Samstag, 13. September 2014

Rezension: Schwarze Piste

von Andreas Föhr, erschienen bei KNAUR.


Erschienen am 02.09.2013
Taschenbuch
432 Seiten
 ISBN: 978-3-426-50860-2

Inhalt
Onkel Simmerl ist tot. Seine Asche verstreut Polizeiobermeister Kreuthner auf dem Wallberg – einer jungen Skifahrerin mitten ins Gesicht. Als Wiedergutmachung fährt Kreuthner mit ihr die berüchtigte schwarze Piste ab, die er angeblich bestens kennt. Nur wenig später stapfen sie in der Dunkelheit durch den Schnee und stolpern fast über die gefrorene Leiche einer Frau …

Rezension
Um den letzten Willen seines verstorbenen Onkels zu erfüllen, verstreut 
Polizeiobermeister Kreuthner seine Asche kurz vor Einbruch der Dunkelheit 
vom Wallberg. Um diese Zeit ist dort nichts mehr los und niemand wird ihn
 dabei erwischen ...denkt er. Allerdings streut er die Asche direkt einer 
Skifahrerin ins Gesicht, die ebenfalls die Einsamkeit suchte, allerdings nicht
aus dem gleichen Grund ;0)

Gemeinsam machen die beiden sich auf ihren Skiern auf in Richtung Tal.
Der Herr Kreuthner kennt sich ja hier aus - ja ja... Zumindest versucht er
seine Begleiterin bei Laune zu halten, während sie schon halb verzweifelt
mit Kreuthner durch den dunklen Wald stapft.

'Lustiger Weise' entdecken die beiden auf einer Lichtung einen Schneemann,
der auf einer Bank sitzt. Wer hat den denn da hingesetzt? Als Kreuthner auf
der Suche nach der Nase des Schneemannes den Schnee von seinen Beinen
wischt, stellt er sich noch die Frage, warum ein Schneemann wohl Hosen trägt...

Die Frage, die sich Kommissar Wallner und sein Team stellt, lautet eher:
Hat die junge Frau, die dort zugeschneit auf der Bank sitzt, Selbstmord
begangen oder war es ein Mord?

Erst als die nächste Leiche auftaucht scheint sich diese Frage zu klären,
aber dafür tauchen sehr viele andere Fragen auf !!!

Fazit
Der vierte Krimi um Kommissar Wallner und Polizeiobermeister Kreuthner.
(Man kommt aber ohne Vorwissen jeweils gut in die Geschichte rein). Wenn man 
sich - so wie ich - damit 'abgefunden' hat, das Kreuthner sich nicht sooo unbedingt 
an alle Regeln hält, hat man hier einen richtig guten Krimi in der Hand.

Die Geschichte ist gut durchdacht und jedesmal wenn man meint, man wüsste
oder ahnt zumindest, dreht sich das Ganze doch wieder in eine andere Richtung.

Im vierten Fall gibt es weniger Privates, weniger Wallner, dafür mehr Kreuthner
und viel Spannung - mir hat das Buch sehr gut gefallen !

Viele Grüße von der Numi

Kommentare:

  1. Danke, liebe Numi, für die Rezension.
    Inge

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  2. Hört sich super an!
    und wieder mal ein Buch mehr auf der Liste... für Krimis bin ich immer zu haben!

    Herzlichste Grüße
    Martina

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  3. Hallo Numi,
    Danke, dass du meinen noch so jungen Blog besuchst. ;-)
    Ich habe mich auch gleich bei dir, als Leserin eingetragen, denn ich komme sehr gern wieder.
    Jajaaa, die liebe Tara... ;-))
    glG und einen schönen Sonntag, Manja

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