Dienstag, 30. Dezember 2014

Rezension: Ich töte für Dich

von Heike Blum, erschienen bei Pendragon.


Erschienen am 23.07.2014
Taschenbuch
384 Seiten
ISBN: 978-3-86532-418-4

Beschreibung
Pass auf, was du dir wünschst …
Es könnte wahr werden!

Muriel Ballinger rettet einem Mann das Leben. Kurz darauf wird Muriels verhasste Chefin erschossen. Als wenig später weitere Menschen aus ihrer Vergangenheit und ihrer nächsten Umgebung eiskalt hingerichtet werden, gerät ihr Leben aus den Fugen. Für die Polizei ist sie die Hauptverdächtige. Dabei hat sie keine Ahnung, warum das alles passiert und wer der Mörder ist.
Muriel sieht nur eine Chance: Sie muss den Killer finden.

 Rezension
Zufällig begegnet Muriel in einem Café einem Mann, dem es gar nicht gut geht.
Blass um die Nase, leicht torkelnd - anscheinend hat er einen feucht-fröhlichen
Abend verlebt und das kann ja jedem Mal passieren...

Da Muriel ohne seine Aufmerksamkeit Ihre Autoschlüssel verloren hätte,
bietet sie ihm -mitleidend- an, ihn kurz nach Hause zu bringen.

Hätte sie geahnt, dass sie ihm damit das Leben rettet, weil er nicht betrunken ist,
sondern fast an einer Stichwunde verblutet, hätte sie sich eventuell anders entschieden.

So aber nimmt sie ihn ein Stück mit, er bedankt sich und beide gehen ihrer Wege.
Bis sie 'zufällig' wieder aufeinander treffen im gleichen Café - denn er steht
in Ihrer Schuld. Sie ist seine Lebensretterin.

Fazit
Ein spannendes und doch stellenweise ruhiges Buch mit einer guten und vor allem
gut umgesetzten Idee, dass nach dem Lesen nachhallt.

Hätte man damit rechnen können? Wie würde man selber damit umgehen?
Mein Fazit: Überleg Dir sehr gut, was Du Dir wünschst - jemand könnte
Deine Wünsche wirklich erfüllen...

Die einzelnen Charaktere sind gut beschrieben und Sprünge in die Vergangenheit
des Mannes bringen mehr Klarheit über seine Beweggründe.

Eine etwas andere Geschichte und ein Buch, das man schwer aus der Hand
legen kann, da man einfach wissen möchte, wie es weiter geht.

Und nein, es ist nicht immer leicht nicht zu viel zu verraten :0)
Nur so viel: Das Lesen lohnt sich!

Viele Grüße von der Numi

Samstag, 27. Dezember 2014

Ein bisserl...

was an Nachschub ist in den letzten Tagen noch eingetrudelt.



Und was besonders klasse ist:
Mein Ebook-Reader ist nach den ganzen Umzügen endlich wieder aufgetaucht!
;0) 





 Das neue Jahr kann also kommen -
ich bin erst einmal noch bestens versorgt ;0)
Viele Grüße von der Numi

Freitag, 26. Dezember 2014

Lieber Weihnachtsmann,

vielen, vielen Dank für die tollen Geschenke - vor allem
für die beiden 'magischen Bücherregale'. Da schleiche ich
schon soooo lange drum rum und nu hast du sie mir 
eiiiiinfach mitgebracht !

Ein dicken Drücker an Dich - da hast du mir wirklich eine
dolle Freude mit gemacht !!!



Viele Grüße von der Numi 
und für alle anderen noch einen schöööönen zweiten Weihnachtstag !

PS - Ich denke mal das Du hier mitliest Weihnachtsmann oder 
hat Göga Dir meinen Wunsch verraten?
;0)

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Bei uns...

gab es heute Tandoori-Huhn,


indische Hähnchenschenkel

 
dazu Reis, Chapati


und Raita !


Und es war soooooooooooo yummy !!!


Ach ja - indisches Essen war uns früher FREMD. Wir haben aber die 
OPTION genutzt uns mit ihm BEKANNT zu machen und wir mögen es!

Wenn wir es nicht gemocht hätten, wäre es kein Unglück gewesen - nein 
unsere kleine Welt wäre trotzdem wissensreicher und damit bunter geworden !!!

Und nun wünsche ich Euch allen einen wunderschönen Abend -
heilig oder nicht - aber wundervoll und BUNT!

Viele Grüße von der Numi
(die heute noch Geschenke auspacken darf ;0)

Dienstag, 23. Dezember 2014

Rezension: Und nie sollst du vergessen sein

von Jörg Böhm, erschienen bei G. Braun.


2. Auflage: 27. März 2014
Broschiert
384 Seiten
ISBN 978-3-7650-8426-3

Beschreibung
Für einen Kurzurlaub kehrt Hauptkommissarin Emma Hansen nach Nöggenschwiel zurück. Doch mit der Erholung ist es schnell vorbei, als ein grausamer Mord das Rosendorf im Südschwarzwald erschüttert. Ein alter Bauer wird erschlagen im nahe gelegenen Stausee gefunden. Als wenig später auch noch die Verkäuferin des Dorfladens erdrosselt wird, gehen Polizei und Presse längst von einem Serientäter aus. Aber welchen Zusammenhang gibt es zwischen den Opfern und was haben die Morde mit dem Verschwinden von Emmas Freundin Charlotte vor 15 Jahren zu tun? Als Emma mit eigenen Nachforschungen beginnt, stößt sie auf ein dunkles Geheimnis und erkennt zu spät, dass man die Vergangenheit besser ruhen lassen sollte.

Rezension
Endlich hat Kriminalhauptkommissarin Emma Hansen Urlaub und den verbringt
sie in Nöggenschwiel - DAS Rosendorf im Schwarzwald. Früher verlebte Emma
jedes Jahr einen Großteil Ihrer Ferien mit ihren Eltern und ihrem Bruder dort.
Nur leider ist ihre damalige 'Ferienfreundin' Charlotte nicht mehr aufzufinden
- sie ist vor 15 Jahren plötzlich spurlos verschwunden...

Zeitgleich herrscht in dem ruhigen, beschaulichen Ort Hochbetrieb - zumindest
für die Polizei. Ein als Trinker bekannter Bauer wird erschlagen aufgefunden,
eine Frau wird erdrosselt und keine Spuren weit und breit...

 Und dann ist da noch ER, der seine Rose über alles liebt. Er hegt und pflegt
sie, beschützt und behütet sie ... und das mit allen Mitteln.

Fazit
So soll ein Kriminalroman sein !!!

Genau wie vom zweiten Teil dieser Serie (Und die Schuld trägt deinen Namen)
bin ich auch vom ersten Teil begeistert. Die drei Handlungsstränge verlaufen
absolut passend neben- und später auch miteinander - sodass sich die
Geschichte Stück für Stück aus dem Nebel heraushebt.

Dazu kommt noch, das der Autor - für mich - ein Virtuose der deutschen
Sprache ist - jemand, der die Kunst des Schreibens einfach beherrscht.
 Ihm gelingt es mit einen Worten eine Atmosphäre zu erzeugen, sodass
ich mich selber mitten in der Geschichte wiederfinde.

So was mein ich:
"Die kräftigen Regenschauer des Morgens hatten zwar nachgelassen, aber immer
noch flogen winzige, fast unsichtbare Tropfen, einer schwachen Gischt gleich-
kommend, durch die Luft und benetzten alles mit einer leichten und doch
ausgesprochen unangenehmen Feuchtigkeit."

Mit diesem Buch war ich einfach rundum zufrieden. Ohne unnötige Brutalität
und Grausamkeiten hat man hier einen spannenden, gut-durchdachten Krimi,
der einen vom ersten Wort an mitzieht - einfach KLASSE!!!

(Freu mich schon auf den dritten Teil :0)
Viele Grüße von der Numi

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Ich hab...

nun schon mal zwei Vorsätze für das neue Jahr - und dieses
Mal könnte es sogar wirklich klappen (auf jeden Fall besser
als Abnehmen oder solche Sachen ;0).

Hab mich nämlich für zwei Challenges angemeldet bei

Erstens bei der Goldmann-Challenge...
  

und zweitens bei der Blanvalet-Challenge!


Das Ziel ist es innerhalb des nächsten Jahres (jeweils) 20 Bücher aus dem 
Verlag zu lesen und zu rezensieren.
- Der Verlag muss auf dem Buchcover erkennbar sein.

Das sollte doch eiiiigentlich zu schaffen sein oder? Bei der
Mengen an guten Büchern die bei den Beiden erscheinen!

Bin einfach mal zuversichtlich, dass ich das hinbekomme.
Endlich mal Vorsätze, auf deren Umsetzung ich mich schon richtig freue!
 Viele Grüße von der Numi

Sonntag, 14. Dezember 2014

Dumdidum...

Diesmal waren es 'nur' drei Neue.


:0)

Viele Grüße von der Numi

Samstag, 13. Dezember 2014

Rezension: Vergiss nicht, dass du tot bist

von Angela Mohr, erschienen im Arena-Verlag.
 

Erschienen im Juni 2014
Jugendthriller ab 12 J.
kartoniert
280 Seiten
ISBN  978-3-401-02777-7 

Inhalt
Sabina hat ein zweites Leben geschenkt bekommen. Das neue Herz, das in ihrer Brust schlägt, ist wie ein Wunder. Doch seitdem gehen unheimliche Veränderungen in ihr vor. Veränderungen, die ganz normal sind, sagen die Ärzte. Aber Sabina spürt mit jeder Faser ihres Körpers, dass etwas nicht mit ihr stimmt. Dass jemand hinter ihr her ist – und ihr Kampf ums Überleben noch lange nicht vorbei.

Rezension
Sabina ist erst 15 Jahre alt und wie andere Jugendliche erstellt sie verschiedene
To-Do-Listen. Allerdings sind Ihre Themen anders. Es geht darum, was sie noch
gerne vor ihrem 16ten Geburtstag erlebt und erledigt haben möchte, welche 
Lieder auf ihrer Beerdigung gespielt werden und wer welche Sachen erben soll - 
Sabina ist herzkrank und ohne ein passendes Spenderherz
wird sie nicht mehr lange leben.

Doch dann geschieht das Wunder. Als sie bereits an ein Kunstherz angeschlossen
ist, findet sich endlich ein passendes Herz, das ihr transplantiert werden kann. 
Nun wird alles gut und sie kann aufatmen und 'richtig' leben ... oder etwa nicht?

Dinge verändern sich, Sabina hat das Gefühl verfolgt zu werden - irgendetwas stimmt
doch da nicht ... aber was ? Gut das ihre beste Freundin Yuki ihr zur Seite steht 
und an sie glaubt, denn sonst würde sie noch an ihrem Verstand zweifeln...

Fazit
Ich habe mich an einen Thriller heran gewagt - okay an einen Jugendthriller.
Aber ich muss zugeben, dass die Spannung des Buches für mich ausgereicht 
hat - bin ja eher ein Weichei und lese viel lieber normale Krimis :0)

Aber trotzdem hat mir das Buch gut gefallen. Das Thema Organtransplantation
wird nicht nur beschrieben, sondern auch von unterschiedlichen 
Standpunkten aus beleuchtet.

Die Protagonisten wuchsen mir schnell ans Herz und ich konnte mitfühlen
und auch mitfiebern - die Spannung wird langsam aufgebaut und während
des Lesens gehalten, sodass ich es gern in einem Rutsch durchgelesen hätte.

Für den Einstieg in dieses Genre, für Jugendliche und für Weicheier, wie
mich, ein interessantes, spannendes, kurzweiliges Buch!

Viele Grüße von der Numi

Donnerstag, 11. Dezember 2014

So ein paaaaarr

Bücher passen doch immer noch irgendwohin ..., nech !
Dumdidum ;0)


Viele Grüße von der Numi

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Rezension: Winterapfelgarten

von Brigitte Janson, erschienen beim Ullsteinbuchverlag List.


Erschienen am 10.10.2014
Taschenbuch, Broschur
336 Seiten
ISBN-13 9783548612300

Beschreibung
Claudia Konrad ist außer sich. Mit 51 soll sie plötzlich zu alt sein für ihren Job in einer Parfümerie? Nicht besser geht es ihrer Tochter Jule, die nach einem schrecklichen Unfall kaum noch das Haus verlässt. Ihre Freundin Sara ist dagegen müde – von ihrer langweiligen Ehe. Schluss damit, jetzt wird alles anders, denken sich die Freundinnen und ziehen auf einen Apfelhof im Alten Land. Tolle Idee, aber Gebäude können morsch, Äpfel wurmstichig und attraktive Nachbarn eigenbrötlerisch sein. Die Katastrophe naht. Der Rettungsengel auch. Rentnerin Elisabeth, auf der Flucht vor Altersheim und wohlwollender Verwandtschaft, strandet auf dem Hof und bringt mit viel Charme Ordnung in das Chaos.
Rezension
Vier verschiedene Frauen, vier verschiedene Leben und doch haben sie alle
etwas gemein - sie sind nicht zufrieden mit der jetzigen Situation.

Claudia soll plötzlich zu alt sein für den Job, der Traum ihrer Tochter Jule
ist nach einem Unfall geplatzt und ihre Freundin Sara fühlt sich ungeliebt und
unbeachtet in ihrer Ehe. Und da ist noch Renate, die alles aufgegeben hat für
ihren Mann und die Familie und nun, wo sie nicht mehr 'gebraucht' wird soll
sie auch noch als Gesellschafterin dienen. Allen vieren reicht es - sie
haben etwas Anderes... etwas Besseres verdient.

Mehr oder weniger durch Zufall landen die vier auf einem Apfelhof im 
alten Land. Und nicht nur die vier - nach und nach entwickelt sich der
Hof zu einem Hort für allerlei Lebewesen. Ob es um ein vernachlässigtes
Kind, einen grummeligen Nachbarn, ein dreibeiniges Schaf oder zerrupfte
Hühner geht - alle finden auf dem Hof nicht nur Zuflucht, sondern
ein behagliches Zuhause in dem nicht nur Apfelblüten aufblühen !

Fazit
Was für eine schöne Geschichte - hachz !
Je weiter man liest, desto mehr strahlt einem die Freude aus dem Gesicht.
Ja natürlich ist es nicht alles sooo unbedingt realistisch. Aber muss es das
denn sein? Dafür hat man doch die Realität draußen im wirklichen Leben.
Es ist einfach schön, die Protagonisten dabei zu begleiten, sich selbst zu
finden, wieder zufriedener zu werden und auch zueinander zu finden.

Sie alle sind liebevoll gezeichnet, sodass man sie direkt... oder zu mindestens
etwas später in sein Herz schließt. Das Buch ist so flüssig und leicht 
geschrieben, das man es zwischendurch kaum aus der Hand legen mag.

Das Einzige, womit man leben muss, das man einen unheimlichen
Appetit auf Äpfel bekommt, oder Apfelkuchen, Apfelpfannkuchen etc...
;0)

Von mir eine ganz, ganz klare Empfehlung für den Winterapfelgarten!!!
Viele Grüße von der noch-immer-lächelnden Numi

Dienstag, 9. Dezember 2014

Rezension: Ein toter Mann ist doch kein D-Zug

von Victor Thoma, erschienen beim Berlin Verlag.


Erschienen am 17.02.2014
 Kartoniert
256 Seiten
ISBN: 978-3-8333-0937-3
Beschreibung
Eigentlich wollte Ellermann nur sein Gehalt als Klavierlehrer aufbessern,
indem er ein paar Tage auf Sophia, eine schusselige, aber reizende alte Dame,
 aufpasst. Doch dann ist sie plötzlich verschwunden, und Ellermann wird schlecht
 vor Sorge. Denn auf einmal ist die ganze Stadt in Aufruhr: Jemand überfällt die
örtliche Bank, eine Leiche wird gefunden, es passiert ein mysteriöser Autounfall.
 Und wenn Sophia irgendetwas zustößt, kann sich Ellermann nicht
nur sein Honorar abschminken …

Rezension
Eigentlich wollte Ellermann Konzertpianist werden, das Talent dazu hatte er.
Wenn da nur das Lampenfieber nicht gewesen wäre. Während man ohnmächtig
auf der Bühne liegt, kann man schließlich kein Klavier spielen. Also lebt er nun
mehr schlecht als recht von seinem Verdienst als Klavierlehrer.
So kommt ihm das Angebot, ein paar Tage auf die etwas tüffelige Sofia 
aufzupassen, grade recht - vor allem bei dem guten Honorar!
Wenn er allerdings geahnt hätte, was dabei alles auf ihn zukommt, hätte
er wahrscheinlich einen riiiiiesigen Bogen um das Ganze gemacht.
Das wäre zumindest besser für seinen nervösen Magen gewesen...
So aber fängt es mit dem Verschwinden von Sophia an
und plötzlich hat er es mit einem Toten, einem Bilderdiebstahl, einem
Banküberfall und auch noch mit der Polizei zu tun, die ihn verdächtigt.
Gut das ihm wenigstens seine Haushälterin treu zur Seite steht ...

Fazit
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Ellermanns Therapeuten, der im Laufe
der Jahre schon fast so etwas, wie ein Freund geworden ist. Seine Haushälterin
Martha, Sophia, Sophias Sohn und ihre Nachbarn ... alle Protagonisten sind 
etwas... skurril, liebenswert oder auch nicht - auf jeden Fall undurchschaubar!
Sowohl für Ellermann, als auch für den Leser. 
Sobald man meint, man wüsste... weiß man, 
das man doch daneben liegt!
;0)

Ein echtes, kurzweiliges Lesevergnügen - einfach nur das Buch aufschlagen
zu lesen anfangen und schon beginnt die Fahrt!

Viele Grüße von der Numi

Samstag, 6. Dezember 2014

Üüüüüürgendetwas...

haben wir wohl richtig gemacht.
 
Der Typ mit der Rute hat sich heute nicht blicken lassen, aber
dafür stand für uns beide etwas am Schuhregal !!!

Für Göga stand das da:


und für mich das:
(Hab ich ja vor kurzem 'Der Fall Moriarty' gelesen und war absolut
begeistert - dass muss der Nikolaus mitbekommen haben !)


Von daher verbringen wir heute viiiel Zeit unter der Wolldecke. Göga in Amerika
bei dem Versuch den Zombies auszuweichen und - weit schlimmer - den noch
lebenden Menschen (buuuuaaaaaa - die sind z.T. echt gruselig!!!).

Und ich befinde mich grade unter meiner Decke im alten Land und habe schon
die ganze Zeit richtig Appetit auf einen leckeren Apfel...


Woran das wohl liegen mag ???


Wünsche Euch noch einen wunderschönen Nikolausabend, 
genau so wie Ihr Ihn mögt !!!

Viele Grüsse von der Numi

Freitag, 5. Dezember 2014

Nachschub

Man sollte, wenn man in die Vorschaukataloge der Verlage
schaut, definitiv NICHT auch noch den laufenden Katalog
durchblättern - Nein! Nein! Nein!

Dann kann es nämlich passieren, das der Postbote neben den
ganzen Weihnachtspaketen auch noch Bücher austragen muss.

So erging es diese Woche unserem Postboten und
es tut mir (fast) leid *hihi*.

*hüpf hüpf*.






Hachz - ich freu mich grad, wie Bolle !
;0D

Viele Grüße von der Numi   

Dienstag, 2. Dezember 2014

Rezension: Dunkelsprung - vielleicht kein Märchen

von Leonie Swann, erschienen bei Goldmann.


Erschienen am 10. November 2014
 Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
384 Seiten
ISBN: 978-3-442-31387-7

Beschreibung
Julius Birdwell, Goldschmiedemeister, Flohdompteur und unfreiwilliger Einbruchkünstler,
wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich eine ruhige, unbescholtene Existenz führen
zu können. Doch als seine Flohartisten einem plötzlichen Nachtfrost zum Opfer fallen
und diegeheimnisvolle Elizabeth Thorn in sein Leben tritt, überstürzen sich die Ereignisse.
Ein Magier wird ohnmächtig, eine alte Dame macht sich in einem gestohlenen Lastwagen
davon, ein Detektiv mit Konzentrationsstörungen findet zu einem ungewöhnlichen
Haustier, und Julius sieht sich auf einmal mit existentiellen Fragen konfrontiert:
Wie befreit man eine Meerjungfrau? Wie viele Flöhe passen auf eine Nadelspitze?
Und warum ist das Leben trotz allem kein Märchen? Julius bleibt nichts anderes übrig,
als sich weit über den Tellerrand seiner Welt hinauszulehnen und den Sprung ins
Unbekannte zu wagen. Ein phantastisches Abenteuer beginnt ...

Rezension
Julius Birdwell hätte eigentlich Einbrecher werden sollen, wie alle in seiner
Familie vorher. Aber das liegt ihm einfach nicht. Dafür liebt er die zweite
Familientradition umso mehr - er ist ein leidenschaftlicher Flohzirkusdirektor.

Als Goldschmied ist er in der Lage, seinen Artisten die schönsten Dinge aus
Gold zu fertigen. Ein Streitwagen oder ein Schwert? Bei Julius wird alles
handgefertigt für seine 34 Flohkünstler. Er führt eigentlich ein ruhiges 
und beschauliches Dasein - genau, wie er es mag.

Bis zu dem Tag, als er seine Flöhe durch einen Nachtfrost verliert und
Julius versehentlich in einen Fluss stürzt. Hat ihn tatsächlich eine Nixe
gerettet? Und worüber hat er mit ihr gesprochen? Vor allem: Was hat
er ihr VERsprochen für seine Rettung?

Ohne die Hilfe von der plötzlich auftauchenden Elizabeth (mit dem 
hübschen Lächeln und den Hörnern unter ihrer Mütze) und dem 
unkonzentrierten Detektiv Green (dessen neues Haustier einen SEHR 
gesunden Appetit hat) wäre Julius wahrscheinlich aufgeschmissen, 
aber so ... beginnt eine phantastische Geschichte.

Fazit
Was für ein Buch...
Was für eine Welt...
Was für eine Geschichte !

Von der ersten Seite an, taucht man ein in eine Welt, die eiiiigentlich
unsere ist. Nur das wir Menschen nicht einmal als Randfigur auftauchen.
Oder halt nur die von uns, die sehen ... fühlen... begreifen können,
das es auch noch etwas anderes gibt, als unsere Wirklichkeit.
Der Leser wird mitgenommen auf eine phantastische Rettungsaktion,
bei der man nicht nur um Julius Flöhe bangt, sondern um all die
....Protagonisten, die viel riskieren und auf sich nehmen um
anderen zur Seite zu stehen.

Und wieder einmal merke ich, dass es manchmal nicht einfach ist,
 etwas zu erzählen ohne zuviel zu sagen ;0)

Mir hat das Buch sehr gut gefallen - anders als Andere - 
und richtig gut !

Viele Grüße von der Numi,
die Flöhe gar nicht mehr sooo schlimm findet ;0)

Sonntag, 30. November 2014

Nachschub...

Ich mag es, wenn der Postbote große Braune Umschläge bringt!
;0)


Sieht das nicht ... appetitlich aus ?!?!


Normalerweise lese ich nach dem Auspacken immer schon mal die ersten
Absätze um einen Eindruck zu bekommen. Hier war es direkt das erste Kapitel.
;0)

Ich freu mich drauf !
Viele Grüße von der Numi

Freitag, 28. November 2014

Rezension: Schulsachen

von Veronika Aydin & Kerstin Klamroth, erschienen beim Sutton Verlag.


Erschienen am 01.03.2013 
Broschur
224 Seiten
ISBN: 978-3-95400-140-8

Beschreibung
Auf dem Gelände des renommierten Prinz-von-Nassau-Gymnasiums entdeckt ein Hund die Leiche eines Schülers. Der Vater des Opfers ist unzufrieden mit dem Vorgehen der Polizei und will mithilfe einer Privatdetektivin, die sich in Hofheim auskennt, den Mörder seines Sohnes finden.
Doch Elfriede Schmittke entspricht so gar nicht seinem Bild von einer erfolgreichen Ermittlerin: vollschlank, chaotisch, verarmt, allein erziehend und ihre Berufserfahrung bei der Polizei liegt auch schon fünfzehn Jahre zurück … Nur mit Mühe kann Elfriede ihn überreden, sie für zwei Tage zu engagieren. Diese Chance lässt sie sich nicht entgehen: Resolut und hartnäckig stöbert sie hinter den Kulissen des Schulalltags. Sie stößt auf Gewalt, Mobbing, Erpressung und Hass. Der Polizei ist sie schnell ein Stück voraus. Wenn da nur nicht Tante Ingeborg wäre, die sich ungefragt bei Elfriede einquartiert hat und ihr Privatleben gehörig durcheinanderbringt.

Rezension
Elfriede Schmittke lebt mit Ihrem Sohn Oliver nach der Trennung von Ihrem
Exmann in sehr bescheidenen Verhältnissen. Der Zug donnert zwischendurch
direkt neben der neuen Wohnung vorbei und Geld ist eher Mangelware.

Dann taucht der Vater eines ermordeten Schülers, der mit der Arbeit der Polizei 
überaus unzufrieden ist, bei Ihr auf. Er sucht einen ansässigen Privatdetektiv, der
in der Lage ist den Mörder zu finden. Leider macht Elizabeth und ihr Umfeld nicht
grade den besten Eindruck, aber trotz allem ist er bereit sie erst einmal für zwei
Tage mit den Ermittlungen zu beauftragen.

Endlich ein Hoffnungssteifen am Horizont und so macht sich Elisabeth mit
vollem Einsatz an die Arbeit. Und das, was sie alles herausfindet ist nicht das,
was man von normalen Schülern an einer normalen Schule erwartet...

Fazit

Vorab: Man darf sich hier weder vom Cover noch vom Titel blenden lassen !

Dies ist der erste Teil um Elisabeth Schmittke. Den Zweiten - Bestattungsfragen -
hatte ich vor kurzem gelesen und war so begeistert, das ich mir nun auch
den Ersten vorgenommen habe - und ich muss sagen: Klasse!

Auf der einen Seite ist da Elfriede, die leicht übergewichtige Privatdetektivin,
die früher als Polizisten gearbeitet hat, aber das ist nun 15 Jahre her. Oliver -
ihr Sohn - kommt mit der Trennung seiner Eltern nicht gut zurecht und bittet
Tante Ingeborg um Hilfe, die natürlich prompt erscheint und sich bei den
beiden einquartiert und hilft, wo sie nur kann.

Auf der anderen Seite dreht es sich bei dem Mord und den Ermittlungen um
einen gut durchdachten Kriminalfall. Die Vorkommnisse an der Schule, das
Verhalten von Lehrer, Schülern, Eltern etc. sind durchaus ernst zu nehmen.
An einigen Stellen war ich wirklich erschreckt und im Ganzen bin
ich sehr froh, dass es bei uns damals nicht so war !!!

Als für mich beide Daumen hoch für 'Schulsachen' und auch für
'Bestattungsfragen' und ich freu mich sehr auf den nächsten Teil!

Viele Grüße von der Numi

Dienstag, 25. November 2014

Rezension: Vogelfrei

von Felicitas Gruber, erschienen im Diana-Verlag.


Erschienen am 11 August 2014
TaschenbuchBroschur
304 Seiten
ISBN: 978-3-453-35793-8

Beschreibung
Der Herbst hält Einzug in München und bringt mit kräftigen Böen gleich drei
Leichen auf Dr. Sofie Rosenhuths Seziertisch: Einen Selbstmörder, dessen Witwe
erstaunlich wenig Trauer zeigt, eine Frau, in deren Brustkorb eine Glasfeile steckt,
und einen Priester, der vom Turm der Mariahilfkirche in den Tod gestürzt ist.
Die Rechtsmedizinerin glaubt, eine Verbindung zwischen den Fällen zu erkennen,
doch ihr Ex, Hauptkommissar Joe, schaltet viel zu lang auf stur und ermittelt in eine
 ganz andere Richtung. Und da Joe sein Madl immer noch liebt, aber leider nur
selten auf Sofie hört, muss sie am Schluss Kopf und Kragen riskieren, damit bei
der Polizei was vorwärtsgeht …

Rezension
Kurz hintereinander landen drei Leichen im Münchener Institut für Rechtsmedizin:
Ein angeblicher Selbstmörder, dessen Frau sich aber sicher ist, das sich ihr Mann
niemals selbst umgebracht hätte. (Abgesehen davon hätte es viel schlimmer
kommen können, wenn z.B. ihrem heiß-geliebten Mops etwas passiert wäre.)
 Eine Frau, deren eigene Glasfeile in ihrem Brustkorb steckt und dann noch ein
Pfarrer, der vom Turm seiner Pfarrkirche stürzte.

Natürlich haben die Fälle nichts miteinander zu tun... oder vielleicht doch ?!?
Sofies Nasenflügel beginnt zu kribbeln...

Privat hat Sofie es da viel einfacher. Da gibt es immerhin nur zwei Männer ;0)

Da ist einmal Joe - ihr Exmann und Hauptkommissar -, der sie immer noch
liebt und bei dessen Blick Sofie regelmäßig weiche Knie bekommt.
(Dieser Haderlump... dieser Mistkerl... dieser... )

Zum anderen ist da der gutaussehende, charmante Polizeireporter Charly
Loessl, mit dem Sofie zu gern ihre Zeit verbringt und der sich schwer
in sie verliebt hat.

Natürlich haben auch diese beiden Männer nichts miteinander zu tun...
oder ist das hier vielleicht auch anders ?!?

Fazit
Den ersten Teil um Dr. Sofie Rosenhut 'Die kalte Sofie' hatte ich bereits
gelesen und war begeistert. Dem entsprechend habe ich mich auf den zweiten
Fall schon richtig gefreut und ich wurde absolut NICHT enttäuscht !

Auch hier ist die Mischung zwischen einem gut durchdachten Fall, der Spannung
und dem Privatleben der Protagonisten wieder hervorragend gelungen.
Diesmal gibt es etwas weniger von Tante Vroni zu lesen, aber dafür
mehr von Sofies Arbeitskollegen - und das ist durchaus lesenswert :0)

Am Ende bleibt eigentlich nur eine Frage offen ...
aber die Antwort ist eine andere Geschichte und dafür muss ich,
genau wie alle anderen Leser nun auf den dritten Teil warten - hachz...
;0)

Viele Grüße von der Numi
PS. Hinter dem Pseudonym Felicitas Gruber verbergen sich übrigens die 
Autorinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch, die beide in München leben.