröhlich, frei ans auspacken und NEIN, es ist noch nicht alles erledigt.
Aber dafür gibt es ja noch ein morgen und übermorgen usw. :0)

Und unser Postbote hat dafür gesorgt, das ich nicht nur Pakete öffnen
durfte - nö - er hat mir auch zwei dicke Umschläge gebracht - nett oder?!!

Einmal vom Rowohlt-Verlag, bei denen ich ein Leseexemplar von diesem Buch
gewonnen habe. (Passend zu diesem Buch, lagen noch viele bunte Papierschnipsel 
mit im Umschlag. Das ist doch eine süsse Idee, oder?!


Und dann noch mal diese beiden Bücher - auf die ich auch schon sehr gespannt bin!


So und nun gehen Göga und ich über zum vegetarischen Fernsehen und
dem vollen Couch-Quäl-Programm ! *Gähn*

Viele Grüße von der Numi
PS: Vegetarisches Fernsehen? Heißt einfach stocksteif, wie Brokkoli
vor dem Fernsehen sitzen und reinstarren *Gähn*

Mittwoch, 12. November 2014

Blöder Fehler...

Wir ziehen um - aber das ist nicht der Fehler. Im Gegenteil:
die Freude auf die neue Wohnung ist groß und dort 
warten auch schon Billy´s:


Die hatte ich mir beim Schweden meines Vertrauens bei seiner letzten
Geburtstagsfeier im Angebot gekauft - also auch kein Fehler :0)

ABER in meinem 'jugendlichen Leichtsinn' hab ich mir drei Bücher
beiseitegelegt und vorschnell behauptet: "Die Anderen können alle
eingepackt werden - die Drei reichen während der Zeit" - Pruuuust
wie blöd war das denn ?!?!?


Ich hab wirklich nicht geahnt, das alle drei will-ich-in-einem-Rutsch-
lesen-Bücher sind. Gestern abend sass ich also da.... seufz... ohne was
zu lesen... örks... das ist echt nicht schön - nö - ein richtig blöder Fehler!!!

Könnt Ihr Euch vorstellen, wie ich gestrahlt habe, als es heute geschellt
hat - das musste der Postbote sein .... und ja er war es - mit zwei braunen
Umschlägen in der Hand - FÜR MICH ;0D

Hachz- der Abend ist gerettet !!!


Viele Grüße von der Numi, 
die jetzt beruhigt weiter Kartons einpackt !!!
:0)

Montag, 10. November 2014

Rezension: Der Fall Moriarty

von Anthony Horowitz, erschienen im Insel-Verlag.


Erschienen: 28.10.2014
Gebunden
341 Seiten
ISBN: 978-3-458-17612-1 

Beschreibung
Die Londoner Unterwelt ist in Aufruhr, die Gerüchteküche brodelt: Der gefürchtete amerikanische Gangster Clarence Devereux will seine Geschäfte nach England ausdehnen. Auch Professor Moriarty, einst der große Gegenspieler Sherlock Holmes‘, soll seine Hände im Spiel haben – aber ist er nicht tragisch ums Leben gekommen? Und welche Rolle spielt der undurchsichtige Detektiv Chase? Der Machtkampf der Giganten des Verbrechens fordert seine Opfer – als in London eine grausam zugerichtete Leiche gefunden wird, macht sich Inspector Jones von Scotland Yard daran, die Machenschaften des Amerikaners aufzudecken. Eine blutige Spur führt von den Docks bis in die Katakomben des Smithfield Meat Market. Kann es sein, dass Moriarty doch noch lebt? 

Rezension
Alles beginnt nach dem tragischen Zusammenstoß von Sherlock Holmes und 
seinem 'Erzfeind' Professor Moriarty an den Reichenbachfällen, bei dem beide...
oder einer von beiden... oder keiner von beiden ... ums Leben kamen. 

Der amerikanische Gangsterboss Clarence Devereux, der sich anscheinend mit
Moriarty zusammentun wollte, versucht nun die Londoner Unterwelt an sich
zu reißen und das mit allen Mitteln.

Scotland Yard beauftragt Inspector Athelney Jones sich um diese Angelegenheit
zu kümmern. Jones, der bei früheren Fällen Bekanntschaft mit Sherlock Holmes
geschlossen hatte - und in den Erzählungen von Dr. Watson nicht grade gut davon
kam - hat sich mittlerweile bemüht, sich die Vorgehensweise des legendären 
Holmes anzueignen und zu übernehmen.

Von Anfang an - seit der Leichenbeschau von Professor Moriarty (?) in der
Schweiz - steht ein Mann an seiner Seite: Frederick Chase - Beauftragter
der Agentur Pinkerton New York. Gemeinsam wollen sie
Clarence Devereux das Handwerk legen.

Fazit
Mein erster Gedanke: Was für ein Buch !!!
Beim Auspacken war ich schon begeistert von dem Leineneinband. So
ein Buch habe ich schon sehr lange nicht mehr in der Hand gehabt.

Von der ersten Seite an wuchs meine Begeisterung - schön aussehen allein
reicht ja nun wirklich nicht aus. Aber was Anthony Horowitz da aus
der Feder geschlüpft ist, ist für mich ein hervorragendes Buch.

Eine intelligente, brillante Story, ein flüssiger Schreibstil, die Protagonisten
sind sympathisch bzw. unsympathisch. Die Atmosphäre ist einfach stimmig,
sodass man direkt ins alte London mit seinen Kutschen, Straßenlaternen,
seinem Nebel und den bösen Buben eintaucht - aber nicht alles ist so,
wie es zu sein scheint!

Hut ab für Anthony Horowitz und bitte noch sehr viel mehr davon !!!
Von mir bekommt das Buch 7 von 5 Sternen  :0)

Viele Grüße von der Numi

Sonntag, 9. November 2014

Rezension: Der Junge muss an die frische Luft

Meine Kindheit und ich
von Hape Kerkeling, erschienen bei Piper.


Erschienen am 06.10.2014
Gebunden mit Schutzumschlag
320 Seiten
ISBN: 978-3-492-05700-4
 Das neue Buch von Hape Kerkeling
Mit »Ich bin dann mal weg« hat er Millionen Leser inspiriert, persönliche Grenzen zu überschreiten. Jetzt spricht Hape Kerkeling über seine Kindheit; entwaffnend ehrlich, mit großem Humor und Ernsthaftigkeit. Über die frühen Jahre im Ruhrgebiet, Bonanza-Spiele, Gurkenschnittchen und den ersten Farbfernseher; das Auf und Ab einer dreißigjährigen, turbulenten Karriere - und darüber, warum es manchmal ein Glück ist, sich hinter Schnauzbart und Herrenhandtasche verstecken zu können. Über berührende Begegnungen und Verluste, Lebensmut und die Energie, immer wieder aufzustehen.

»Was, um Himmels willen, hat mich bloß ins gleißende Scheinwerferlicht getrieben, mitten unter die Showwölfe? Eigentlich bin ich doch mehr der gemütliche, tapsige Typ und überhaupt keine Rampensau. Warum wollte ich also bereits im zarten Kindesalter mit aller Macht "berühmt werden"? Und wieso hat das dann tatsächlich geklappt? Nun, vielleicht einfach deshalb, weil ich es meiner Oma als sechsjähriger Knirps genau so versprechen musste ...«

Hape Kerkeling, der mit seinem Pilgerbericht »Ich bin dann mal weg« seine Fans überraschte und Leser jeden Alters begeisterte, lädt auf die Reise durch seine Memoiren ein. Sie führt nach Düsseldorf, Mosambik und in den heiligen Garten von Gethsemane; vor allem aber an die Orte von »Peterhansels« Kindheit: in Recklinghausens ländliche Vorstadtidylle und in die alte Bergarbeitersiedlung Herten-Scherlebeck. Eindringlich erzählt er von den Erfahrungen, die ihn prägen, und warum es in fünfzig Lebensjahren mehr als einmal eine schützende Hand brauchte.

Rezension
Hape Kerkeling beschreibt in seinem Buch genau das, was außen
angekündigt wird - seine Kindheit. Natürlich nimmt er auch Bezug
auf die jetzige Zeit, aber hauptsächlich geht es um ihn und seine nicht
ganz typische Ruhrgebietsfamilie - um seine Eltern, Omas und Opas,
 Cousinen, Tanten und anderen Verwandten und wie er teilweise behütet,
aber auch teilweise sehr ... 'unschön' aufwächst.

Fazit
Ich mag Hape Kerkeling - seinen Humor, seine Fantasiefiguren, aber
auch die Dokumentation "Unterwegs in der Weltgeschichte" hat mir
sehr gut gefallen.

Selbst die Filme, in denen er z.B. Kung-Fu-Panda seine Stimme gibt
oder auch Olaf, den liebenswerten Schneemann in 'Die Eiskönigin'
finde ich - gerade durch seine Stimme - einfach herrlich!


Sein erstes Buch "Ich bin dann mal weg" hab ich lachend und auch
grübelnd verschlungen. So erging es mir auch mit diesem Buch, allerdings
 liefen mir an einigen Stellen auch die Tränen in Strömen herunter.

Seine Beschreibung ist genauso, wie er ist. Humorvoll, authentisch,
intelligent und auch ernst, aber nie vorwurfsvoll. Obwohl er durchaus
den ein oder anderen traurigen Grund gehabt hat, bleibt er trotz allem
in seiner Erzählung liebe- und verständnisvoll.


Von mir gibt es für dieses Buch eine absolute Lese-Empfehlung!!!
Viele Grüße von der Numi

Montag, 3. November 2014

Rezension: Bestattungsfragen

von Veronika Aydin & Kerstin Klamroth, erschienen beim Sutton Verlag.


Erschienen am 19.09.2014
Broschur
216 Seiten
ISBN: 978-3-95400-393-8 

Beschreibung
Dieser Sommer im Taunus ist einfach mörderisch heiß. Bei Tierbestatter Bodo Müller herrscht Hochbetrieb, er muss sich zusätzliche Kühltruhen leihen. Gerade will er einen verschiedenen Boxer zwischenlagern, als ihm statt eines Kaninchens das bleiche Gesicht einer schönen, jungen, aber leider sehr toten Frau entgegenblickt.
Zum Glück ist gerade seine Nachbarin Elfriede Schmittke hereingekommen. Die patente Detektivin wollte sich zwar aus den Ermittlungen der Polizei heraushalten, nur noch lukrative Fälle annehmen, ihr neues Büro in Hofheim genießen und vor allem ihren frischen Verehrer besser kennenlernen.
Aber sie kann doch Bodo nicht im Stich lassen. Und im Grunde sucht sie ja auch nur nach dem verschwundenen Kaninchen. Dass sie dabei auch einiges über die Tote herausfindet, ist reiner Zufall … Zwischen Frankfurter High Society, Hofheimer Kleingewerbe und musikalischen Obdachlosen muss Elfriede so manche finstere Truhe öffnen, bis sie dem Täter auf die Schliche kommt.

Rezension
Hugo, der Sommerferienpflegehund von Elfriede hat sich erkältet. Also macht
sie sich auf dem Weg zu Bodo - einem Bekannten, der nicht nur Tierbestatter
sondern auch Hundebesitzer und -kenner ist. Er müsste ja wissen, was bei einer
Hundeerkältung zu tun ist.

Bei Bodo herrscht Hochbetrieb. "Bei diesem Wetter sterben die Viecher, wie die
Fliegen." Sogar eine zusätzliche Kühltruhe musste er sich ausleihen. Und in die
will er nur noch kurz den letzten Neuzugang - einen Boxer - legen und dann
steht er Elfriede gern zur Verfügung.

Das ändert sich allerdings nach dem Öffnen der Truhe - da liegt statt des
toten Riesenkaninchens eine tote Frau drinnen! Zu dumm, das Elfriede sich
und Ihrer Freundin Carmen, der ermittelnde Polizeibeamtin, versprochen hat,
sich aus der Arbeit der Polizei herauszuhalten.

Das sieht natürlich anders aus, als die trauernden Hinterbliebenen des Riesen-
kaninchens Elfriede beauftragen den Leichnam zu finden. Nun bleibt ihr ja
nichts anderes übrig, als zu ermitteln. Wenn sie dabei über Neuigkeiten
zu der Toten stolpert...  dass ist ja dann reiner Zufall! :0)

Fazit
Auf den ersten Blick ein fluffig-leichter Krimi, den man mal so nebenbei lesen
kann. Das ist er eigentlich auch, aber -für mich- doch überraschend, gelingt es den
beiden Autorinnen Humor, Spannung und einen guten Kriminalroman gekonnt
unter einen Hut zu bringen.

Es ist nicht die Art von angewiderter Spannung, die einem mit klopfendem Herzen
weiterlesen lässt, sondern die Art, bei der die eigene innere Stimme der Protagonistin
zuruft: "Geh da nicht hin - lauf lieber weg - LAUF WEG!

Ich hoffe Ihr wisst, was ich meine... also mir hat dieser Krimi richtig gut gefallen
und ich werde mich nach dem ersten Teil umschauen - das hier war der zweite.

Viele Grüße von der Numi